Katharina Gerrard - Zwischen Violine und Vision
Shownotes
Katharina Garrard ist eine außergewöhnliche Musikerin, die sich mühelos zwischen Klassik, Pop und experimentellen Klangwelten bewegt.
Ihre musikalische Laufbahn begann früh: Bereits mit 12 Jahren wurde sie an der renommierten Spezialschule „Hanns Eisler“ in Berlin aufgenommen und klassisch an der Violine ausgebildet. Später verlagerte sie ihren Fokus auf Gesang und studierte Rock/Pop – ergänzt durch Unterricht in Klavier, Schlagzeug, Saxophon, Schauspiel und Tanz.
Als Multiinstrumentalistin und Sängerin arbeitete sie mit internationalen Größen wie Roland Kaiser, Helene Fischer, Michael Bublé, Andrea Bocelli oder Jennifer Lopez zusammen und war auf großen Bühnen sowie in TV-Formaten präsent.
Neben Europa-Tourneen und Studioarbeiten (u. a. im Hansa Studio Berlin) entwickelte sie zunehmend ihre eigene künstlerische Handschrift: eine einzigartige Mischung aus Klassik, elektronischer Musik, Pop, Soul und mehr.
Mit ihrer Show „Klassik von einer anderen Saite“ verbindet sie virtuoses Violinspiel mit Gesang und modernen Sounds – und bringt diese besondere Klangwelt auf internationale Bühnen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer brandneuen Ausgabe von So Tikt Berlin.
00:00:03: Ja, ich befinde mich wieder in einem meiner Lieblingsdestinationen.
00:00:08: bezahlte ... nee, unbezahlte Werbung.
00:00:11: im Viviet!
00:00:12: haben wir Walter Benjamin Platz in Berlin-Charlottenburg und mein heutiger Gast.
00:00:16: Ja, sie kommt gar nicht aus Berlin aber sie ist ursprünglich aus Berlin wohnt aber mittlerweile bei Potsdam.
00:00:22: so viel darf ich glaube ich verraten und ich hatte noch nie jemanden wie Sie hier vor dem Mikrofon nämlich es ist eine, ich wollte gerade sagen Starviolistin Aber eine Musikerin durch und durch.
00:00:33: Ich bin ganz gespannt was sie zu berichten hat denn auch ihr Leben in Berlin.
00:00:38: die ist ja hier quasi aufgewachsen.
00:00:40: also erstmal herzlich willkommen Katharina.
00:00:42: Hallo, freut mich jetzt hier zu sein.
00:00:43: Ich freue mich auf dich!
00:00:45: Du hast so einen spannenden Nachnamen und du sagst dass das gerade in der Ankündigung ein bisschen klang ist fast schon amerikanisch?
00:00:51: In Englischer Name Gharat.
00:00:53: Und die meisten, die den Namen nur geschrieben sehen sagen immer Frau Girard Die denken immer so es ist französisch aber es ist tatsächlich ein englischer name Gharad.
00:01:02: Bist du heibenglisch?
00:01:03: Einfach nur Angeheiratete.
00:01:05: Nein
00:01:06: ich hab vorhin eben gerade erzählt du bist ja eigentlich Ur-Berlinerin.
00:01:10: Ja, ich bin mit zwei Jahren hergezogen.
00:01:12: Wahnsinn!
00:01:14: Wo seid ihr hergezogen?
00:01:15: Meine Eltern kommen aus Becklenburg und wir sind nach Berlin-Prenzlauberg gezogen.
00:01:19: Da bin ich aufgewachsen, hab die ganze Zeit in Prenzlaberg gelebt, dann später in Mitte ...
00:01:24: Das ist ja
00:01:25: schon meine Heimat.
00:01:26: Hast du sozusagen noch Berlin vor dem Fall der Mauer mitbekommen?
00:01:30: Wie waren das für dich damals als Klimklichter?
00:01:32: Na ja, es klingt ... Denkt man auch nicht so richtig drüber nach, also ist dann halt so, nimmt man so hin.
00:01:38: Aber ich war in einer Schule, die direkt an der Mauer war.
00:01:40: Also eine Spezialschule für Musik war das so ne ja begabten Schule und die ist immer noch an der Brunnenstraße und da war direkt die Mauer.
00:01:50: Und da konnte man halt auch die Häuser dann natürlich sehen.
00:01:52: und als Kinder haben wir dann immer so hallo ihr da drüben im Beskin.
00:01:57: Und es ging auch?
00:01:58: Da hat auch keiner was gesagt?
00:01:59: Naja, das war schon weit also war er noch
00:02:00: weit.
00:02:01: An der Brunsch ist da nicht auch dieses berühmte Foto entstanden von dem Grenzsoldaten, der über den Stacheldrauen stachelblau
00:02:08: war.
00:02:09: Ich glaube er war ja auch nicht offen in der ganzen Übergang.
00:02:12: Als die Mauer gebaut wurde ist er doch darüber gegangen.
00:02:16: und als Kind aber trotzdem komisch für dich?
00:02:20: Dass da so eine Mauer war oder wie hast du das wahrgenommen?
00:02:23: Eigentlich nicht
00:02:23: weil ich habe immer damals schon so eine Komische.
00:02:28: Ich glaube es war eher so, dass ich dachte also es war ja dann schon die Zeit auf wo alle sowieso schon ein Ausreiseantrag gestellt haben oder auch so Urlaub machen.
00:02:35: Also es gab ja denn schon Leute die dann keine Ahnung Oma Hedwig da irgendwie in Westberlin besuchen durften, was gab's ja denn?
00:02:41: Deshalb stand und ich war natürlich auch bei den Musikern und zwar eine Musikerschule, wo die Eltern alle schon Reisen gemacht haben nach Japanen zu, in den Orchestern Und da war für uns eigentlich alle klar, ja wenn wir achtzehn sind dann reißen wir auch.
00:02:56: Also wir haben noch gar nicht so darüber nachgedacht.
00:02:57: Ist ja spannend.
00:02:58: also deine Eltern sind auch Musiker?
00:02:59: Nein meine Eltern nicht aber die sind zwar vom Theater und eine Musiker Aber viele Schüler also die mit mir in einer Klasse waren deren Eltern waren auch im Orchester haben Turnänen gemacht in so einem Ausland.
00:03:11: Und gab es einen bestimmten Grund, warum deine Eltern nach Berlin gezogen sind oder warum?
00:03:16: Die sind zum Theater gegangen also mein Vater war an der Staatsoper und meine Mutter auch und später am Berliner Ensemble.
00:03:21: Also ja die Bühnen, die Berliner Bühne haben gerufen.
00:03:25: Ach
00:03:26: spannend das heißt die Kunst wurde dir da schon in die Wiege gelegt.
00:03:29: Ja obwohl sie mehr ins Bühnbild gehen Malerei bündelt aber Natürlich auch, also künstlerisch sind sie natürlich schon.
00:03:38: Aber musikalisch eher nicht so richtig.
00:03:40: Meine Mutter singt auch nicht besonders sauber!
00:03:45: Aber Sie lieben beide sehr die Musik.
00:03:47: Sehen wir noch kurz, weil ich das so spannend finde.
00:03:49: und auch nochmal deine Sicht.
