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Ulf Krüger - Ein Leben für Popkultur und Pointe

Shownotes

Ulf Krüger ist ein echtes Multitalent der deutschen Musik- und Kulturszene: Musiker, Texter, Produzent, Autor, Manager – und heute auch bildender Künstler.

Geboren 1947 in Uelzen, stand er bereits in den 60er Jahren auf den legendären Bühnen des Hamburger Star-Clubs und war Teil der aufblühenden Beat- und Skiffle-Szene. Als Gründungsmitglied der Band Leinemann feierte er später auch Charterfolge und prägte die deutsche Musiklandschaft über Jahrzehnte hinweg.

Als Autor und Produzent war er an hunderten Songs und Sketchen beteiligt – von Dieter Hallervorden bis Udo Lindenberg, von Pop bis Comedy. Gleichzeitig spielte er eine zentrale Rolle in der Aufarbeitung der Beatles-Geschichte in Hamburg, u. a. als Berater für die Beatles Anthology und Initiator von Projekten wie dem Beatles-Platz.

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Erfahre mehr über Nicolai Tegeler als Schauspieler, Regisseur, Sprecher, Produzent und Moderator auf seiner Homepage: https://nicolai-tegeler.de

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer brandneuen Ausgabe von So Tickt Berlin.

00:00:04: Ja, ich bin immer noch nicht in Berlin sondern tatsächlich noch ein Hamburg um genauer zu sein ja quasi fast im Herzen von Hamburg bei einem wirklich außergewöhnlichen großartigen Künstler im weitesten Sinne.

00:00:20: dieser Mensch und ich kenne ihn auch schon eine ganze Weile, aber ich glaube jetzt durch dieses Gespräch erst richtig kennen.

00:00:28: Ich bin nämlich bei ihm zu Hause und es ist so faszinierend wenn man hier reinkommt Es hat fast schon was sehr andächtig Schönes Man fühlt sich sehr wohl.

00:00:39: Es hat durchaus was Musiales, weil es so viele tolle Erinnerungsstücke zu Menschen gibt die mehr oder weniger auch bekannte und weniger bekannter in der Öffentlichkeit stehen.

00:00:51: Den und Standen.

00:00:53: Ja, dieser Mensch den wir heute hier am Mikrofon haben ist weitesten Sinne Künstler.

00:00:58: das habe ich schon gesagt.

00:00:59: aber er schreibt oder schrieb Stücke.

00:01:03: Er ist Musikproduzent.

00:01:05: Er selber Musiker.

00:01:06: Er produziert Musik.

00:01:08: Ich glaube sich hab bei Weitem nicht alles erzählt was er dann macht.

00:01:12: Genau!

00:01:13: Herzlich willkommen Ulf.

00:01:14: schön dass du da bist oder ich bei dir sein darf.

00:01:17: Das bin ich auch

00:01:18: Wahnsinn.

00:01:20: Ich bin wirklich überwältigt, als ich hier reinkam und dachte, wow, wenn man die Tür aufmacht hängen die ganzen goldenen Schallplatten da, die du quasi mit produzierst, mit geschrieben... Und was hast du da?

00:01:33: Das ist ja bei Weitem nicht alles oder?

00:01:37: Ja das sind immer schwer, das so mit ganz wenigen Worten zu beschreiben!

00:01:43: Ich versuch es wenig zu schildern, wie mein Werdegang so gewesen ist.

00:01:47: Und du stellst Fragen?

00:01:48: Ja, das verlier ich mich da in irgendwelchen Spaturenieren!

00:01:51: Also... ...ich komme aus einem kleinen Ort an der Bahnstrecke zwischen Hannover und Hamburg-Licht Ulzner.

00:01:59: Und hab als kleiner Junge Anfang der Sechzigerjahre angefangen eine Musik zu spielen die mich fasziniert hat, die ich im Radio gehört habe Skiffle.

00:02:09: Das war ne Welle, die aus England kam.

00:02:12: Der so genannte Skiffle-Craze ist schwer zu beschreiben, was das nun eigentlich war.

00:02:17: Das war eine Musik mit einfachen Instrumenten.

00:02:19: da kam Waschbrett kleine Kinderträten mit Pagamentpapier und so ja reinkwarten konnte und hörte sich das an wie ein Saxophon oder der sogenannte Teekistenbus.

00:02:28: dazu dass jetzt alles im Detail zu beschreiten für zu weit einfache Instrumente simple Musik bestehend aus amerikanischen Geschichten wie Blues, Country & Western.

00:02:42: Das gab's in aller Himmel, in all den Crownwork-Songs.

00:02:45: Und das wurde zusammengemischt... ...in eine einfache neue Form in England.

00:02:49: Das nannte sich Skiffle und der King dieser Musik war Lonnie Donoghan.

00:02:53: Der damals so was wie der europäische Elvis war.

00:02:56: Alle neunzehn Titel in Top Ten in England also wirklich gewaltig!

00:03:00: Wann war das?

00:03:00: In welcher Zeit sind sie?

00:03:01: Da ist ja

00:03:01: ein fünftiger Musiker.

00:03:03: Lonnie, der war Benjo-Spieler bei Chris Barras Jazzband und hat sich dann selbstständig kümmert mit dieser speziellen Musik.

00:03:09: Ich hatte später viele Jahre später Glück, mit ihm auf Tournee zu gehen und auch auf zwei LPs zu spielen.

00:03:16: Aber das ist ein anderes Kapitel!

00:03:17: Damit habe ich also angefangen... Da geht es schon los beim Spadronie

00:03:20: an jetzt.

00:03:21: Das ist spannend

00:03:22: wie viele andere Skiffelmusiker aus England zum Beispiel Jimmy Page und so.

00:03:27: die haben auch einen Skiffle-Band gespielt und die so ein bisschen besser waren als ihre Kollegen.

00:03:32: Die sprang dann oben auf eine andere Musik die man Beat nannte, die an sich entstanden ist oder durch Skiffl Musiker Die Rock'n Roll spielen wollten und die amerikanischen Rock'N Roll Platten waren sehr gut gespielt von guten Musikern.

00:03:46: Und die kleinen Skiffelmusiker, die kriegten das nicht ganz so gut hin wie die Amerikaner vor den Amerikanen auf dem Schlagzeug.

00:03:52: Bum!

00:03:53: Bumm!

00:03:54: Bumm!

00:03:54: Bamm!

00:03:54: Gespielt haben.

00:03:55: Da haben die Bomm!

00:03:57: Bommm!

00:03:58: So...die Art.

00:03:59: Das ging unheimlich ab und die jungen Leute fanden es tierisch gut.

00:04:02: Das sprang auch über nach Deutschland und erfasste mich auch wie viele andere junge Menschen Dass ich also Big-Musik spielte und zum langjährigen Affen wurde.

00:04:13: Ja, neunzeigundsechzig bin ich Berufsmusiker geworden schon lange her und habe so eine Art Truppenbetreuung für die Amerikaner gemacht in Rhein-Main.

00:04:25: Da haben wir jede Nacht sieben Stunden gespielt sondern am Sonntag neun Stunden.

00:04:29: und da haben selbst Musiker, die wirklich nur in der Lage waren einfache Musik zu spielen wie ich innerhalb kürzester Zeit so zusammengefunden dass sich das sehr gut angehört hat und sehr professionell war.

00:04:40: Gibt es denn für jeden Abend dieselben Stücke Spiels ehren?

00:04:43: Aber kannst du das wirklich?

00:04:44: Das glaube ich.

00:04:45: gibt es heute was vergleichbares zu dem Skrivel.

00:04:48: So

00:04:48: ein Skiffel.

00:04:52: Gibt's da viele kleinen Kapellen?

00:04:55: Ich wusste gar nicht, dass es diese Richtung gibt.

00:04:56: Das ist völlig faszinierend!

00:04:57: Das

00:04:58: erzähl ich dir.

00:04:58: wenn das hier rum ist unser Gespräch, dann führe du das einfach zu weiß auf jeden Fall also.

