Janina Picard – Zwischen Stimme, Schauspiel und New York
Shownotes
Janina Picard wurde 1994 in Frankfurt am Main geboren und gehört zu einer Generation von Schauspielerinnen, die Bühne, Film und Stimme gleichermaßen beherrschen.
Bereits während ihrer Schulzeit sammelte sie erste Erfahrungen vor der Kamera und im Hörspielstudio. Einem größeren Publikum wurde sie 2012 durch die Hauptrolle der Julia in der SWR-Serie Romeo feat. Julia – Die HipHopHelden bekannt.
Nach ihrem Schauspielstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart arbeitete sie kontinuierlich für Film, Fernsehen sowie als Sprecherin für SWR und Arte. Darüber hinaus entwickelte sie eigene Theaterprojekte, unter anderem über die Lyrikerin Rose Ausländer.
2018 zog es sie nach New York, wo sie am weltberühmten Actors Studio unter Größen wie Ellen Burstyn, Alec Baldwin und Sandra Seacat studierte und ihre künstlerische Arbeit weiter vertiefte.
Heute lebt Janina Picard in Berlin und arbeitet als Schauspielerin, Synchronsprecherin, Hörspielsprecherin und Sängerin. Seit 2020 ist sie zudem Stipendiatin der FAMAKunststiftung Hannover.
--
Erfahre mehr über Nicolai Tegeler als Schauspieler, Regisseur, Sprecher, Produzent und Moderator auf seiner Homepage: https://nicolai-tegeler.de
Podcast powered by: Intro- / Outro-Sprecher: Dirk Rabis https://derprberater.com
https://impodcast.de Die Podcast-Creator
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer brandneuen Ausgabe von So Tikt Berlin.
00:00:03: Und ich befinde mich wieder an einem meiner Lieblingsressons, ja das wahrscheinlich schon... Ich war hier schon so oft und bin es jetzt wieder!
00:00:10: Man kann hier so wunderbar weggeschillen sich weg träumen und wenn man ein bisschen durch die Augen zwingt hat dann Und die ja Regenschirme, Sonnenschirme wie man es nennen mag oben am Firmament sieht.
00:00:23: Die hier aufgehängt sind dann hat man das Gefühl man ist irgendwo an der Toscana vielleicht oder irgendwo am Meer.
00:00:28: ich bin am Walter Benjamin Platz im Viviet und mein heutiger Gast.
00:00:32: sie ist eine großartige Schauspielerin Filmemacherin Künstlerin.
00:00:36: Sie hatte zwei Staatsbürgerschaften nämlich die Amerikaner schon die Deutsche.
00:00:40: sie ist zweisprachig aufgewachsen Eine richtige Nomaden.
00:00:45: Eigentlich ist sie nie irgendwo fest, sondern immer überall und heute hier.
00:00:52: Hallo Janina!
00:00:53: Hallo Nico!
00:00:55: Das hat geklappt.
00:00:57: Wie sagt man Neudeutsch?
00:00:58: Zuhörende nicht wissen... Ich habe zum ersten Mal, obwohl das ja eigentlich ein Kredo von diesem Podcast ist den ganzen Anfang nochmal neu gemacht.
00:01:09: Die ist das schöne Wort Nomade nicht eingefallen.
00:01:12: Ja, ich habe wirklich ... Ich dachte, da bin ich jetzt völlig kloppt!
00:01:16: Du bist ja eine Nomaden oder?
00:01:18: Ja voll!
00:01:18: Ich bin tatsächlich eine Nomadin.
00:01:20: deswegen war es jetzt glaube ich auch gut dass wir mal kurz unterbrochen haben.
00:01:23: Das war voll in Ordnung weil das glaube ich ein wichtiges Wort ist um dich zu beschreiben.
00:01:29: Ja irgendwie schon.
00:01:31: Also wir fangen mal ganz von vorne an.
00:01:34: Du bist ja irgendwann mal geboren worden und zwar in Berlin.
00:01:36: Ja,
00:01:37: ich glaube schon!
00:01:37: Nee nicht in Berlin aber auf alle Fälle in diesem Körper auf diese Welt.
00:01:43: Und genau... Ich bin dann in Frankfurt gelandet so als meine Mama entschieden hat jetzt ist es Zeit Und
00:01:51: die Bedingungen, dass sie unter mir kommen kann schon bringen.