00:03:50: Das heißt als Kind hattest du auch nicht das Gefühl, Du bist irgendwie eingesperrt oder sowas.
00:03:55: fühlt es dich einhängen?
00:03:56: Nein, das kann
00:03:56: ich gar nicht sagen.
00:03:57: Das kann ich wirklich überhaupt nicht sagen... Nee, das kann ich so nicht sagen.
00:04:04: Gibt es was woran du dich noch besonders gerne erinnerst?
00:04:06: Was dir vielleicht heute vermisst?
00:04:08: Also ich erinnere mich natürlich etwas, was für mich als Kind sehr wichtig war.
00:04:12: wir haben immer Westpakete bekommen und in dieser Westpaket war besondere Schokolade drin Und diese Schokolade wurde dann nicht irgendwie einfach so gegessen, sondern die wurde aufgehoben für Samstag nach am Abend.
00:04:22: Wenn der Film geguckt wird um Fernsehen keine Ahnung.
00:04:25: was gab es damals unter Haltungssendung?
00:04:27: Die ganze Familie saß vom Fernseher und dann wurde diese Schokolade ausgepackt und dann hat jeder seinen Anteil gekriegt.
00:04:32: Das ist für mich so... und dann weiß ich noch, wann wir Besuch hatten.
00:04:36: Das ist so eine Geschichte, die mich immer wirklich gerne hatte.
00:04:38: Wir hatten der Besuch aus dem Westen sozusagen in unserer Verwandtschaft und die sind dann den Intershop.
00:04:42: Damals gab es ja den Innershop.
00:04:43: Wir gingen und haben sich da eine Schokolade gekauft und haben sie gleich am Auto gegessen.
00:04:47: Und meine Mutter so, wieso ist jetzt die Schokoladierz hier?
00:04:50: Und er war ganz verstört und hat... Ja!
00:04:53: Wieso
00:04:54: dich?!
00:04:55: Es hat es gar nicht verstanden, dass man die Schokolade auch so eigentlich essen kann.
00:04:59: Die muss man nicht aufheben bis Samstagabend.
00:05:01: Toll!
00:05:01: Aber das ist jetzt nicht wahrscheinlich was zu vermissen.
00:05:03: oder ist es dieses Gefühl auch bewusst damit umzugehen?
00:05:07: Das ist nur eine Geschichte an die ich mich ganz gerne erinnere.
00:05:10: aber es ist vermissen.
00:05:12: wenn ich etwas vermissen würde.
00:05:16: Na ja... Ich finde man hat sich schon ein bisschen geholfen.
00:05:21: also ich korrept dadurch dass ich nichts gab.
00:05:23: Nur muss ich sagen, ich war auch noch relativ jung.
00:05:25: Ich krieg jetzt nicht mehr den gevollen Überblick wie es damals war.
00:05:29: aber was ich so mitbekommen habe... Man hat sich so geholfen.
00:05:33: Es waren
00:05:34: z.B.,
00:05:34: meine Eltern wohnten damals, haben sich dann ein Haus gekauft also am Rande von Berlin und die Straße war... Es gab kein Bürgersteig, es war schlammig und die Autos kamen nicht durch und das war kein Geld da.
00:05:46: Das heißt, alle Nachbarn haben sich getroffen und haben irgendwann einen Fußweg gebaut.
00:05:49: Und dann hat jeder irgendwie da was gemacht und danach gab es eine große Party.
00:05:52: Nein!
00:05:53: Es ist natürlich heute unvorstellbar, dass wir jetzt alle uns zusammenschließen und sagen kommen, wir bauen jetzt mal ein Fußgänger-Weg so... ...und danach machen wir ein Apparatee.
00:06:00: Aber wie toll, vielleicht kann man das ja wieder aufleben lassen?
00:06:03: Ja, okay, ich glaube wenn die Zeiten es verlangen kommt es schon wieder.
00:06:06: aber im Moment ist, glaub' ich, kein Bitte ab daran.
00:06:08: Und dann, also deine Kindheit war ... Wie würdest du sagen?
00:06:11: War es schön, war trotz... Ja,
00:06:13: sie war sehr schön.
00:06:14: Ich hatte eine schöne Kindheit gehabt.
00:06:16: Trotz des schlammigen Bodens und der fehlenden schönen Schokolade hatte ich eine schöne kindheit weil ich war zum beispiel auf dieser speziale schulfe musik.
00:06:25: das war in einer schule die hier wirklich Die Musik gefördert hat, also begabte Kinder gefördert hat.
00:06:31: Das war mit Internat und die kostete einfach nichts Und wir hatten die besten Lehrer Wir hatten die beste Musikausbildung und so was war einfach frei.
00:06:40: Da musste man nix bezahlen für und das ist auch natürlich etwas Was heutzutage schon schwieriger ist zu finden.
00:06:48: War das schon klar, du sagst gerade hochbegabt?
00:06:51: Ich lerne dich auch gerade kennen.
00:06:52: War es schon klar dass du als Kind eine Hochbegabe hast oder... Nee
00:06:56: ich würde mich nicht als Hochbegarb bezeichnen überhaupt nicht!
00:07:00: Es war halt eine Schule.
00:07:01: man musste eine Aufnahmeprüfung machen mit zwölf und wenn man die bestand hat kam man auf diese Schule.
00:07:06: es gab eine Klasse auch nur und es gab in der ganzen Republik damals so drei Schulen also einen Berlin einen Drehstunde Leipzig glaube ich
00:07:13: Wow
00:07:14: Und da vielleicht sogar noch einen Weimarer bin ich nicht ganz sicher.
00:07:16: Und war sehr begehrt wahrscheinlich?
00:07:17: Ja, man musste dann schon auch ein bisschen musikalisch sein auf jeden Fall und ich würde nicht sagen das ist hoch.
00:07:25: also ich bin nicht hochbegabt auf gar keinen fall.
00:07:27: aber ich habe die Musik sehr geliebt und ich glaube dass haben die Lehrer gemerkt.
00:07:31: Also bei der Aufnahmeprüfung mein Hauptfach war Geige natürlich und ich war glaube ich bin technisch nicht so die brillanteste von allen war immer musikalisch und das haben die gemerkt.
00:07:43: Also ich hab da, bringe dann ein Gefühl für die Musik mit was, was sie gedacht haben.
00:07:47: okay das probieren wir mal mit ihr.
00:07:49: Schauen wir auf mal, ob das was bringt!
00:07:50: Und offensichtlich erfolgreich?
00:07:52: Ja naja... Das
00:07:54: ist ja mal gut im Auge des Betachters.
00:07:56: aber sagen wir uns deine Jugend hast du dann also Kindheit haben wir sozusagen seit wann spielst du Geige?
00:08:02: Seit ich sechs bin.
00:08:03: Seid Du sechs Und war das von den Eltern aufsituiert, oder?
00:08:07: Meine Mutter hat mir ein Klavier gekauft und hat gesagt, du sollst Klavier spielen.
00:08:11: Weil sie das sehr schön fand.
00:08:12: Dann war ich in der Musikschule und da gab es einen Vorspiel von allen Musikinstrumenten.
00:08:16: Da habe ich gesagt, ich möchte aber Geige lernen!