00:05:03: als Beatmusiker bin ich Berufsmusiker geworden und wir sind so haben covers gespielt nichts eigenes her.

00:05:11: Wir sind Tanzbands gewesen aber für junge Leute ja Tanzmucker wie man heute sagt.

00:05:18: Dann bin ich überraschend zur Bundeswehr eingezogen worden und da war meine Brustmusiker-Karriere zu Ende.

00:05:26: Während der Bundeswehr bin ich schon wieder in meine alte Kapelle zurückgegangen, wo ich vorher raus gegangen war.

00:05:31: Die waren nämlich noch Amadeure.

00:05:33: Die Kapella hat im Starclub – manch einer kennt den Namen noch!

00:05:37: Das war damals das Beatmaker auf der Reperbahn

00:05:40: in

00:05:40: Hamburg.

00:05:43: Hatte übrigens auch viele Filialen in Deutschland noch.

00:05:46: Tatsächlich!

00:05:47: Es ist noch wieder ein anderes Papitel, da habe ich also dann gespielt weil die da einen Wettbewerb haben sie im zweiten Platz gemacht und dadurch kann man in diesen Zirkel reinwohnen so spielen.

00:05:59: Da hab' ich gespielt bis dann die Beatmusik auch wieder dem Ende zuging als die Gruppen die sonst im Starclub gespielt haben schon mit mal in großen Hallen spielten wie Cream oder Jimi Hendrix und so weiter.

00:06:13: Die passen nicht mehr in so einen Club rein, ne?

00:06:16: Und deswegen wurden diese kleinen Clubs eigentlich durch Diskotheken ersetzt.

00:06:22: Das bedeutet, dass viele Beatmusiker arbeitslos wurden.

00:06:25: Ich wurde dadurch arbeitslose das die Band, in der ich damit spiele mich wegen Unfähigkeit rausgeschmissen habe...

00:06:30: Was?!

00:06:31: ...durch mein Schlachtzeug verkauft und bin zur Kunsthofsschule gegangen!

00:06:34: Ach du musst mir jetzt auch mal eine Frage stellen!

00:06:36: Ja ja,

00:06:37: ich fühle mich faszinierbar dich!

00:06:41: Ich würde es so toll machen, das ist ein wirklich sehr ergiebiger Gast.

00:06:44: In den ersten fünf Minuten hast du ja mal durchgesprochen und es war ganz spannend weil ich auch ganz viel gelernt habe.

00:06:49: Du heißt du warst berufen?

00:06:50: Du hast im Schlagzeug gelernt oder?

00:06:52: Wir

00:06:52: haben gelernt und gespielt.

00:06:55: Und wir haben gelernt englische Freundinnen landen dass die University of the Street also Von uns konnte keiner Noten lesen.

00:07:04: Wir haben gespielt und dadurch, dass wir immer zugespielt haben, wurde es nach und nach besser.

00:07:08: Und mit Ölzen bist du da schon in Hamburg in Verbindung gekommen.

00:07:13: oder war er?

00:07:14: Naja

00:07:14: ich bin ja sechsundsechzig von Ölzendecke in die Ferne zu gehen an Musiker.

00:07:19: Bin dann bei der Bundeswehr in Lüdeburg gelandet.

00:07:22: Während der Bundeswährzeit habe ich schon im Starclub dann gespielt.

00:07:25: Und danach bin ich aus der Band geflogen und bin zur Kunsthochschule gegangen.

00:07:30: was zu studieren?

00:07:31: Kunst.

00:07:34: Ich zeig euch im Zeichen, weiß ich Fotografie oder...

00:07:36: Ja, mir das zu tun.

00:07:38: Aber freie Kunst!

00:07:39: Freie

00:07:39: Kunst

00:07:40: mit Schwergewicht, Litographie.

00:07:43: und während der Zeit habe ich dann ja Ich überleg grad.

00:07:50: Beim Kunststudium ging das schon wieder los, erstens habe ich damit alten Freunden aus der Skiffel und Bidzeit wieder eine kleine Band aufgemacht und parallel dazu auch Otto Walkes kennengelernt, der damals bei uns auf der Kunsthochschule ausspielte, hatten wir kurzfristig die kleine Band Krügers Nationalpark ISD, aber dann hat sich diese Band, die ich da eigentlich aufgemacht hatte weiterentwickelt und da wurde eine Band aus Leinemann an der Sicht.

00:08:15: Die war damals.

00:08:16: Daraus entstand wiederum die Hamburger Szene, die man damals so hoch jubelte.

00:08:20: Wir waren da quasi die Vorreiter und fahren Hausband im Onkel Pö.

00:08:24: den Namen kennt man vielleicht auch noch.

00:08:26: Vielleicht nur in Norddeutschen Raum, das weiß ich nicht.

00:08:29: Aber da spielte alles was damals Rang und Namen hatte und da waren wir quasi die Hausband Und haben da auch davor ausverkauft

00:08:36: der Boudin.

00:08:37: War das auch in Hamburg?

00:08:38: Ja.

00:08:39: Wo war denn der

00:08:39: Club in Eppendorfen?

00:08:41: Aha!

00:08:41: Gebt es Ihnen noch den Club?

00:08:42: Ne.

00:08:43: Ne, die Räumlichkeit schon.

00:08:44: Da ist jetzt irgendwie eine Gastschlätte drin.

00:08:46: Was so gentrifiziert hat da vielleicht Eigentumswohnungen daraus

00:08:48: gemacht?

00:08:49: Nee nee das kann Restaurant sein auch, sondern weiß es nicht.

00:08:54: auf jeden Fall sind wir dann relativ bekannt geworden und haben eben auch so Stadttheater gespielt oder hier die Musikhalle bis unser Agent Karsten Jarnke den Namen kennt man vielleicht Carsten hat uns mit unserem All-Ido Lonnie Donoghen zusammengebracht und wir haben ihn auf einer Deutschlandtournee begleitet.

00:09:15: Da stellte sich raus, dass wir so populär waren in Deutschland, dass Lonnie das gar nicht so leicht hatte gegen uns anzukommen.

00:09:21: Da haben wir dann noch eine Tournee gemacht und ihn gleich direkt begleitet, also nicht nur Vorprogramm gemacht.

00:09:26: Und das hat gut funktioniert...

00:09:28: da hießt ihr damals wie Lainemann?

00:09:30: Laineman war dein

00:09:31: Mann!

00:09:32: Und die hieß deswegen so weil der Sänger die Band nach sich benennen wollte und ich nach mir.

00:09:37: Und da hat unser Bass-Spieler gesagt, wir müssen die Bands nach einem benennen, der mit uns überhaupt nichts zu tun hat.

00:09:42: Das war ein Typ, der hieß Lainerman, der kurioserweise später unser Rode Go an.

00:09:48: Da gab's sogar eine LP später, wo sein Personalausweis drauf war und da stand das ist Leinemann.

00:09:54: Das hört sich bisher total easy an.

00:09:58: also war es dann schwer sich etwas so zu gründen?

00:10:00: Dann wurdest du einer der Vorreiter der Hamburger Musikszene hier.

00:10:06: also dass was sich wirklich gegründet hat War das einfach Leute zu finden die Bock hatten Musik zu machen und damit auch durchzustarten?

00:10:12: oder war das auch einfach Glück und ein Talent

00:10:16: für alles zusammen.

00:10:18: Aber es liefen damals viele Leute rum, die halt Musik gemacht haben und die auch schon ein bisschen Standard hatten.

00:10:23: eben durch diese Beat-Szenen in den Sechzigerjahren.

00:10:26: da haben viele ihr Handwerk gelernt.

00:10:28: Und Anfang der Siebziger war das dann ja schon waren die eigentlich alle arbeitslos.

00:10:35: Jedenfalls die Berufsbeatmusik.

00:10:38: Weil mit Beat nicht mehr war.

00:10:40: Da orientierte man sich neu mit immer die Zeiten der langen Soli.

00:10:44: Na was ich so spannend fand, ist jetzt auch rauszuholen.