00:01:54: Oh ja da kommt unser Essen!
00:01:55: Die wunderbare Bedienung hier ist so süß diesmal so lieb.
00:01:58: ich krieg jetzt hier wunderbar die leckersten Sommerrollen mit Lachs.
00:02:02: oh die sehen so dann auch sehr
00:02:03: wunderschön.
00:02:04: ja
00:02:04: bei sich auch gleich mal rein.
00:02:06: Ja dem unbedingt zur
00:02:07: Freude aller Nein.
00:02:10: aber wieder zurück zu dir
00:02:11: genau in
00:02:12: Frankfurt.
00:02:12: Frankfurt geboren und
00:02:14: danke wow
00:02:15: Wow
00:02:16: Dankeschön Danke
00:02:18: Was ein Treat, Nico.
00:02:19: Oder?
00:02:20: Das ist ja so ein Geschenk mit dir.
00:02:22: Ja, mit dir vor allem möchtest du Stöcker, wollte ich gerade sagen.
00:02:25: Du hast das Wort benutzt.
00:02:28: Stebchen!
00:02:29: Wortfindungsschwierigkeit, es passt ja wenn man Podcast macht dass man nicht so jetzt sprechen kann.
00:02:33: naja und Frankfurt wie kam das, dass du da aufgewachsen bist weil deine Eltern...
00:02:39: Genau bei meinen Eltern dort leben.
00:02:41: meine Mama kommt ursprünglich aus der Nähe von Frankfurt Und mein Papa hat eine Verbindung zu Österreich und hat dann aber auch die größte Zeit seines Erwachsenenlebens eben in Deutschland verbracht.
00:02:57: Ja, da bin ich geboren und aufgewachsen und Mama hat dann schon ganz früh in den USA ganz viel gearbeitet und deshalb auch so ganz früh meine Verbindungen zu den USA.
00:03:09: Das heißt deine Mutter ist sozusagen die Amerikanerin?
00:03:12: Genau, also meine Mama ist trotzdem Deutsch.
00:03:15: Aber sie hat eben in den USA gearbeitet als Assistentin von... ich weiß jetzt nicht ob du den kennst... Tony Robbins, das ist so ein Motivationsspeaker.
00:03:26: Ach ja, er ist mir zumindest nicht ungeläufig.
00:03:29: Ja,
00:03:29: also genau und meine Mama hat eben ganz früh mit ihm gearbeitet wo er noch so bisschen noch nicht super bekannt war Und genau, da ist sie dann immer durch die USA gereist mit ihm.
00:03:39: Hat für ihn übersetzt und ja... Deshalb war ich dann auch oft schon in den USA und Mama hat mit mir Englisch gesprochen und soweit es irgendwie so ein Teil unseres Lebens halt war von Anfang an.
00:03:49: Da bist du sozusagen mit dem Reisen schon in Berührung gekommen?
00:03:53: Ja, irgendwie schon obwohl ich natürlich also Die meiste Zeit zu Hause war und auf Mama gewartet habe, dass sie wieder kommt.
00:03:59: Aber es war... Ich glaube ich wurde ganz früh davon geprägt, so dieses den Lifestyle, den meine Mama auch hatte von sechs Wochen San Diego und dann sechs Wochen Sydney und dann kamen sie kurz und dann war sie wieder fünf Wochen in New York und so.
00:04:12: Ach wie geil!
00:04:13: Also das hat mich glaub' ich schon so einfach auf unterbewusster Ebene ganz schön geprägt.
00:04:17: Ja Wahnsinn.
00:04:18: Und wie haben Sie sich deine Eltern kennengelernt?
00:04:20: Oh, meine Eltern.
00:04:21: Die haben sich im Fitnessstudio kennengelernt.
00:04:23: Wo aber?
00:04:24: wo?
00:04:24: in Frankfurt?
00:04:24: In Frankfurt genau oder in der Nähe von Frankfurt?
00:04:27: ich glaube in Offenbach.
00:04:29: Genau gut Old Offenbach.
00:04:31: Offenbare Wohlz.
00:04:34: Genau die haben sich hier im Fitness-Studio kennen gelernt und mein Papa sind auch immer noch zusammen.
00:04:37: diese Zeit was weiß ich oh Gott jetzt sage ich das falsch ist aber irgendwie für um dreizig Jahren verheiratet.