00:08:18: Und dann hat sie gesagt, nee, wieso jetzt Geige?
00:08:20: Ich hab dir ein Klavier gekauft... ...und dann machte er Klavier.
00:08:22: Und ich sagte nicht, ich spiele auf jeden Fall Geige oder gar nix.
00:08:24: Ich spiel auf jedenfall Geige.
00:08:25: Wow!
00:08:26: Und da, ich weiß nicht.. Ich kann mich auch als selber gar nicht mehr daran erinnern.
00:08:29: Sie hat gesagt ich war sehr sturköpfig und wollte unbedingt dieses Instrument lernen.
00:08:33: Und dann habe ich Geige gelernt.
00:08:34: Bis heute spielst du das?
00:08:36: Na ja,
00:08:37: mit Unterbrechungen, würde ich mal sagen!
00:08:38: Aber wie toll, dass du so jung schon wusstest was du da willst.
00:08:42: also... Das
00:08:43: weiß ich auch nicht.
00:08:44: Ich weiß es selber nicht mehr, aber ich weiß, dass ich dann gesagt hab okay, dann möchte ich diese Geige lernen.
00:08:51: Unglaublich.
00:08:52: Also total toll weil ich habe auch immer Dinge angefangen.
00:08:55: und dann so als gingen wir uns als ihr bitte trink doch mal den Tee.
00:08:58: Wir sitzen hier wie gesagt bei meinem Einer meiner Lieblings-Restaurants.
00:09:05: Vor uns liegt das Sushi, also bitte ist und genau...
00:09:09: Tee ist lecker!
00:09:09: Der Tee hat super.
00:09:10: Es ist ein ganz spezieller Irgendwartier mit Kuhnquaps.
00:09:13: Was ist das?
00:09:14: Diese gelbe Frucht hier?
00:09:15: die kann man auch alles essen was drin ist.
00:09:17: So
00:09:17: aromatisch.
00:09:19: Ich könnte mich da reinlegen sehr heilsam.
00:09:23: Ich werde das erstaunlich, weil ich habe auch Dinge mal angefangen und dann auch wieder nicht zu Ende gebracht.
00:09:27: Habe ich aber auch Jahre.
00:09:29: Du hast es trotzdem bewusst?
00:09:31: Ja die
00:09:32: Geige schon, aber ich hatte eine Pause auch.
00:09:36: Die Schule ging ja nach elf Jahren und danach wäre man automatisch auf die Hochschlücke gegangen.
00:09:44: Und da habe ich erst einmal gesagt, ich möchte keine Geige mehr spielen!
00:09:46: Ich hab das mal aufgehört, weil ich mir zehn Jahre komplett aufgehörte.
00:09:49: Weil es war schon sehr klassisch alles.
00:09:51: Also ein sehr klassischer Drill fast, würde ich mal sagen und für mich stand dann schon fest nie ... also in der Klassik... ich lieb zwar die klassische Musik aber selber werd' ich kein klassischer Musiker.
00:10:04: Und da habe ich die Geilgucht erst einmal wirklich nicht mehr angefasst bestimmt vor zehn Jahren.
00:10:09: Zehn Jahre?
00:10:09: Ja, würde man sagen!
00:10:10: Ich weiß auch nicht mehr so genau.
00:10:12: Ja gut okay, aber
00:10:13: stattdessen... Ich hab Gesang studiert dann, Rockpop Maner Hans-Eister in Berlin, ja.
00:10:19: Wow!
00:10:20: Das ist auch einer der Schulen für Musik überhaupt im deutschsprachigen Raum.
00:10:25: Wie war da die Auflame Prüfung?
00:10:28: Ich hatte mich zuerst in Weimar beworben weil ich nach Weimar eigentlich wollte und dann musste man glaube ich ein Gedicht auch sagen was vorsieht?
00:10:34: natürlich den musikalischen Test und so.
00:10:36: Theorieprüfungen das waren natürlich einfach für mich, weil ich schon diese Ausbildung hatte von der Schule Aber dann in Weimar ist zwar eine schöne Stadt, aber meine ganzen Freunde, die waren alle hier.
00:10:45: Die haben wir alle hier in Berlin studiert.
00:10:46: und dann habe ich gesagt nach einem Jahr bin ich wieder zurück.
00:10:48: Und dann bin ich an die Hans Eisler halt.
00:10:50: Wahnsinn!
00:10:53: Dann warst du schon ne Jugendliche sozusagen?
00:10:56: Genau, da war ich Anfang des Hansis so ja.
00:10:59: Weil der Podcast nun auch so tick Berlin heißt, würde ich gerne nochmal deinen Blick auf Berlin.
00:11:03: Wie war für dich in dieser Zeit ... Wann war das um den Achtzigern?
00:11:08: Oh, nein.
00:11:08: Nein,
00:11:09: neunzigern?
00:11:09: Neunziger entschuldige bitte!
00:11:10: Ich wollte die nie älter machen.
00:11:11: Nee ich muss immer selber überlegen mit Zahlen.
00:11:13: Alter ist relativ.
00:11:14: Ich sag's auch mal mir ist das egal nur...ich find es so spannend weil da ist ja dann sozusagen schon nach dem Fall der Mauer.
00:11:19: Wie war denn für dich diese Zeit in Berlin?
00:11:21: Also für mich wäre ich so Rückblicke eine totale spannende Zeit also gerade so Anfang neunziga so Aufbruchstimmung.
00:11:29: Eigentlich eine Stadt aber mit zwei Gesichter.
00:11:32: Ja wie war das für Dich?
00:11:33: Also ich fand Berlin immer super.
00:11:36: Ich hab dir dann im Prinzler Berg gewohnt und meine ganzen Freunde, wir haben alle im Prinzer Berg gewöhnt.
00:11:40: Und da war natürlich immer was los.
00:11:41: Also ich habe direkt Kulturbahrei gewohnd mitmitten auf die Kulturpahreis eigentlich schön... Und noch
00:11:46: zu bezahlbaren Mieten?
00:11:47: Ja naja klar!
00:11:48: Damals war alles doch bezahlbar.
00:11:52: Selbst als Studentin.
00:11:52: Wahnsinn!
00:11:53: Das hat schon schönen also war schon eine schöne Zeit.
00:11:57: Wie hast du den anderen Teil, also den Westteil wahrgenommen?
00:12:01: Da war ich wesiger, weil meine ganzen Freunde waren natürlich auch im Prenzlaberg gewohnt.
00:12:06: Und wir sind dann auch alle keine Autos.
00:12:08: Wir sind mit dem Fahrrad irgendwie alldichtig hingefahren und da haben unsere Mitte Prenzelbergs quasi unser ging.
00:12:13: Im Westteil der Stadt war ich selten.
00:12:16: Hat dir – wenn du das mit heute vergleichst was fehlt dir da?
00:12:20: oder gibt es etwas, was dir vielleicht besser geworden ist?
00:12:23: An der Stadt!
00:12:25: Also ich glaube….
00:12:26: Das hat auch ein bisschen mit meinem eigenen Alter zu tun.
00:12:29: Wenn man jetzt zwanzig ist, findet man diese Hektik der Stadt toll!