00:10:47: Das war ja alles relativ ... also ein überschaubarer Zeitraum.

00:10:51: und ihr gehörte dann mit deiner Musikgruppe Leinemann zu einem der erfolgreichsten Bands, die so irgendwie nach dem Raum ...

00:11:01: Ja dazu muss man sagen erst mal war es doch ein langer Zeitraum.

00:11:04: in dieses Giffel-Group hatte ich aufgemacht.

00:11:06: Bis zwei, drei und siebzig rum ist schon lange.

00:11:11: Es scheint ja!

00:11:12: Immer Musik gemacht bis auf diese Bundeswehr zu sein aber auch da eigentlich.

00:11:16: Na ja kurz um mit dieser Leinemann Band wurden wir dann relativ erfolgreich haben viele Platten gemacht und ich hatte immer schon so einen Talent.

00:11:26: Ich wollte immer gerne zu den Bands gehen die für mich am günstigsten waren wo ich weiter kam.

00:11:31: Ja, binsterisch

00:11:32: weiterkam

00:11:34: in jeder Hinsicht.

00:11:37: Weil Leinemann war das schon manchmal so, dass mir es auch ein bisschen viel wurde.

00:11:40: Wir haben ganz, ganz oft gespielt aber nicht so wie in den Sechzigern, dass man vierzehn Tage oder einen Monat an einem Ort gespielt hat.

00:11:48: So einen jeden Tag nach einer anderen Start und dann schön Zigaretten geschmögt, auch gern ein kleines Getränk genommen und so.

00:11:55: Dass ich denn irgendwann auch die Schnauze voll hatte und gedacht habe Mensch irgendwie musst du anders zurecht kommen?

00:12:00: Und ich hab damals schon erste Texte geschrieben für andere Artisten.

00:12:05: Ja.

00:12:07: Produktion, ich habe Platten produziert und zwar billig Platten die an Tankstellen verkauft wurden.

00:12:13: Nach dem Motto sagen wir mal... Kleingeschrieben, Nikolaj Tegeler singt Johnny Cash.

00:12:19: Aha!

00:12:20: Dann haben wir heute gedacht, aha das ist Johnny Cash, aber es war in der Wirklichkeit Nikolaja Tegela.

00:12:24: Das ist ja toll und die konnte man dann für fünf mal oder was eine Langsprügel hatte an Tanksternka oder so irgendwo in so billig schiebt

00:12:31: bis darauf gekommen nicht

00:12:32: draufgekommen sondern da hat sich ne Gelegenheit angebrochen.

00:12:35: Der Musikverlach bei dem hier unsere Aufnahmen gemacht Der hatte eben schönes eigene Studio dabei und das musste ausgelastet sein.

00:12:45: Und die hatten da so ein Draht zu, so einer Firma, die eben diese Billigplatte jemals haben.

00:12:49: Und habe ich gefragt oder die haben mich gefragt, willst nicht auch?

00:12:52: Oder darf ich nicht auch so eine Platte mal machen?

00:12:55: Habe ich gemacht und gemerkt, dass ist super!

00:12:57: Da kriegst du wenn du so ne LP produziert hast tausend Mark auf die Kralle und wenn ich davon zwei Stöcke im Monat produziere, denke ich habe ein gutes Leben.

00:13:06: Zwei Tausend Markpannen viel Geld gehabt.

00:13:09: Ja da hab' ich dann auch zwei von gemacht und dann kam keine Anschlussaufträge mehr.

00:13:13: Da bin ich vielleicht die Leine beim Bett oder so.

00:13:16: Aber irgendwann war auch damit Schluss.

00:13:19: Da hatte ich aber schon zu dieser Szene so ein gewisses Verhältnis.

00:13:22: Auch schon Artisten, die mit uns irgendwo im Programm waren entdeckt und mich in eindeutiger Absicht genähert, den kleinen Vorvertrag vor die Nase gehalten.

00:13:34: Und das erste erfolgreiche Produkt habe ich gemacht mit einem Zahnarzt der bei irgendeiner NDR-Sendung mit uns zusammen war und Witze erzählt hat.

00:13:44: Und das kam sehr gut an, die waren auch irgendwie gut.

00:13:46: da bin ich hingegangen und habe gesagt hier willst du nicht platten machen?

00:13:50: Hat er gesagt oh ne lasst man, da kam vorhin schon einer an der wollte mir platten lassen.

00:13:54: Da hab ich meine Frau nach Hause geschickt einen Vorvertrag holen und ihm den noch mal hingehalten und dann gesagt na gut ich unterschreibe aus dem Midnight Special.

00:14:02: so schön gesogen.

00:14:03: Das war der Grund warum der bei mir unterschrieben war.

00:14:08: Das war die erste Platte, die durch die Decke gegangen ist, die ich produziert habe.

00:14:11: Die wurde gut gekauft und dort ist dafür auch.

00:14:15: Ja

00:14:15: was war das?

00:14:16: Der Mann ist Günder Wilumait.

00:14:18: Er war im Norddeutschen Raum sehr bekannt und hat eine Platte nach der anderen...

00:14:23: Richtig gesungen also richtig... Nee

00:14:24: er wird's jetzt!

00:14:26: Ach.

00:14:26: Und damit habe ich mein erstes Geld als Plattenproduzent verdient.

00:14:31: Und jetzt hast du gerade eben noch erwähnt, du hast so schön gesungen.

00:14:34: Midnight Special?

00:14:35: Midnight special das ist da schließt sich der Kreis wieder ins Giffel.

00:14:38: So nachher wenn wir hier durchsettern will ich dir mal so ein paar Sachen... Oh ja, das ist ja toll!

00:14:44: Naja und dann bin ich nach dem wie Ben Leinemann Mitte des siebzigerjahren nicht mehr live aufgetreten habe ich mich Plattenproduzent genannt und auch welche produziert, die weitestgehend aber erfolglos waren.

00:15:01: Aber ich hab viele Sachen geschrieben für andere Leute.

00:15:04: Ich überlege gerade was die erste Platte war wo ich den Text geschrieben habe.

00:15:10: Es gab einen Typ, Nino Nico Haag hieß der hat ein Lied gespielt, Gesungen Schmidtchen Schleicher

00:15:16: hieß da.

00:15:16: Das war ein großer Hit und da bauen sie uns in Nachfolge hit und hatten eine holländische Nummer Der Typ war auch Holländer die einzudeutschen war Und das hab' ich gemacht.

00:15:24: Die hieß Fischers Fritz, Fischtfrische, Fische Das kleinen.

00:15:27: wir sollen es gut werden wenn Hollander das so singt!

00:15:29: Und das war die erste Platte die über Hunderttausend Kopien verkauft hat Wo ich was mit zu tun hatte.

00:15:36: Da denkt man immer, hunderttausend.

00:15:38: Das war gar nicht viel Geld.

00:15:39: Aber immerhin!

00:15:41: Und so ging das dann los.

00:15:45: und ja ich überleg gerade richtig interessant wurde dass als dieses Rock'n Roll Revival kam damals gab's Gruppen wie Matchbox in England.

00:16:00: Da wurde mir ein Artist, der in den Fünfzigerjahren in Deutschland sehr erfolgreich war, angeboten.

00:16:06: Dem sollte ich irgendwie helfen wieder einen Fuß in die Tür zu kriegen, Ted Herold.

00:16:14: Und mein Freund Django, der heute noch beim uns hier im gemeinsamen Haus wohnt und wir haben uns da entschlossen zusammen Sachen zu produzieren.

00:16:23: So ein Ted war unser erstes Projekt.

00:16:25: so Und da haben wir einen Platte nach der anderen in die Charts gekriegt mit Ted.

00:16:30: Ach, und da war er eigentlich erfolgreicher als seiner Eigenlinge im Fünftiger Jahr.

00:16:36: Wo lag das?

00:16:36: Das ist das FAO-Glück.

00:16:38: Wollte jeder ja ein Qualität

00:16:40: einfach ein Charakter hatte.