00:04:43: Die sind so in Love, also zwei.
00:04:45: Die sind echt der Hammer!
00:04:47: Und mein Papa hat meine Mama gesehen... Also ich erzähle jetzt mal die Story, natürlich meine Eltern mir immer erzählen.
00:04:53: Aber mein Papa hatte eine Mama gesehen wie sie da irgendwo trainiert hat an einem Gerät und hat gesagt diese Frau heirate ich und mit der werde ich mein ganzes Leben verbringen.
00:05:00: Ja und irgendwie jetzt keine Ahnung was ist das?
00:05:02: Vierzig Jahre später ist es halt echt so.
00:05:04: Und
00:05:04: du bist entstanden?
00:05:05: Ich
00:05:05: bin entstanden.
00:05:06: ja ich habe zwei Halbschwestern Aus einer vorherigen Beziehung von meinem Papa sind auch zwölf Jahre älter als ich.
00:05:13: Es sind Zwillinge, haben schon Kinder und mit denen bin ich dann aber auch aufgewachsen.
00:05:18: Also es sind trotzdem meine Schwestern.
00:05:22: Und dann habe ich einen kleinen Bruder.
00:05:23: der ist vierenhalb Jahre jünger und den gebe ich über alles auf der Welt.
00:05:26: Ach
00:05:27: süß!
00:05:27: Und was machen die?
00:05:28: Wohnen sie auch in Deutschland?
00:05:29: Nee, die leben auf Zypern.
00:05:31: Meine Eltern und mein Bruder leben auf zypernen.
00:05:33: da haben meine Eltern Vorsitz.
00:05:34: zweieinhalb, drei Jahren ein Bungalow gebaut.
00:05:37: Ja
00:05:37: ist mal bitte was also?
00:05:38: Ja ich
00:05:38: esse jetzt mal
00:05:38: was.
00:05:39: Weiß einmal richtig rein!
00:05:40: Was hast du da
00:05:41: Leckeres?!
00:05:41: Ich
00:05:42: habe hier einen Curry mit Seidentofen und leckeren Gemüse und Ananas und Ortegutstaff.
00:05:50: Ist das so gemein?
00:05:51: weil die ganze Zeit meine leichten Sommerrollen gut in den Mund schieben kann und Du eigentlich der Gesprächsgast bist.
00:05:57: deswegen kann ich dir nicht etwas voressen.
00:05:58: Du musst da mal reinbeißen bitte.
00:05:59: Ja voll, ich muss da jetzt mal rein beißen aber du kannst natürlich auch gerne ein bisschen was von mir haben Niku.
00:06:04: Ich liebe das ja, wenn man so teilt.
00:06:06: Machen Essen und mehr allem.
00:06:08: Ich bin vegan, ich esse kein Gras.
00:06:14: Guten Appetit!
00:06:15: Danke
00:06:16: dir auch!
00:06:17: Jetzt hört man dich natürlich weniger gut... Also die wohnt beide auf Zybern und dein anderes Geschwisterteil?
00:06:26: Mein Bruder auch und meine Schwestern leben noch in der Nähe von Frankfurt sind da halt natürlich auch anders verwurzelt, weil die Kinder haben und ja so nine to five jobs.
00:06:37: Also einfach einen anderen Lebensstil der jetzt nicht so wie ich so alle drei Wochen woanders genau.
00:06:49: Und super?
00:06:50: Weil die beiden sich da verliebt oder steuerlicht?
00:06:54: Ich glaube sie haben sich einfach verliebte und die wollten ans Meer und die wollen raus aus Deutschland und ja
00:07:00: arbeiten die beide dann noch?
00:07:01: Ja, also schon
00:07:03: immer mal wieder
00:07:04: ist es echt lustig.
00:07:05: Mein Bruder hat sich so voll reingearbeitet in Krypto und sowas Und meine Mama war früher auch Bankerin für JP Morgan in New York Genau, und ich glaube jetzt machen die irgendetwas Kryptomäßiges.
00:07:18: Aber das kann ich dir auch nicht genauer erzählen Nico weil mehr weiß ich darüber auch nicht.
00:07:22: Also ich find ja so schön bei dir oder generell mit den Gesprächspartnern darüber zu sprechen wo du quasi angefangen hast und zwar dass du gesagt hast dass deine Kindheit davon geprägt war dass ihr viel herum gereist seid.