00:12:33: Die finde ich jetzt so echt schön für Eintrag.
00:12:35: aber ich bin aufgrund wenn ich wieder in meine Natur kann, ja?
00:12:37: In meinen See... Aber ich glaube das ist nicht stadtbedingt sondern eher altersbedingt.
00:12:42: So.. Das war einfach nicht mehr.
00:12:44: Ist es das wirklich...?
00:12:44: Also ich kenne das an mir und ich bin mal auch manchmal... also ich bin Ur-Berliner und ich liebe dieses Stadt aber bei mir war's immer schon so dass ich dachte wenn ich weg bin vermisse ich sie und wenn ich hier bin bin ich eigentlich nur genervt.
00:12:57: Naja, das stimmt eigentlich, wenn du das so sagst.
00:12:58: Also selbst dann nicht als ich so zwanzig war oder keine Ahnung Anfang-zwanzig oder so... Dann im Sommer zum Beispiel meine Eltern haben ja dann draußen gewohnt.
00:13:07: Ich bin sich am Wochenende immer rausgefahren weil mir die Stadt so, weil mich die so genervt hat diese Hitze dieses Staubige dieses laute und da bin ich immer in den Garten gefahren und hab da oder im Herbst auch weiß ich noch, ich habe immer so gerne Blätter gehakt Weil da muss man einfach nur so haken Einfach nichts machen, nur Blätterhaken.
00:13:23: Und dann habe ich die Stadt auch, wollte ich die unbedingt verlassen und hab sie auch.
00:13:27: Also es ist aber immer noch so.
00:13:28: Berlin ist so ... Die Stadt, die ich liebe und die ich hasse?
00:13:31: Also hier, wie ich sagte gerade, ich bin nur genervt, das ist auch nicht, aber es gibt halt ...
00:13:36: Ja, doch die Stadt nervt schon manchmal, finde ich.
00:13:38: Manchmal
00:13:38: ja genau manchmal
00:13:39: also.
00:13:40: Manchmal hat sie auch was, was sie ... Ganz besonders macht.
00:13:43: Also nur auf dem Dorf ist auch für die Hölle, also glaube ich.
00:13:46: Das ist mir gar nicht vollgefordert.
00:13:47: Da ist das so ein bisschen mein Ding.
00:13:49: Ich wüsste gar nicht wo ich sonst wohin gehen würde.
00:13:51: Ich liebe Berlin und es ist eine Hassliebe, das stimmt.
00:13:55: Spannend!
00:13:55: D.h.,
00:13:57: wenn du aber jetzt nochmal mit dem Blick heute, finde ich total schön dass du das sagst... Auch den Blick mit einer reiferen Sichtweise auf dieses Leben Hat sich für dich aber Berlin in eine Richtung entwickelt, wo du sagst, das finde ich richtig gut an der Stadt oder das vermisst du vielleicht auch von damals?
00:14:18: Oder fehlt dir vielleicht gar nichts.
00:14:23: Eigentlich muss ich sagen, fehlt mir es nicht.
00:14:24: Ich finde Berlin nach wie vor ne offene Stadt.
00:14:26: Das ist was ich an Berlin immer mag, dass jeder aussehen kann, wie er will.
00:14:29: Das mag ich sowas, da kann einer ne grüne Nase haben oder keine Ahnung oder was weiß ich.
00:14:34: Das interessiert auch keinen und sowas mag ich.
00:14:36: Ich mag einfach, dass sich jeder entwickeln kann, Blicke gibt oder Gespräche oder sowas.
00:14:43: Das ist nicht in meinem naturellen Lied, da muss das machen dürfen was ihnen gefällt und die mehr es nicht mainstream ist, desto mehr gefällt es mir auch meistens.
00:14:52: also sich jeder entwickeln kann und kreativ ist und Sachen machen kann.
00:14:57: oder auch Die Kunst die Kunstszene dass es da kleine Clubs gibt und so wahrscheinlich gab's jetzt damals sogar ein bisschen mehr noch Obwohl ich auch ein bisschen aus der klubstehende raus bin dann kann ich gar nicht groß mitführen.
00:15:09: Aber das hat das was ich was ich an Berlinheit einwand mag.
00:15:14: Diese Stadt, diese Freiheit.
00:15:20: Schön gesagt!
00:15:23: Jetzt hast du deine Ausbildung an der Hans-Eisler als Sängerin vollbracht?
00:15:27: Das heißt, du hast Violina Geige gelernt und du bist ausgebildete Sänglerin.
00:15:31: Wie ging es denn nach dieser Ausbildung weiter?
00:15:34: Dann habe ich erstmal so in einer Rockband gespielt von Sängerin.
00:15:38: Die Zeit, wo man dann so für einen Cola-Gutschein spielt und eine Bock poste am Abend.
00:15:42: Dafür vier Stunden irgendwie im Kanal haben Kodam gespielt.
00:15:45: Ach tatsächlich?
00:15:46: Also die Zeiten waren erst mal so... Dann habe ich versucht ein bisschen zu unterrichten.
00:15:54: Und die Kinder, als es waren so Jugendliche, die hatten auch mega Spaß!
00:15:59: Aber ich hab's so gemerkt ... Ich bin gar keine Lehrerin, die den irgendwas wirklich Technisches bei ... Ich kann die gut unterhalten glaube ich.
00:16:04: Die haben total Spaß gehabt und haben nie ein Unterricht verpasst und irgendwie sind freundlich nach Hause gegangen.
00:16:07: Aber ob die jetzt was gelernt haben, glaub ich ja nicht.
00:16:10: Ja ist gut!
00:16:13: Und dann fing es aber an... Ich weiß gar nicht mehr.
00:16:16: wie kam ich über?
00:16:17: Ach so und dann fing das glaube ich an dass sich zu Roland Kaiser kamen in die Band.
00:16:24: Wie kommt man denn einfach zu Roland-Kaiser in
00:16:25: die Bands?
00:16:26: Das war so... Ich hatte selbst einen Auftritt im Fernsehen mit meiner... damit da war ich achtzehn.
00:16:32: Da hatte ich Klavier gespielt und mein eigenes Song gespielt Und das hat der Manager damals von Roland gesehen, Bill Friedrichards heißt er.
00:16:39: Der hat mich gesehen und gesagt, Mensch, das ist ja toll was die machten!
00:16:41: Da hab ich auch Geige gespielt, die spielt Geige, die schreibt ihre eigenen Songs, sie singt und spielt Klavier... Die nehm' ich mir mal gleich so, da hat er mich abgegriffen.
00:16:49: Dann hat mich unter Vertrag genommen.
00:16:51: Ach ehrlich?
00:16:51: Das ist ja sozusagen einmal des Millionen los.
00:16:55: Ja
00:16:55: genau, und er hat mir dann auch gleich bei Jack White damals noch einen Single-Betrag... Ja hast
00:17:00: du auch noch kennengelernt?
00:17:01: Ja, den habe ich noch kennegelernt besorgt
00:17:04: Wow!
00:17:04: Jack White war dann natürlich so die Richtung Schlager und das sei also nicht, was ich machen wollte.
00:17:09: Das heißt... Die Weiterführung war von beiden Seiten glaube ich nicht so... Ich habe gesagt, ich kann es nicht.