00:16:42: Weißt du wenn du das schon länger machst dann denkst du nicht nur Art, der kann ja schön singen.

00:16:47: Du hoffst auch dass der auf eine eigene Art schön singt gegangen oder rausragende Merkmale in irgendeiner Form hat, die ihn von anderen unteren Schälen.

00:16:56: Und bei Ted war das der Fall!

00:16:58: Super.

00:16:58: außerdem war es ein letter Kerl.

00:17:00: Naja und ich bringe das zeitlich jetzt auch schon ein bisschen durcheinander wahrscheinlich aber mein Freund Uli Sahn, der Bass-Spieler von der Leinemann Band und auch schon aus alten Ölzertagen, der hatte eine kleine Band aufgemacht nach dem Muster von Shananah in Amerika den Roller fünftiger Jahre persifliert.

00:17:20: Und der wollte das mit deutschen Liedern machen, Peter Kraus und so weiter.

00:17:24: Ah!

00:17:24: Und da hat er mich gefragt ob ich ein paar Texte für ihn dichten kann?

00:17:28: Da habe ich gleich ganze Lieder für ihn gedichtet.

00:17:31: Das heißt...ne, da hab' ich Texten für ihn gegeben.

00:17:40: Wie soll man sagen?

00:17:41: Kompositionsfrasierungshilfe.

00:17:44: Dadurch haben wir die dann irgendwie zusammen

00:17:47: komponiert.

00:17:48: Auf jeden Fall hatte er dann keinen, der die Dinger singt.

00:17:53: Wenn hat er mich zwangsterpflichtet?

00:17:54: Dann habe ich die Lieder ... Die Rudolf Rock-Lieder da gesungen und die Platte ist auch sehr erfolgreich

00:18:00: geworden.

00:18:01: Und unter dem Namen auch?

00:18:02: Rudolf

00:18:03: Rudolf rock und die Schocker.

00:18:04: Ach!

00:18:05: Ganz guter Name wie ich finde.

00:18:07: Die Band gibt es heute übrigens noch aber... Ich hab nur die erste LP gesungen das sehr viel.

00:18:11: Und bin damit auch im Musikladen von Radio Bremen aufgetragen mit den Jungs Naja.

00:18:17: und so hat sich das ergeben, dass ich mir mal für ganz viele Leute Texte oder auch Kompositionen geschrieben habe.

00:18:23: Aus dieser Zeit heraus bis heute?

00:18:25: Ja, jetzt mache ich das schon länger nicht mehr.

00:18:28: Aber bis zu vor zehn Jahren ungefähr hab' ich das noch

00:18:32: gemacht.

00:18:33: Aber sind jetzt auch aus der Neuzeit... Ich meine, ich hab hier vorhin schon gesehen da hängen an Platten von Annette Luysiann, von Blümchen, dann Peter Maffay

00:18:41: Jetzt habe ich ja eigentlich schon detailliert Eiling Kramel sehr.

00:18:44: Wo wir jetzt gelandet sind, das ist das wo ich eigentlich mein Lebtag dann von gelebt hab.

00:18:49: Lieder Texte schreiben oder Tonträger zu produzieren.

00:18:55: Das war so.

00:18:57: Peter Maffay macht das auch schon länger.

00:18:59: Da habe ich also irgendwann für ihn was geschrieben.

00:19:03: Dann Annette Lucan hat ... Das haben wir schon wieder bei einem anderen Kapitel meines Lebens.

00:19:11: Das muss ich irgendwie vorwegnehmen jetzt.

00:19:14: Ich habe irgendwo auf meinem Weg Astrid Kircher und Klaus Foremann kennengelernt, die im Leben der Beatles eine Rolle gespielt hat.

00:19:20: Genau, also vielleicht mal kurz für alle, die es nie wissen, ne?

00:19:22: Astrid war ja die Freundin von Stuart Z. Cliff.

00:19:25: Bin auch allen nicht kennen, aber er ist der erste Bass-Spieler der Beatles.

00:19:29: So muss man's mal erzählen.

00:19:31: Klaus zum Beispiel, er hat auf Imagine von John Lennon bass gespielt und so weiter.

00:19:36: Das war sehr erfolgreicher Studio Musiker später.

00:19:39: Und Astrid hat eben ganz tolle Fotos von Beatles gemacht und eine Zeit lang habe ich mich um beide also um deren berufliche Interessen zurückgekündigt.

00:19:47: Ja bei Astrid mehr als Manager Bei Klaus mehr als Agent So das fließt ineinander über.

00:19:54: irgendwie aber Als sich mit Astrid gearbeitet hatte Geschäfte gehabt, eine Foto-, ne Bildagentur basierend auf Astrids arbeiten und ab viel Copyright bittet's.

00:20:09: Weil sie oft die Gruppe fotografiert hat?

00:20:11: Naja von anderen Menschen auch auch.

00:20:14: Jetzt hab ich allerdings den Fahren verloren weiß gar nicht warum ich da anfange.

00:20:17: Ich selbst

00:20:18: empfarte das ist wirklich sehr gut.

00:20:19: Ne wir wollten mal kurz was quasi du hast ja oben am Eingang hing so vielen Tolle Namen, die du ja alle mit produziert hast.

00:20:27: Ja genau!

00:20:28: Und ich war jetzt ganz spannend wie du jetzt an Rann kamst überhaupt weil du ja Astrid gemanagt hast und... Ja

00:20:34: aber wo bin ich denn da angekommen?

00:20:36: über

00:20:37: Astrid?

00:20:38: Über die Beatles quasi

00:20:40: völlig durcheinander.

00:20:41: auf jeden Fall fahre ich irgendwann Fits Angut, ich bin Manager in meinem ganzen Musik und hab dann auch angefangen eben Bücher zu schreiben, Beatlesführer wie man in Hamburg die Stellen so findet.

00:20:56: Und auch bei Janis Publications in England.

00:20:58: das ist ein Verlach der ganz kostbar Bücher rausgebracht hat über Eric Clapton und so haben die denn auch von Eric unterschrieben waren im Milano gedruckt in Shortland gebunden.

00:21:10: Da zeige ich dir nachher mal eins von... Das können wir jetzt

00:21:13: nicht zeigen.

00:21:15: Also einen Kram habe ich gemacht Aber eben auch so mit Blümchen und so wie bei ... Ach, somit Annett!

00:21:22: Das war da.

00:21:23: Ja gut, ich komme gar nicht mit.

00:21:25: Ich hatte

00:21:25: einen Mitarbeiter im Geschäft, der sagte er hätte ja so ein junges Mädchen weil ich eine Aushilfe suchte.

00:21:32: Und dann schließt sich der Kreis.

00:21:33: übrigens du bist ja jetzt in Saan-Pau-Literade Und damals war ich schon mit Bernhard Kurz dem Empressario eurer Show.

00:21:41: Da kommen wir auch noch irgendwann hin oder auch nicht?

00:21:43: Kommen

00:21:43: wir doch auf

00:21:44: jeden Fall.

00:21:46: war da die erste Saison mit den unseren Beatles, sag ich mal.

00:21:51: Im St.

00:21:51: Pauli Theater und da brauchte ich eine Aushilfskraft, die unsere Artikel Starclub-Taschen und also was restführen wir alles in unserem Land?

00:21:59: Den Rötschendais!

00:22:00: Ja, Mörschendais das ja zu der Beatles Show-Paste da zu verkaufen macht wo jetzt die Garderobe immer noch ist bei unser Stand.

00:22:08: Da brauchte es nicht eine Dame, die das oder irgendein Menschen, wer da tätig wird und habe eine Dame allerdings noch sehr jung war gefunden, Annette Luzan heutzutage.

00:22:20: Und da sagte mein Kumpel auch daraus und der bei uns gearbeitet hat die kann doch ganz gut singen.

00:22:25: dann musst du Demos mitmachen und ich sage ja gut kann nicht machen habe ich ein zwei Demos mit Annette gemacht.

00:22:30: das war auch prima.