00:07:39: Jetzt bist du aber ein bisschen.
00:07:41: auch das sagt man schwarz ist scharf.
00:07:43: also wie kam denn
00:07:45: Ja schon lustig, dass du das sagst.
00:07:47: Naja schwarze Schaf im Sinne von.
00:07:49: ich bin halt echt die einzige Künstlerin meinem...
00:07:51: Wie beim bist du denn mit der Kunst?
00:07:53: Die Du heute betreibst in Verbindung?
00:07:55: Wann ist es Dir aufgefallen?
00:07:56: Das ist bewusst?
00:07:57: Also echt lustig!
00:07:59: Meine Mama erzählt das auch immer aber ich kann mich da auch daran erinnern.
00:08:02: Irgendwie so mit drei habe ich gesagt, ich werde Schauspielerin und will auf die Bühne und so und also das irgendwie.. Ich weiß auch nicht glaube das hab ich irgendwie mitgebracht weil mein Oma, Opa die haben eine Metzgerei und ja Papa hat als Psychologe gearbeitet.
00:08:20: Ich hatte jetzt keine Künstler, die mir irgendwas vorgelebt haben aber für mich war klar ich bin Schauspielerin auf der Bühne und so.
00:08:27: Ja das war irgendwie ganz schnell weil es war ganz klar.
00:08:32: Das ist auch interessant!
00:08:33: Ich habe da nie dran gezweifelt.
00:08:34: also selbst in den Zeiten wo man so denkt kommt Irgendwann wieder ein Drop und kann ich irgendwie meine Miete zahlen?
00:08:41: Und all diese Sachen.
00:08:43: Ich habe noch nie daran gezweifelt, dass es mein Weg ist.
00:08:45: Das ist voll schön!
00:08:46: Wow!
00:08:47: Dafür bin auch richtig dankbar.
00:08:48: Mensch das ist ja wie der Mandalorian, der sagt immer, das ist der Weg.
00:08:52: Das is' der Weg!
00:08:52: Ach, ich liebe ihn!
00:08:53: Nicolai, das is' Der Weg!
00:08:54: Das is Tandy!
00:08:57: Der große Durchbruch im Prinzip von Petro Pascal.
00:09:01: Wobei er schon gut dabei war aber seitdem lieb ich den noch viel mehr.
00:09:05: Äh, spannend.
00:09:07: Das heißt du bist als Kind, das ist dir wahrscheinlich dann tatsächlich irgendwie in die Wiege gelegt worden.
00:09:12: und wie waren denn deine ersten Schritte?
00:09:14: Haben deine Eltern gleich so durch akzeptiert und gesagt ja klar, die wird jetzt schauspielend, es ist in Ordnung oder musstest du schon erst mal dich da auch beweisen und sagen, du machst jetzt erstmal was Vernünftiges?
00:09:24: Nee also da muss ich sagen, waren meine Eltern von Anfang an immer auf meiner Seite und haben mir Ja haben mich unterstützt wo sie so konnten Also voll Und ich würde sagen, dass es wahrscheinlich so das erste große war.
00:09:38: Dass sich meiner Mama jahrelang... Also oh Gott!
00:09:41: Das fühlt sich jetzt an wie jahrelang.
00:09:42: Aber gut, so alt war ich noch gar nicht.
00:09:43: Aber irgendwie super lang.
00:09:45: Ich weiß es echt noch eher in den Ohren lag, dass ich zu... Wie ist das nochmal?
00:09:49: Kinderquatsch mit Michael.
00:09:51: Ah nein!
00:09:51: Kennst du das noch?
00:09:52: Dieses Michael Schanz.
00:09:54: Genau und ich wusste auch genau was ich da singen will nämlich He's got the whole world in his hand, he's got a whole wide-world.
00:10:05: Also so ein englischen Gospel, das wurde gespielt auf der Hochzeit von meinem Onkel, der inzwischen beschieden ist – aber anyways?
00:10:13: Genau!
00:10:14: Und dann habe ich meine Mama irgendwie solange bequatscht bis sie da hingeschrieben hat, weil ich war halt irgendwie, ich glaube, vierundhalb oder so... Ja und dann war ich mit fünf ... ja Weil ich bei Michael Shanson hab, he's got the whole world gesagt.