00:17:15: Ich kann mich nicht als Schlagerbringern verkaufen selbst.
00:17:18: War das ein netter Zeitgenosse?
00:17:20: Ich hab ihn auch mal kennengelernt aber schon da war ich noch ein kleines Kind.
00:17:22: Nur
00:17:22: das Net ist ein Geschäftsmann hier auswanderer.
00:17:24: Zeltmann weiß was er will.
00:17:28: Und Schlager waren nichts für dich?
00:17:29: Ich bin jetzt ganz naiv gefragt Und das ist ja sozusagen auch schwer, da überhaupt ein Fuß rein zu kommen.
00:17:36: Aber wenn man es dann geschafft hat, ist es doch sehr ergibig, sage ich mal vorsichtig.
00:17:40: Ja nee, das wäre für mich gar nicht... Also ich wär jetzt nie der Mensch, der so etwas gemacht hätte damit ich damit gut leben kann.
00:17:46: Das kann ich gar nicht!
00:17:48: Für mich ist Musik... Es macht einen Unterschied, wenn ich meinen Gesicht dafür gebe.
00:17:52: Ich kannte für andere Leute Schlagerspieler.
00:17:54: Kann ich's machen?
00:17:55: Weil es dann ein Job ist für mich.
00:17:57: Also ich kann da nicht mehr... Das ist ja schon mein Gesicht, aber ich stehe viel und andere.
00:18:06: Aber selbst zu verkörpern, dass ich die Schlagermusik liebe, das wäre nicht gegangen.
00:18:13: Und deshalb musste sich das mit Jack White auch... Es gab glaube ich diese eine Single, ich weiß gar nicht ob sie überhaupt einen großen Verkauf wurde.
00:18:21: Toll
00:18:21: echt!
00:18:22: Das ist der Choice großartig.
00:18:25: Und dann ist dieser Manager aber nach Amerika gegangen.
00:18:29: Bevor es überhaupt so richtig los ging eigentlich und dann hat er gesagt, das tut mir ja so leid jetzt, aber ich gehe jetzt nach Amerika und werde mir nur gerade erst den Vertrag gemacht, aber... Ich würde dich gerne mal dem Roland vorstellen ob du in seiner Band spielen kannst.
00:18:40: Ah!
00:18:41: Und dann hatte ich einen Treffen mit Roland und der sagt Ja kommst gleich mit auf Tour?
00:18:46: Ach!
00:18:48: Das war die erste Tour.
00:18:50: Nein.
00:18:50: Und seitdem bist du quasi Ja, das ist ja auch nicht selbstverständlich so ein Bestandteil einer Kombo zu sein.
00:19:06: Nein, vor allem das war wirklich dann ab da, konnte ich den auf Aufhören zu unterrichten und dann gab es auch nicht nur mehr eine Bockwurst und einen Kohlerschein sondern gab's noch ein bisschen mehr zum Glück.
00:19:14: Und dann fing es auch an zu rollen, so ein bisschen.
00:19:15: Dann kam das und das... Es kam immer mehr weil man natürlich gesehen wurde und die Leute auf einem Augsmerksam wohnen und ab da musste ich mich... Ich hab mich eigentlich nie irgendwo beworben oder so.
00:19:26: Es ging immer so n bisschen durch... Echt ist voll?
00:19:28: Ja der eine kennt den und sagt ja nehmt die und nehm't die.
00:19:31: Aber du bist doch dran geblieben die ganze Zeit!
00:19:33: Ja ich bin dran geBlieben Aber es lief denn so automatisch, so muss ich sagen.
00:19:37: Und hat das auch verändert diese Zeit?
00:19:39: Ich meine du kennst noch den Kohlerschein und die Bockwurst... ...und auf einmal hast du ein bisschen Kohle zur Verfügung.
00:19:45: Das war toll!
00:19:48: Sehr ehrlich.
00:19:50: Aber du hast natürlich auch wahrscheinlich wieder mit anderen Leuten verkehrt,... ...die dann vielleicht ähnlich erfolgreich sind.
00:19:56: Hat das auch einen Fluss gehabt auf dich und auf deinen Habitus?
00:20:03: Ja, das stimmt.
00:20:04: Man hat natürlich mit anderen Leuten zu tun und man passt sich automatisch auch ein bisschen an.
00:20:10: Das heißt ich bin dann auch da, die muss ich ganz ehrlich zugeben, auch gerne in einen Gucci-Laden gegangen und hab mir der Tatscher gekauft für tausend Euro was ich jetzt nicht mehr mache.
00:20:17: inzwischen wo ich denke okay aus dem Alter bin ich jetzt schon wieder raus?
00:20:21: Muss ja nicht mehr sein!
00:20:23: Ich mein dich gar nicht werden sondern...
00:20:25: Das kann ich nicht anders sagen.
00:20:26: es war schön oder mein erstes Auto dort kaufen gab's damals im Cabrio wo das Dach automatisch rein ging.
00:20:32: Das war für mich richtig krass.
00:20:34: Ich dachte, jetzt bin ich echt der Checker hier.
00:20:38: Aber wie hast du die Bodenhaftung nicht verloren?
00:20:42: Wir kennen uns gerade auch kennen und auf mich wirkst du sehr bodenständig.
00:20:46: Sehr klar gar nicht so ausufernd Gucci-Likes sondern eigentlich schon fast Bescheiden.
00:20:54: Also nicht bescheidend im Sinne von Nicht gönnen mir nichts, sondern gar nicht auffällig.
00:20:57: Ich bin hier der große Macker.
00:20:59: Ja, nicht so was mag ich auch nicht!
00:21:00: Also, ich kann das gar nicht verstehen.
00:21:05: Dass man jetzt so sich abheben sollte von anderen Leuten und denken ... Ich bin krasser, weil ich was weiß ich nicht entweder viel Geld verdiene oder weil ich bekannter bin.
00:21:14: Das liegt mir auf die ... Was versteh' ich nicht so richtig?
00:21:18: Wie man so denken könnte also... Ich seh mich eh immer, muss ich sowieso sagen, sowieso eher noch im Gegenteil, viel ... So schlechter als andere.
00:21:28: Wenn's dem Experiment sagt du spielst tollgeige, dann denk ich so ... Finde ich eigentlich nicht, aber schön dass du es so findest.
00:21:35: Ja also hab der eher mit so... Es geht denn nur?
00:21:38: Keine Ahnung, ich glaub das ist.. Also ich finde immer was Anderes finde ich mal super!
00:21:42: Also deshalb konnte ich auch nicht unterrichten weil ich das immer toll fand.
00:21:44: Weil ich konnte die nicht verbessern und ich fand sie super aus dir gemacht haben.
00:21:47: Aber bei mir selber denke ich immer so oh nee, also das ist jetzt irgendwie jetzt nicht so gut Das finde ich jetzt nichtso toll.
00:21:54: Ohne dass ich jetzt perfektionistisch bin, das ist ja jetzt auch nicht so.
00:21:57: Dass ich jetzt über bis zum Umfallen war sowieso nie so.
00:22:02: Ich denke immer, naja.
00:22:04: Spannend!
00:22:04: Also ich kenne es auch an mir also gerade als Selbstständige oder Selbständiger hinterfragen.