00:22:31: irgendwie hab mich sehr begeistert.

00:22:33: hier sind bloß nicht in welche Nische kriege ich sie.

00:22:36: und da habe ich sie zu meinem kumpel Atze der A&A Manager ist beim Verlach und der schon viel Erfolg hatte, gesagt hier guck mal eine gute Künstlerin.

00:22:44: Ich weiß bloß nicht was ich mit da so machen soll.

00:22:46: Da hat er gesagt geht man her und er hat aus Annett das dann

00:22:50: gemacht dass

00:22:51: sie heute ist.

00:22:52: Und ich habe zwar für Sie auch noch später irgendwas geschrieben aber eigentlich bin ich da denn als Verleger der Jauh war noch mit ins Geschäft wir kommen das auch ein paar Lieder von Annett bei mir im Verlacht waren.

00:23:04: Das ist die angenehme Seite solcher Entdeckungsprozesse.

00:23:08: Spannend ne?

00:23:10: Und mit Blümchen, da ist auch wieder mein Freund Atze im Spiel.

00:23:14: Ja.

00:23:16: Es war spannend alles durcheinander.

00:23:18: Woher hatte ich einen Text geschrieben?

00:23:20: für ein paar Freunde von mir?

00:23:22: Ein Ehepaar her, dass die Frau war Chor-Sängerin und der Man war Klavier-Spieler unter anderem lange bei Udo Lindenberg und die wollten zusammen was machen.

00:23:36: Und weil wir uns kannten, haben die gesagt hier ist so ein Lied, mach' uns einen schönen Text da!

00:23:41: Da hab ich den Text gedichtet, die Module spielen verrückt, dedel danlal du... Das wurde natürlich ein großer Hilf.

00:23:47: Wie ja?

00:23:48: Und dann paar Jahre später, zehn Jahre später hat irgendein junger Bengel in Rüdwestdeutschland sein altes Lieblingslied nämlich das eben vorge... Und das wurde richtig großer Hit.

00:24:10: Das haben natürlich alle gesagt, Mensch gibt es noch Lieder dieser Art irgendwo.

00:24:14: und mit Mal hatten wir das Lied wie ich sage jetzt nochmal Herz an Herz.

00:24:20: Das war auch von der Pasodobelgruppe also diesem Ehepaar.

00:24:24: auf der ersten LP war das Herz on Herz auch mittrach.

00:24:29: Und da hat mein Freund Atze, da ist er wieder.

00:24:32: Er sagt das müssen wir machen!

00:24:33: Da müssen wir eine Ecke irgendwie haben.

00:24:35: und dann hat er geguckt und Castings gemacht und so und hat Jasmin gefunden.

00:24:39: und dann war ich natürlich weil ich dieses Ding ja auch gedichtet hatte.

00:24:43: Natürlich sofort ein Live-Dichter und habe dann ordentlich also... Ich hab bestimmt zwei Jahre lang für Jasmin gedichtet.

00:24:51: Nein.

00:24:51: Da ist natürlich viel in den Papier gekommen.

00:24:53: Ja, da hat es einen strengen Gebieter.

00:24:55: so war zu Recht denn was soll der irgendwann und Fuch rausbringen, das hat ordentlich gebrummt.

00:25:00: Also Jasmin ist die Künstlerin gewesen oder also jetzt unter den Künstlern und Künstlerinnen die Person, die am meisten Umsatz für mich kreiert und generiert hat.

00:25:12: Das war toll!

00:25:13: Die hat ordentlicht Tonträger verkauft.

00:25:17: Wahnsinn sehr beeindruckend.

00:25:19: es stehen übrigens auch noch für alle die ihn noch kennen von Hans Albers War doch ein Selberes oder?

00:25:26: Ja, ja.

00:25:26: Der übrigens auch in Hamburg geboren wurde an der langen Reihe.

00:25:29: Genau.

00:25:30: Noch Original Schuhe von Münchhausen, ne?

00:25:33: Ja es gibt für mich einen Wahnsinn!

00:25:35: Die Beheggung

00:25:36: bei Olfuriose-Dinge...

00:25:37: Ich

00:25:38: gehe hier unten ins Belette, steht bei ihm im Wohnzimmer.

00:25:41: Das ist bei dir das Skelett steht.

00:25:46: Aber da halte ich mich bedeckt weil bei mir auch schon öfters mal eingeboren

00:25:49: haben wollte.

00:25:49: Du wirst gar nicht sagen wo du bist und wo

00:25:51: du willst.

00:25:52: Ja na klar, und wie?

00:25:53: Ich gehe mich hier raus.

00:25:56: Du warst ja sozusagen auch das Management von Astrid also der Freundin von Stuart Z. Cliff hat es quasi die ja vor allen Dingen auch darüber oder darüber hinaus berühmt wurde, weil sie so tolle Fotoaufnahmen vom Beatles machte die ihr dann quasi auch weltweit ausgebracht habt.

00:26:15: Das heißt, du hast ja so viele Karrieren angegangen.

00:26:20: Bevor ich da auf diese Frage komme, würde ich gerne nochmal, weil du hast das selber schon angesprochen.

00:26:25: Genau, du bist sehr viele.

00:26:26: Kann ich an den Angegangen?

00:26:27: Da möchte ich dir noch eine Frage zustande.

00:26:29: Aber ich würde gerne vorab nochmal eine Frage auf dich werfen und zwar... Ich bin ja hier gerade mit den Beatles-Musicals, Oyunyi Slav im Senkali Theater.

00:26:39: Bernhard Kurz ist unser Produzent.

00:26:42: Du hattest das vorhin so mal schön umrissen wie habt ihr euch eigentlich begegnet denn du bist ja nicht ganz unbeteiligt an diesem Stück?

00:26:48: Nee, das stimmt.

00:26:49: Ich versuch's diesmal mit weniger Worten möglich zu spielen.

00:26:53: dann also ich habe viele Anfragen gekriegt von Leuten die Astrid für irgendwelche Veranstaltungen haben wollen in San Bieditz.

00:27:01: und da nahm vom Bernhard der die Premiere eines Musicals feiern wollte am Chiemsee auf einer Bühne die in den See reingebaut war und so ganz toll die Leute saßen an den Hängen.

00:27:15: Er hatte alle Handprominente eingeladen unter anderem Astrid, weil sie ja den Beatles nah war.

00:27:20: Eine kleine Ausstellung mit ihren Bildern gemacht und eben Pete Best zum Beispiel war da der erste Schlagzeuger hier.

00:27:26: Dann waren noch so paar Handeprominente.

00:27:31: Wie hieß er nochmal?

00:27:31: Der Modelschöpfer Moos Hammer, dann Roberto Blanco.

00:27:35: Dazu noch ganz kurze, kuriose Begeichtung.

00:27:37: Da war auch so ein Impressario aus Südafrika da, der denn zu mir sagte, sagen Sie mal wer ist.

00:27:42: Ist das dahinten Lil' Richard?

00:27:44: Es war aber auch Roberto Blanko!

00:27:46: Die Begegnung allein war es schon, wer dahin zu sehen.

00:27:49: Na ja und nach der Veranstaltung die sehr gut ankam... In den

00:27:52: zweitausenden waren das ne?

00:27:54: Werden ja irgendwie so sein.

00:27:55: kam Bernhard dann an und hat gesagt, na wie fanden sie das denn so?

00:27:59: Und habe gesagt ja fand ich super die Lieder an sich sind schon mal gut.

00:28:02: Die sind ja alle von ihnen betet.

00:28:04: Die Band hat ihr auch gut vorgetragen alles prima.

00:28:06: Ja, bloß zwischen old innen da könnte man ruhig noch ein bisschen nachbessern.

00:28:10: Das ist Schauspiel.

00:28:11: Ja genau.

00:28:12: Da hat er gesagt, ja würden Sie mir dabei helfen?

00:28:15: wir haben uns damals noch gesiezt und habe gesagt kann nicht machen.

00:28:19: Dann haben wir einen Vorschlag gemacht wie man das so machen könnte.

00:28:22: Das fahre ich richtig.

00:28:24: Und dann habe ich das Drehbuch, dass eigentlich von Amerikanern geschrieben war.

00:28:30: So ein bisschen der Realität angepasst und auch was Dialoge betrifft und so dran gearbeitet und vor allen Dingen mit den Darstellern die Charakteristika da zu stellenden, ausgearbeitet.

00:28:47: Und so bin ich da reingekommen dadurch dass sich natürlich durch meine kleine Bildagentur auch Zugriff auf ganz viele Biddels Bilder die Sachen die dann eingespielt wurden und zusammengestellt und mit geschnitten und also eine Geschichte.

00:29:04: So bin ich da reingeraten, das wird sich jetzt ein bisschen defintistisch anders.

00:29:10: Also da bin ich mit großer Freude reingegangen und bin immer noch bei, deswegen kennen wir beiden uns ja.

00:29:17: Begleitend als so ein Art Klappaudermann, der damit an Bord ist.

00:29:21: Schön gesagt!

00:29:21: Immer noch dabei.

00:29:23: Ich habe meine Frage nicht vergessen... Du hast ja nun einige Leben hinter dir und sicherlich auch noch ein paar vor dir hoffentlich.

00:29:31: Ja

00:29:32: das hoffe ich.

00:29:32: Also

00:29:32: du bist ja wirklich gut ins Schuss aber es ist so spannend dir zuzuhören weil du ja relativ viel gemacht hast zwar irgendwie getreut dem großen Kunstthema Aber innerhalb dieser Branche warst du sehr vielfältig.

00:29:44: Gibt's da irgendein Geheimnis?

00:29:46: ich antreibe, warum das so ist wie es ist.

00:29:49: Du bist ja auch noch sehr kreativer oder machst ja auch viel?

00:29:54: Ja hab'

00:29:54: ich ganz vergessen im Alter jetzt.

00:29:58: Ich habe ja vor zehn Jahren etwa durch private Umstände, nicht in meinem Beruf so weit arbeiten können.

00:30:08: Klartext gesprochen meine Frau ist sehr krank geworden und ich habe sie betreut bis zum bitteren Ende muss ich leider sagen.

00:30:15: und in der Zeit hab ich natürlich nichts anderes gemacht und das hat aber auch ein paar Jahre gedauert und anschließend hatte ich den Anschluss an die Plattenindustrie ja verloren mich auch nicht mehr dann nachgesehen.

00:30:27: Ich hatte einfach kein Interesse mehr.

00:30:29: Und da habe ich wieder angefangen zu zeichnen und zu malen, und so hat mittlerweile auch eine ganze reife Ausstellung gehabt und aus zwei kleine Büchlein mit diesen Sachen auf dem

00:30:39: Markt.

00:30:39: Aber was treibt dich an?

00:30:40: Also woher kommt das?

00:30:41: dass du?

00:30:41: irgendwann bist ja immer umtriebig wie eigentlich.

00:30:44: man hast ja mit auch offensichtlich Erfolg gehabt und hast es noch in dem jetzt auch Ausstellungen machst und so... Was ist denn dein?

00:30:51: Was ist dein Motor, was treibt dich an?

00:30:52: Was ist denn dein Geheimnis oder jemand du hast.

00:30:54: Es ist ja auch nicht immer alles schön.

00:30:55: mit deiner Frau war sicherlich keine gute Zeit und trotzdem sitzt du hier sehr gesund und voller Tatendrang.

00:31:02: das imponiert mir.

00:31:04: wie soll ich das selber beschreiben?

00:31:06: also was jetzt ich sage dass man so hoch tragen.

00:31:09: was meine kreativität betrifft als sich diesen bewussten Lonnie Donoghan damals oder irgendwann im Radio gehört habe, da will ich verdammt so auch werden.

00:31:20: Weil mich das so elektrisiert hat!

00:31:22: Ich wusste gar nicht wie der Kerl aussieht und was er so macht.

00:31:26: So ist wieder singend und wie sich das anhört.

00:31:28: So wollte ich auch werden... Und als ich vierzehn war, bin ich mit meinem Freund vom Konferentenunterricht wiedergekommen und an der Ölzer Kirche lang gegangen und hab gesagt – ich weiß gar nicht, ob mir das jetzt reinfällt….

00:31:41: Irgendwann lade ich Lonnie Donoghem zum Gewurzerein.

00:31:44: Ja, das sollte man machen.

00:31:46: Und später habe ich mit dem auch Platten gemacht.

00:31:48: Ich hab bis zu seinem Tod noch gelegentlich, wenn er in Deutschland aufgetreten ist, bin ich auch noch und hab mitgespielt.

00:31:54: Aber ist es dein Energie?

00:31:56: Der Kerl hat mich elektrisiert.

00:31:58: Viele andere, wie ich Junge Bengels auch.

00:32:00: Das war nicht immer Bengels also Mädchen waren da nicht so oft bei früher.

00:32:06: Das haben wir unheimlich Kraft gegeben.

00:32:07: Ich spiele.

00:32:10: Also damals wollte ich noch nicht irgendwie berühmt werden oder Geld verdienen, sondern spielen!

00:32:15: Den Leuten was vormachen und stolz drauf sein was sich so kann.

00:32:19: um meine Kumpels Das hat mir gefallen wenn mein kumpel ein tolles Solo gespielt.

00:32:23: Ja es musste nicht immer ich sein und das macht eine Band ja

00:32:26: auch.

00:32:28: Und dann habe ich gemerkt dass man mit dem Kram auch Geld verdient kann.

00:32:32: und Dann habe ich versucht irgendwas hinzukriegen wo sie mich auch für ich Geld will geben Denn man kann ja den ganzen Texte schreiben und so können viele, bloß die müssen auch funktionieren.

00:32:43: Und mein Leben ist dann eigentlich das eines Lohnknechts gewesen.

00:32:47: Da hat jemand zu mir gesagt der Künstler so und so brauchen ein Lied oder einen Text.

00:32:52: Das soll in die Richtung gehen.

00:32:54: Der kann nicht so gut Deutsch, er ist ein Ausländer, muss so ein bisschen... Also es soll jetzt nicht ausländerfeindlich sein.

00:33:00: Nein ich weiß das mit der.

00:33:03: Einfach gehalten sein, dass da nicht irgendwie komplizierte Wochen drin vorkommen.

00:33:07: Aber soll auch einen Sinn haben.

00:33:09: Ja ist gut kann ich machen bis wann denn?

00:33:11: Bis morgen früh und das Schul.

00:33:16: Es treibt dich ja an und ich meine, du hast... Zwei Jahrzehnte

00:33:19: habe ich einen Ziel gehabt.

00:33:20: Talent auch?

00:33:21: Dafür haben

00:33:21: wir immer so hochdrabende Ziele mir gesteckt.

00:33:23: Ah ha!

00:33:23: Dreißig musst du millionär sein.

00:33:25: Das hat natürlich nicht geklappt.

00:33:27: Aber das war die Karotte vor der Naht, die ich nicht erreicht hab.

00:33:31: Das war natürlich auch so... Ich weiß schon wie es ist wenn man provokant auftritt und so um.

00:33:37: die Leute haben dann auch gesagt, Herr Krüger ist nicht ganz dicht mit dreißigmillionär.

00:33:41: Ich war noch nicht ganz richtig, bin's ja auch nicht geworden.

00:33:44: Gutso.

00:33:45: Ja Aber ich habe das gerne gemacht.

00:33:49: Ich habe gern Sachen kreiert, wo ich einerseits bei Leuten gut mit ankomme und wo der Geldspeicher sich auch ein bisschen freut.

00:33:58: der ich so erfolge durch eigene Kraft.

00:34:01: Das ist schon gesagt, ja.

00:34:02: Das wollte ich gerne irgendwie hinkriegen.

00:34:04: Toll, das hast du ja.

00:34:05: Ja, es haben mir auch viele Leute geholfen, die jetzt erwähnte Arzt zu machen.