00:22:10: Also ich finde das super dass man sich hinter fragt, dass du... Dass man quasi nicht stehen bleibt weil du entwickelt dich ja immer irgendwie nicht nur im Leben sondern auch künstlerisch also sprich auch technisch an deinem Gerät quasi und wenn's als Schauspieler in deinem gerät dem Körper aber und ich habe auch gesagt Perfekt gibt's für mich nicht weil es gibt nichts mehr Perktes Und ich lief dann zu dem Zeitpunkt das ab, wo ich meine.
00:22:35: Das ist das Beste was ich
00:22:36: geben kann
00:22:37: und dass es sicherlich nicht perfekt.
00:22:39: Ja,
00:22:39: so können wir auch her.
00:22:40: Aber das ist eigentlich auch schön finde ich.
00:22:42: Ich denke auch.
00:22:44: Spannend!
00:22:45: Und wie waren ... also du bist von einem Schritt Bockwurst Cola Ticket zur Roland Kaiser?
00:22:51: Ich mein und Jack White sind ja Begriffe in der Musikwelt.
00:22:57: Wie war das, weil du so lange Zeit bei Roland Kaiserspieler warst?
00:23:01: Der
00:23:02: war super nett.
00:23:05: Ich muss sagen ich kannte ihn gar nicht so richtig, dass man auch dazu sagt.
00:23:10: Und er hat gedacht glaube ich, dass ich mir sehr aufgeregt bin, weil er natürlich anderen, was ihn kannte, jeder kannte ihm natürlich nur ich nicht.
00:23:18: Also ich kante ihn ein bisschen aber nicht so gut und er hat mich dann ganz net die Aufregung genommen.
00:23:24: Da wurde ich aber erst mal aufgeregt, weil ich gemerkt hab ... Ach so!
00:23:27: Hier ist jetzt doch nicht was.
00:23:28: Auf einmal steht's etwas auf dem Spiel hier irgendwie?
00:23:32: Aber er war sehr nett.
00:23:33: Es war ein Frühstück im Hotel, glaub ich.
00:23:35: Er war gerade in Berlin damals und das war sehr entspannt.
00:23:38: Auch Roland ist wirklich immer ein entspannter, netter Mensch gewesen da.
00:23:44: Das war auch eine schöne Zeit also...
00:23:46: Und auch jemand scheinbar wie du es berichtest der ja seit Jahrzehnten die Top- Ten, der Schlager besiedelt und auch für fast alle deutschsprachigen Begriffe ist.
00:23:58: Dass er ja auch ein Bodenständiger
00:24:00: ist oder?
00:24:00: Er ist absolut.
00:24:02: Also er weiß genau wo er steht und er hat sich jetzt nie abgesondert von uns, der Ben zum Beispiel.
00:24:11: Der war immer mit uns zusammen gewesen.
00:24:15: Seid ihr heute noch befreundet?
00:24:18: Nein wir haben nicht den Kontakt, dass ich ihn jede Woche anrufe.
00:24:20: aber wenn das was ist... Aber ich hatte neulich, also vor einer Zeit ... Also wenn ich jetzt ein Problem hätte und ich wüsste, er kann mir dabei helfen.
00:24:29: Kann ich ihn anrufen?
00:24:29: Da würde er mir helfen auf jeden Fall.
00:24:30: Er würde mir zur Seite stehen, das weiß ich.
00:24:34: Und dann hast du gesagt, im Jahr zwei Tausendsechzehn, jetzt möchte ich mal was anderes machen?
00:24:37: Ja, da war ich so achtzehn Jahre bei ihm und ich habe gemerkt, achtzehnt Jahre ist auch eine schöne Zeit Die ja auch einfach waren, ich musste mich da um nichts kümmern.
00:24:46: Also das heißt... Ich hab den Tourplan bekommen und dann stand da nur... ...ich musste mir eigentlich nur merken wann der Bus abfährt.
00:24:53: Der Rest war gelöst für mich.
00:24:55: Genau, da hatte ich schon die Wirklichkeit mit.
00:24:57: Aber der Rest, die Hotels des Essen wo wir spielen, es war hier alles geplant für uns.
00:25:01: Es war ja so wie die Marde im Speck sagt man noch so, ne?
00:25:04: Ja, Wahnsinn!
00:25:05: Toll!
00:25:07: Aber trotzdem habe ich ja den gemerkt okay, wenn er trotzdem geht erst mal zum einen bin ich abhängig.
00:25:12: Also das heißt, wenn er irgendwann entscheidet nicht mehr zu spielen dann bin ich auch nicht mehr da.
00:25:16: Das ist schon mal die eine Sache.
00:25:18: deshalb hatte ich parallel auch schon so ne Gala-Band in Stuttgart wo ich Frontsängerin war.
00:25:23: Das lief so ein bisschen parallel schon und dann habe ich aber gemerkt ich muss... Ich hab ja schon immer ganz gerne meine eigenen Songs geschrieben und haben wir auch in der ganzen Zeit nicht meine Musik gemacht.
00:25:31: Es war ja immer die Musik
00:25:32: für andere.
00:25:36: Wenn ich es jetzt nicht mal irgendwie bald hinkriege, dann wird's schlecht.
00:25:42: hatte dann so ein bisschen meine Geige und zwischen wieder lebt gewonnen und aus dem Schrank wieder rausgeholt, ein bisschen entstaubt und wieder angefangen zu üben.
00:25:49: Und hab dann gedacht eigentlich sind wir ja schon gutes Paar meiner Geige oder nicht?
00:25:53: So!
00:25:54: Und da hat man immer mehr Freude an gehabt und habe dann angefangen eigentlich erst, also ich finde inzwischen viel zu spät, meine Songs wiederzumachen.
00:26:01: Also klassische Sachen mit Popmusik verbinden.
00:26:05: Klassische Themen zum Beispiel zu nehmen und mit modernen Beats.
00:26:09: Das finde ich total toll.
00:26:11: Wie kamst du da auf?
00:26:13: Ich glaube, weil es beides in mir... Also ich liebe die Klassik aber auch die Popmusik und ich liebe auch die Rockmusik oder elektronische Musik.
00:26:18: Ja,
00:26:18: ich werde nicht lieben!
00:26:19: Als ich habe bei dir reingehört, wenn ich das kurz sagen darf, war das großartig.
00:26:22: Ihr mag das sehr.
00:26:23: Also ihr da draußen, wenn ihr mal auf Katharina Garret oder Garrett reingebt also nicht Gerrit, nicht Gerrao, sondern Katharina Garet Dann findet ihr eine Vielzahl gerade über deine Homepage auch tolle Musikstücke, die wirklich Spaß machen.
00:26:41: Also richtig voller Tauer und wirklich erstaunt!
00:26:44: Das war das Einzige was ich mir mal angeguckt habe weil ich wollte mich natürlich... Ich finde immer so schön wie du grade sagst ich will so offen sein wie möglich und ich finde wenn man sich vorher so ewig lang beließt, dann bin ich so voreingenommen.
00:26:57: Oder entweder habe ich aufgeregt oder ich mache was falsch und denke, welches Datum war es noch?
00:27:01: Nee, ich möchte dich erkennen lernen!
00:27:02: Und ich finde, er will
00:27:04: mir
00:27:04: und den Zuhörenden auch die Chance geben, dich kennenzulernen.
00:27:08: Ich finde, das geht ja am besten.
00:27:09: Also spannend.
00:27:09: Sag mal nach achtzehn Jahren wie ... Was mich noch interessiert ist so jetzt warst du da achtzehnt Jahr.
00:27:13: Das heißt, du hattest ein sicheres Leben finanziell.
00:27:18: Es war alles so geregelt und dann schreit ihr auch irgendwie dieses Herz.
00:27:22: Ich will aber auch meine eigenen Sachen.
00:27:23: waren Warst du auch zerrissen?
00:27:25: Ja, richtig
00:27:26: toll.
00:27:27: Ich war lange zerrissene.
00:27:28: Es ist nicht eine Entscheidung, die ich von heute auf worden gemacht habe, sondern die hab' ich bestimmt zwei Jahre oder drei Jahre mit mir getragen.
00:27:34: Weil wir haben in der Zeit dann noch ein Haus gebaut und die haben zwei Kinder bekommen.
00:27:40: Das ist ja so eine finanzielle Sache.
00:27:42: Okay, lasse ich jetzt alles liegen und stürze mich da an irgendwas... Und vielleicht will mich überhaupt kein Schwein sehen!
00:27:49: Kann doch passieren, ne
00:27:49: klar?!
00:27:50: Ja, das ist ja auch nicht so unwahrscheinlich.
00:27:53: Also ich hab dann parallel so ein bisschen diese Geigen-Show, sagen wir mal aufgebaut und hatte auch so ein paar Auftritte damit.
00:28:01: Hab gemerkt okay es ist schon... also ich habe's so vorgetestet, der Bedarf ist da man muss das natürlich ausbauen wurde dann die Nachfrage wurde dann tatsächlich immer größer Und dann kam es aber irgendwann dass sich wirklich in diesem Dilemma war Roland hat einen Konzert irgendwie gebucht und dann hab' ich auch noch einen Geigenkonzert bekommen So und dann... Das wurde dann immer häufiger Und hinzu kamen, dass es auch in der Band bei Roland Änderungen gab.
00:28:25: Also andere Leute ... Diese alte Band gab's dann nicht mehr?
00:28:31: Das heißt, das war generell so eine Veränderung, würde ich mal sagen.
00:28:36: Da hab' ich gedacht okay, ich war jetzt achtzehn Jahre bei ihm und wenn ich jetzt nicht den Absprung schaffe, dann schaff' ich das auch nicht mehr!
00:28:43: Und dann habe ich zwei Tausend Sechzehn.
00:28:47: Ja, war's halt irgendwie glaube ich soweit, als ich gesagt hab ok, Roland War schön
00:28:51: Hat er das gut
00:28:52: aufgenommen?
00:28:53: Ja, klar.
00:28:54: Der hat völlig verständnisvoll und der gesagt, du absolut okay versteh ich komplett.
00:29:00: Und da kennt mich ja nun auch und weiß ja auch, dass ich gerne noch was anderes machen möchte.
00:29:05: Es war gar keine Probleme mehr.
00:29:06: Toll!
00:29:07: Warst du mit ihm ... War er nicht auch in Dresden?
00:29:11: Mit dem
00:29:11: Kaisermenia oder was?
00:29:13: Jaja.
00:29:14: Jedes Jahr.
00:29:15: Wow.
00:29:15: Ja, warst du.
00:29:16: Das ist ja eigentlich
00:29:17: ... Ich hab alle Kaisermanier gemacht.
00:29:20: Das ist ja auch ... Da guck ich mal mit einem neidischen Auge hin.
00:29:23: Ja, das ist
00:29:24: Wahnsinn!
00:29:24: Ich gönn
00:29:25: ihm da jeden Erfolg aber nicht sehr
00:29:27: aufgehaut hat.
00:29:28: Also es finge auch nicht so krass an.
00:29:29: Es war ein Konzelt glaube ich also in den Anfängen noch dabei und es wurde jedes Jahr mehr und bis es zum totalen Wahnsinn wurde.
00:29:36: Das ist mittlerweile Kult?
00:29:38: Wie Störtebicker, Festspiele oder was ist das ja auch unglaublich.
00:29:41: Spannend, toll... Und jetzt machst du das quasi auf eigenen Beinen seit
00:29:50: Jahrzehnten?
00:29:50: Ja, genau.
00:29:51: Und die geht es gut damit?
00:29:52: Nee,
00:29:52: die geht sehr gut für mich.
00:29:53: Ich muss sagen das ist die beste Entscheidung, die ich getroffen habe.
00:29:58: Wann ich jetzt wirklich zum einen meine eigenen Musik mache und auch die Sachen in der Hand habe.
00:30:04: Also ich kann jetzt auch entscheiden wo ich spiele, wann ich spiele...
00:30:07: Hast du ein Management?
00:30:08: Ne, ich mach's alles alleine.
00:30:10: Der Nachtsitz natürlich ist wahnsinnig viel Arbeit!
00:30:14: Ich weiß nicht, ich komm mit meiner Zeit überhaupt nicht klang.
00:30:16: Es ist einfach so viel, weil da ist ja jetzt nicht nur das Booking was ich alleine mache sondern da hängt die Webseite dran.
00:30:23: Das Projektion... Allein die Reise buchen und Westbau ewig genau.
00:30:27: die Werbung Social Media muss man auch machen heutzutage.
00:30:30: Ich habe erst gedacht ich komme drumherum, ich brauche es nicht!
00:30:32: Ich bin so cool und du brauchst es nicht.
00:30:35: aber musst du dann leider kleine Leute eingestehen okay?
00:30:37: Ne, muss ich doch ran Und es ist einfach megamistisch zeitaufwendig also.
00:30:44: Aber ich finde es so schön dass du sagst mit die beste Entscheidung, weil du so oft nicht gehört hast und auf dein Herz.
00:30:50: Und es ist ja auch ein
00:30:52: Risiko.
00:30:53: Aber du hast recht behalten offensichtlich?
00:30:56: Und dir geht's heute gut, egal welcher Rattenschwanz da noch anhängt!
00:31:00: Ja, aber ich glaub das war so ... Weil ich glaube, dass geht nur wenn man das unbedingt will.
00:31:04: Also ich glaube wenn man sowas halb will dann könntest vielleicht ... Ich wusste unbedingt, ich muss jetzt unbedingt meine Sache machen.
00:31:10: Es war ganz klar für mich so.
00:31:14: bringt man auch so eine ganze energie da rein und ich hatte dann oft viel mehr zeit.
00:31:16: also ich konnte ja nicht mehr mit Roland unterwegs, sondern konnte er die zeit wirklich für meine show entwickeln und zonkschreiben und aufnehmen produzieren und so.
00:31:24: Ja ich finde das singt auch so gut weil man ja oft im leben sagt oh ist es jetzt sicher kommen halt mal gerade als selbst in Musikerin und oh Gott man wird nicht jünger.
00:31:35: aber dann nochmal zu sagen ich gehe los ich mache mein eigenes ding Und du bist jetzt glücklich und offensichtlich hast du auch Glück.