00:34:10: Da hat mich jetzt geholft und hat mir auch entzeiten wollen, wo es noch nicht so lief meine B-Seite zugeschanzt oder so.

00:34:16: Die hatte genauso viel verkauft wie die A-Seiten.

00:34:20: Und ich habe einfach Glück gehabt.

00:34:22: aber ich hab eben auch Spaß an dem ganzen Kram gehabt Und ich bin auch ehrlich gesagt stolz drauf.

00:34:27: Neulich abends war ich da in der Vorstellung und hab wieder so ein bisschen kontrolliert, das ist

00:34:32: bei uns eine neue

00:34:33: Show.

00:34:34: Ja genau!

00:34:35: Da hast du die Leute zu Recht... erwähnt werden müssen, erwähn und mich damit eingeschlimmern.

00:34:41: Und da hat meine Freundin gesagt, guck mal du wirst auch drin vollkommen!

00:34:44: Da freue ich mich dann drüber dass man Erwähnung findet für das was man auch gemacht.

00:34:50: Das ist ja keine fremden Federn aber ein Anrecht da nun gerade erwähnen zu werden war ansprache ich eigentlich nicht.

00:34:57: Aber wenn ich jetzt sagen wir mal eine goldene Schallplatte hier in der Bude hängen habe das mache ich natürlich um anzugehen Findest du auch geil und sagt, oh goldene Scheibe dann?

00:35:06: Ja hab ich.

00:35:07: Mega!

00:35:08: Du darfst dir aufsteuern, da gehört ja auch was zu und es ist ja auch ein Konglomerat von vielen verschiedenen Facetten.

00:35:17: Es ist jetzt nicht nur der gute Text, das gehörte ja auch zu eck dazu oder die Vermarktung.

00:35:22: aber wenn man das geschafft hat zu so einer goldenen Platte holler die Waldfee also dann wirklich voller Respekt.

00:35:28: Das fand ich gut, ich hatte mal so eine genannte Steuerprüfung?

00:35:31: Ja.

00:35:32: Und da war der Steuerbeamte hier, du warst hervorragend bei uns und da kann man dann so auf den Flur kommen ja und dann sah er die goldenen Schallplanungen.

00:35:39: Das ist das IHRE.

00:35:40: Da habe ich gesagt ne, nee, die hab' ich mir geliehen, ne.

00:35:43: Das war eine gute Frage vor allem nicht.

00:35:45: So sind das Ihre!

00:35:46: Das wäre gut wenn ich persönlich halte

00:35:49: oder hat er geglaubt.

00:35:50: Ne, nee... Ich glaube, das habe

00:35:53: ich gehört.

00:35:53: Da lehr ich immer in den Frauen und hab dann glaub' ich gesagt ne, nee, das sind seine!

00:35:57: Super dass wir jetzt auch nochmal kurz auf die Beatles eingegangen sind so wie wir uns kennengelernt haben.

00:36:02: vielen Dank dafür.

00:36:03: noch eine vielleicht noch zwei kleine Fragen weil wir müssen ein bisschen auf die Zeit hatten.

00:36:08: der Podcast heißt ja nun mal auch so Tick Berlin.

00:36:11: Wie ist denn so dein Blick auf Berlin?

00:36:13: Das ist ne gute Idee.

00:36:15: Wir sind jetzt hier in Hamburg und ich liebe euch und ich liebe dieses Stadt.

00:36:17: aber Was ist denn so deine Verbindung mit Berlin?

00:36:21: oder woran denkst du, wenn du an Berlin denkst?

00:36:24: War es ja wahrscheinlich die Stadt auch mal kennengelernt vor und nach der Mauer.

00:36:26: Ja

00:36:27: da werden wir gleich eine gute Geschichte!

00:36:29: Und zwar in der Leinemann Band waren Klavierspieler den vielen Leuten vielleicht heute noch erinnern Gottfried Böttger hier.

00:36:36: Ein super Klavier Spieler der leider schon tot ist... Da kamen wir von Ölzen erstaunlicherweise, wo ich da herkomme.

00:36:44: Da hatten wir gespielt mit Otto Walges im Vorprogramm Also er bei uns

00:36:48: Ja geil war

00:36:49: so.

00:36:49: Und da auf der Rückfahrt haben Gott will und nicht beschlossen dass wir nach Berlin fliegen und eine Bratwurst essen Und Walges begeistert.

00:36:58: Dann kamen wir näher an Hamburg ran Hangen seine Autos gleich gehts los und der hatte hundert Mark verdient bei uns hundert mark für die Show.

00:37:05: Und da sah er seine Hundertmark schon verschwinden, denn so ein Fluchen ab Berlin kostete sich glaube ich achtzig Mark damals.

00:37:12: Von Hamburg nach Berlin hatte man fliegen?

00:37:14: Ja

00:37:14: ja, Hamats ja!

00:37:17: Da waren die Umständen

00:37:18: halt.

00:37:18: Ja natürlich, das

00:37:19: ist interessant.

00:37:21: Mensch, die machen das wertlich.

00:37:23: Und da hat er gesagt ich hab meinen Ausweis nicht dabei.

00:37:26: Ich sag kein Problem wir fahren bei dir vorbei und holen sie.

00:37:28: Sind wir zu ihm nach Hause gefahren?

00:37:30: Ja, die Schubladen aufgerissen so.

00:37:32: Verdammt wo ist der Ausweis?

00:37:34: Da hat er natürlich absichtlich nicht gefunden.

00:37:37: Dann haben wir gesagt na gut dann musst du eh mir planen.

00:37:38: Wir sind schon nicht nach Berlin geflogen.

00:37:41: Vor dem Fluchhafen stand so eine kleine Bratwurstbude in Tegel.

00:37:47: Flughafen-Tegel war es nicht?

00:37:48: Flughaufen-Tempelhof?

00:37:52: Da haben wir hier keine Bratwurst gegessen und sind mit dem nächsten Flieger wieder nach Hause geworden.

00:37:58: Wir haben schon ein bisschen mehrere gekriegt als Otto, das war also eine Berichtung mit Berlin die sehr kurz gehalten war.

00:38:08: dann sind wir viel mit der Leinemann Band auch mit anderen Acts in einer ZDF-Hitbrade gegeben.

00:38:14: Im Tempelhof aufgezeichnet?

00:38:16: Ja Oberlands Straße.

00:38:18: Ich glaube ja,

00:38:18: das steis

00:38:19: ich mir

00:38:19: immer nicht mehr so richtig.

00:38:20: Aber mit Dieter Thomas... Starten

00:38:23: wir jetzt!

00:38:24: Ja, da war ich später auch noch mal als Soloartist tätig und hat mich zunächst einmal UK genannt.

00:38:32: Und dann aber weil es gab in England schon eine Band die nannte sich so, denn da war ein kleiner Untertitel U.K.

00:38:38: Ulf Krüger ganz klagt und hatte ne Single, die sogar ins Schatz war.

00:38:42: Dr.

00:38:43: Know hieß sie.

00:38:45: Bin ich?

00:38:45: Ich weiß nicht.

00:38:46: Vielleicht lübe ich jetzt, aber in der ZDFP-Hitparade war ich auf jeden Fall... ...aber da glaube ich sogar Nummer eins gewesen.

00:38:53: So eine wunderschöne drei Plätze glaube ich gewesen.

00:38:55: Ja!

00:38:55: Aber das will ich nicht beschwören.

00:38:57: Ist sehr spannend.

00:38:58: Vielleicht ist es nur Wunschdenken.

00:39:00: Naja, ein schönes Wunschtingen

00:39:01: passt auch.

00:39:02: In der Hitparade hatten wir öfter so TT-Roll und Radtissen oder Computerliebe und so.

00:39:10: Da hatte ich viel zu tun in Berlin, Schweizer Hof, in der Vindante.

00:39:15: Den Namen sage ich gar nicht, weil das ein bisschen diskriminieren ist.

00:39:18: Die Bar unten hatte so eine Insider-Bezeichnung, weil sie vernichtende Wirkung zeigt und so.

00:39:27: Da hab' ich auch mal einen Abend verbracht

00:39:31: oder manche Nacht?

00:39:32: Ja, von manch sagen, manche nacht!

00:39:34: Und sonst später natürlich Berlin, das Estrel, wo ich durch Bernhard wieder derseite mein Stuck... Du hast da mit dem Beatles Kram zu tun.

00:39:46: Kannst du nicht mal so eine Art Beatles-Convention machen?

00:39:49: Da hatte ich für ihn zweimal oder dreimal eine riesen Veranstaltung organisiert, die in allen Räumen war.

00:39:56: Du kennst das ja.

00:39:57: Ja,

00:39:57: riesige Dinge.

00:39:59: Überall weichen und Händlermarkten ermerkte.

00:40:02: Das war toll!

00:40:03: Da habe ich gerade Zug.

00:40:07: Neukölln.

00:40:08: So ein verhältniszehrlichen Gefühl zu MPL.

00:40:11: Ja, gleich

00:40:11: ist es schön dass du das sagst gerade neuköllnen!

00:40:13: Ja klar aber...

00:40:15: Es hat sich das Bild von Berlin bisschen gewandelt.

00:40:17: Du warst ja sehr viel arbeiten drüben wenn wir jetzt hier in Hamburg sitzen meine ich oder wie ist das Bild heute auch wenn du auf Berlin guckst?

00:40:25: Das sind was mal so.

00:40:26: Deine Hauptstadt?

00:40:28: Ja ja also Hauptstädte da denke ich öfters über Nacht sind oft ganz anders als das Umland.

00:40:34: Paris ist nicht unbedingt Frankreich und New York ist bei Leib nicht ganz Amerika.

00:40:39: Und so ähnlich ist das jetzt, nachdem Berlin wieder eine große Hauptstadt ist.

00:40:45: Also Berlin ist schon ne Weltstadt.

00:40:47: Hamburg sagt gerne Tor zur Welt.

00:40:51: Das ist schon ein Unterschied.

00:40:52: also für mich ist Hamburg eine sehr große Kleinstadt mit angenehmen Charakter, aber von so einer richtigen Weltstadt ist es doch entfernt finde ich.

00:41:02: Und Berlin ist so.

00:41:04: Das ist schon ein Pflaster das auch nicht jedem geheuer ist.

00:41:09: Spannend!

00:41:10: Aber ich meine...das bildet schon das Leben ab Berlin definitiv und das ist schon toll.

00:41:22: Früher habe ich mich zweingsläufig da auf dem Kudam herumgetrieben.

00:41:27: Das ging ja auch nicht anders.

00:41:30: Gut, als ich ganz jung war und noch Schüler war, bin ich mal mit einem Freund über ... das ging damals über Friedrichstraße in den Dänen

00:41:37: verlassen.

00:41:41: Da haben wir auch ein gutes Erlebnis gehabt.

00:41:43: Das führt jetzt einfach zu weit, da haben wir uns zwei Stangen Zigaretten gekauft im Intershop und die als Währung quasi eingesetzt

00:41:50: in Berlin.

00:41:51: Und nachher kamen wir völlig besorfen an das Grenzhäuschen da und hatten kein Geld mehr.

00:41:57: aber auch die Zigaretnen nicht mehr werden.

00:41:58: so eine Quittung.

00:41:59: Das ist Zigaretn für das Geld gekauft hat und da haben sie uns richtig verhöhrt.

00:42:04: Wo ist denn das Geld?

00:42:05: Und wo sind die Zigarretten?

00:42:07: Wir haben denen da einen Mist erzählt arrogant irgendwie ganz schwierig gewesen.

00:42:11: Offensichtlich aber rausgekommen aus der Situation?

00:42:13: Ja, das

00:42:13: war zu uninteressantwürdig.

00:42:15: und nächsten Tag sind wir wieder zur Friedrichstraße gefahren und haben uns wieder Zigaretten gekauft.

00:42:20: Sind aber damit nicht in Osten gegangen sondern gleich zurück und da kamen zwei Herren im Trennschgurt von der Zoll fahren und haben die Zigarette wieder weg.

00:42:29: Da gab es noch einen Innenminister, der mal gesagt hat Ich laufe doch nicht den ganzen Tag mit dem Grundgesetz und am Arm rum.

00:42:36: Und da hat mein Kumpel eine Zollbehörde einen Schreiben geschickt, als Oberschüler können sie nicht verlangen, dass wir besser informiert sind als der Innenminister, der auch nicht den Ganztag mit im Grundgesetz unterm Arm rumlaufen will.

00:42:47: Sehr

00:42:47: intelligent!

00:42:49: Wir beantragen hiermit die Rückerstattung unserer Geräte.

00:42:53: oder uns da gegeben?

00:42:54: Ja, also ein halbes Jahr später und dann wollten wir die rauchen, dann fiel der Tabak so aus den höchsten Walli

00:42:59: Walli ausgetroffen.

00:43:00: Aber ihr habt so

00:43:01: einen Verkommen, das ist ja stark.

00:43:02: Auch ein schöner Einruf!

00:43:04: Ulf, es ist wirklich labend auch mit dir unfassinierend.

00:43:07: Deinen Blick auf die Welt und macht echt Mut und Spaß, dir zuzuhören.

00:43:12: Und vor allem war auch deine Sicht und dass du einfach Dinge gemacht hast ohne viel zu überlegen.

00:43:16: Zumindest... Wie

00:43:17: viele Sachen gemacht nach kündlicher Überlegung?

00:43:22: Ich mache das Leben sehr gerne.

00:43:24: Du siehst ja ich bin ja nicht so negativ im Nächsten.

00:43:29: Ja, das ist schön.

00:43:30: Ich hab viel Glück gehabt und man kann sagen, schönes Leben!

00:43:33: Das gehört immer dazu und es geht ja auch noch weiter... Hast du noch zwei drei letzte Worte für unsere Zuhörenden?

00:43:40: Letzte Worte schon mal gar nicht.

00:43:41: Also jetzt hier find ich sie noch ein bisschen peinlich.

00:43:43: Hast du?

00:43:43: Auf jeden Fall hast du.

00:43:44: Nee, für den Podcast heute.

00:43:46: Oh nee da weiß ich auch nicht was meinst du.

00:43:48: Was soll ich sagen?

00:43:50: Irgendwas äh.... Oder vielleicht enten wir so mit, was würdest du Menschen raten die in die Kunst?

00:43:56: In die heutige Musik-Szene eingehen wollen.

00:44:00: Das wäre so ein Tipp wo du sagst durchhalten dich nicht unterkriegen lassen oder... Ja

00:44:05: etwas mal ganz wichtig ist für mich nicht sein wie die anderen.

00:44:08: Schön!

00:44:09: Denn ich höre das oft, Mensch die kann ja toll singen und dann kann ich nur sagen typischer Klang einer Absolventin eine Musicalschule Das ist schön, die sind so verschiedene Rollen und so kann man dann spielen.

00:44:21: Aber sich selbst sein das ist speziell!

00:44:25: Und mir ist ein Typ lieber der mal hin und wieder falsch singt aber so wie er als dass er da und richtig singt wie die anderen auch.

00:44:33: Das hast du toll gesagt.

00:44:35: Wir haben ja vielleicht noch einen Deal.

00:44:35: ich kann nicht für meine Schlageridee gewinnen.

00:44:40: Die mussten wir erst mal detailliert schildern.

00:44:43: Gucken wir mal.

00:44:44: Ulrich, ich danke dir sehr für dieses tolle Gespräch.

00:44:47: Sehr gerne wieder und vielleicht schreit ja firmlich nach dem zweiten Teil.

00:44:50: Die Leute werden begeistert dran was ich doch so gemacht habe.

00:44:53: Wer weiß?

00:44:53: Kann noch alle an der Anekdote erzählen.

00:44:55: wenn nicht soll!

00:44:57: Und denkt dran bleib zuversichtig und fröhlich.

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