00:31:42: Nicht nur Talent, sondern auch noch Glück gehabt.
00:31:44: Du warst aber auch mit der richtigen Entscheidung dabei.
00:31:47: Weil du nämlich auf dich gehört hast.
00:31:48: Dass man hat ja nur dieses eine Leben.
00:31:51: Das ist endlich!
00:31:52: Wenn du da nicht auf dich hörst, kannst natürlich die Sicherheit nehmen.
00:31:54: Okay?
00:31:54: Dann ist das gut.
00:31:55: Aber vielleicht bist du dein Nebtag
00:31:58: unglücklich.
00:31:59: Also hättest dabei Roland weiterspielen können wahrscheinlich bis heute... ...und wärst aber nicht glücklich.
00:32:05: Ja, da muss jeder für sich entscheiden.
00:32:07: Was ist der Weg?
00:32:08: Aber ich finde das sehr ... Es ist mir sehr nahe.
00:32:12: Ich bin auch eher so.
00:32:14: Klar, du hast es recht.
00:32:15: Das war ja nicht so ... Ich hab erst gehadert.
00:32:17: Natürlich!
00:32:19: Leichtfertig, das schmeißt man sich alles hin.
00:32:21: Du hast dir auf was aufgebaut
00:32:23: und eine Sicherheit,
00:32:24: wenn man Kokolte in die Wälder draußen hat, dass man froh hat, wo man weiß, als die Miete bezahlt.
00:32:29: Genau.
00:32:31: Aber wie gesagt, also ich bin wirklich ... Ich würde um nichts in der Welt, um geht es rückgängig machen wollen.
00:32:36: Also das war genau das Richtige und...
00:32:37: Das heißt wenn ich dich buchen möchte gehe ich über deine Homepage?
00:32:40: Genau!
00:32:40: Gerne, gehst auf meine Homepage, guckst unter Kontakt und schreibst mich an.
00:32:43: Super dass du auch keine Umwege machen soll, kann direkt eingetreten.
00:32:47: Gibt es was wo du sagst, das fehlt ja noch da würdest du gerne spielen oder mit dem würdest du gerne spielen oder das ist noch etwas was du unbedingt erreichen möchtest?
00:32:57: Ja also ich glaube das endet wahrscheinlich nie was man alles noch machen möchte oder was er erreichen möchte.
00:33:02: Also mein nächster Schritt wäre zum Beispiel jetzt, also wenn ich jetzt zum Beispiel meine eigenen Konzerte gebe habe ich noch kein eigenes Team.
00:33:08: Das heißt ich hab Techniker die immer verschiedene Techniker sind.
00:33:11: Entweder die sind von dem Venue oder der Konzerthalle oder ja es spielt jemand den ich zwar schon kenne aber er ist nicht so meinen Programm kennt.
00:33:19: Mein Traum wäre einfach dass man ein Konzert hat und dann hat man ein festes Team, man probt zusammen eine Woche lang und der Techniker weiß Bescheid, der Lichtmann weiß Besscheid Und man geht so auf Tournee und weiß, okay das ist jetzt ein ganzes Projekt zusammen.
00:33:36: Ein Paket genau nicht so.
00:33:37: was erwartet mich jetzt?
00:33:38: Ist der Klavier gestimmt irgendwie?
00:33:41: Ist die Technik höre ich mich?
00:33:44: Was mich stresst immer so ein bisschen so?
00:33:46: Weil ich bin so abhängig von der Technik wenn ich mich nicht höre ist schlecht.
00:33:50: Ganz schlechter.
00:33:52: Gibt es jetzt was, worauf wir uns vielleicht freuen können?
00:33:54: Ich mein' jetzt wird dieser Podcast im nächsten Jahr aus.
00:33:56: Also für alle die's jetzt hören, frohs Neues und gesundes Jahr.
00:34:00: Ja!
00:34:01: Aber gibt es etwas, woraus wir uns schon freuen können... ...twanzig, sechsten, zwanzig?
00:34:04: Es
00:34:04: gibt so einige Konzerte schon.
00:34:05: Also ich hab jetzt im Januar, jetzt ist Blankenburg am Herd, dann gibts im Februar gehst du nach Remeschalt und Wassenberg also ein bisschen weiter.
00:34:13: aber es kommen auch andere Termine im Laufe des Jahres hinzu.
00:34:17: Also immer mal gerne auf meinen Homepage schauen und dann stehen da die neuen Termine oder mein Newsletter abonnieren.
00:34:22: Gerne!
00:34:22: Den Newsletter, da schreibe ich immer so ein bisschen was mich zu bewegt so?
00:34:25: Oder was gerade passiert ist?
00:34:26: Ob auch ein paar neue Pettermine so... Ja.
00:34:29: Katerina, es könnte munterso weitergehen.
00:34:32: Ich finde mir hat jetzt einen schönen Abschnitt aus deinem Leben bekommen.
00:34:37: Wir sind jetzt so locker bei thirty-fünf Minuten.
00:34:40: Das ist total schön, wenn ja die Zeit ist wirklich verflogen!
00:34:43: Ich würde an dieser Stelle einfach sagen ich würde dich gerne nochmal einladen vielleicht sogar tatsächlich im Laufe des Jahres mal zu hören wo du jetzt stehst was du gerade machst.
00:34:51: bisschen finde ich das aber total spannend und ich bin richtig neugierig geworden auch auf dich.
00:34:57: ich find deine Einstellung toll und ich finde diesen Schritt total mutig.
00:35:00: dass du da losgegangen bist Ab und zu mal mutig ist, dann ist es auch richtig.
00:35:05: Weil man nämlich aus seinem Herz und auf sein Inneres gehört hat oder?
00:35:08: Hast du noch zwei letzte Worte?
00:35:09: Zwei letzte Brote, bevor ich sterbe oder was?
00:35:12: Wahrscheinlich jetzt hier mit dem...
00:35:13: Das war sehr schön dich kennenzulernen kann ich einfach nur sagen.
00:35:16: Wirklich ein total nettes Gespräch irgendwie so.
00:35:18: man kann wirklich jetzt ich könnte jetzt wahrscheinlich einen ganzen Tag noch weiter mit dir fangen wie so oder?
00:35:21: Total!
00:35:22: Ich empfinde mich auch wirklich spannend und sehr labend und ich habe nun mal für mich immer so beschlossen dass sich nach einem bestimmten so nach einer halben Stunde gucke ich dann immer mal auf und denke ach eigentlich ist es jetzt für mich gut.
00:35:32: das ist so schön wenn man jetzt mehr erfahren will die Leute da draußen tolle Frau.
00:35:40: Ich überleg dich mal zu buchen, da drehen wir gleich mal wenn ich hier ausschalte.
00:35:47: Ja, Katharina vielen vielen Dank!
00:35:49: Danke dir!
00:35:49: Sehr sehr spannend, ich wünsche dir alles Gute und tolles, im Jahr
00:35:53: zwanzig.
00:35:54: Ja natürlich auch!
00:35:55: Und ja wir hören uns auf jeden Fall wieder und euch da draußen denkt dran bleibt zuversichtlich und fröhlich.
00:36:02: Liebe Grüße auch von mir.
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