00:10:29: Und ich hatte keine Zähne.
00:10:31: Es war so die Zeit zwischen mich, zähnen und erste Zehntecker ist echt
00:10:35: das.
00:10:36: Ihr wurdet da ausgewählt?
00:10:37: Ja
00:10:37: genau!
00:10:38: Ich saß da, wo wurde es aufgezeichnet?
00:10:40: irgendwo im Norden in Rostock oder so.
00:10:43: Dann habe ich meinen englischen Gospel gesungen ohne Zähnene im Mund.
00:10:47: Wie war das?
00:10:49: Kannst du dich auch erinnern?
00:10:50: Also
00:10:51: ich weiß nicht mehr ganz genau... Ich war schon nervös Und ich hab dann mal Jahre später, haben wir uns mal diese Aufnahme angeguckt.
00:11:01: Ich habe halt kaum einen Ton raus bekommen, weil ich es so nervös war.
00:11:03: Aber ja, sweet!
00:11:05: So los in einem kleinen Zeit-Kick hier mit mir als Chance, die wollte ich Jahre später mal... Hatte ich mit dem zu tun?
00:11:12: Weil ich den unbedingt beim Jedermann mal haben wollte.
00:11:15: Das hat da leider nicht geklappt, weil's ihm gesundheitlich auch nicht so gut ging.
00:11:18: aber wir haben sehr lange sehr viel kommuniziert miteinander und er ist ja ein bisschen auch mein einer meiner Helden der Kindheit.
00:11:25: Ich meine, man ist ja ein gut aussehender Typ ne?
00:11:27: Der hatte ja die größten Shows.
00:11:28: Ja, ich meine war eine riesige Institutionen im deutschen Fernsehen.
00:11:32: Krass!
00:11:33: So aufgetreten bist du als fünfjähriger.
00:11:35: Ja
00:11:35: also das war so was wahrscheinlich so eine Initialzündung irgendwie und dann halt so natürlich Klassik in Kinderkorps und in Kindermusicals und halt sowas...was man so macht.
00:11:49: aber da muss ich sagen meine Eltern mich eigentlich immer immer unterstützt, also so wo sie halt konnten.
00:11:54: Wow!
00:11:55: Voll, äh ja...
00:11:57: Und dann kam es zugute, dass du gleich, ich meine warst noch relativ jung, wann hast Du Dein Ernsthaft darüber nachgedacht?
00:12:05: Dass das ... Ich mein als Kind ist man ja auch irgendwie noch frisch und herjahr.
00:12:09: Wann hast Du denn darüber nachgetan, dass es Deine Berufung ist oder was Du vielleicht bis zu deinem Lebensende machen möchtest?
00:12:15: Also es gab echt einen einschneidenden Moment, wo ich wusste Das ist ein Beruf und den will ich jetzt als Beruf machen.
00:12:22: Also wirklich so ganz rational das entschieden habe, da war ich sechzehn und da hatte ich gerade einen Jahr lang für den ZDF die Serie Romeo Featuring Julia gedreht und das war halt so... Da war ich ja noch in der Schule und dann war ich immer im Freiburg und wir haben da gedreet und hab dann auch manchmal die Klassenarbeiten halt so remote geschrieben und sowas Hat auf einmal so war, von diesem Schulleben wo ich sowieso ach ich hatte so ganz viele Mobbing Zeugs in der Schule.
00:12:53: Warum?
00:12:54: Woher kam
00:12:55: das?
00:12:55: Das kam glaube ich dadurch dass sich schon so früh immer wieder zu Fernsehproduktionen war.
00:13:01: Und es ist dann natürlich immer schwierig, gerade so unter den Mädels und dann sticht man so ein bisschen raus weil man halt irgendwie in der Zeitung ist oder sowas auch.
00:13:08: ich also mein das ist dann irgendwie offenbar post.
00:13:10: aber trotzdem das hat schon...
00:13:11: Jörg bist du denn so'n local hero?
00:13:14: Ja das hat dann glaube ich schon immer so n bisschen.. Ich hatte dann irgendwann so ne Außenseiterrolle und da war ich auch immer wieder weg für diese Produktion eben für Romy Fitching Julia und dann ging es los dass das irgendwie nicht mehr ganz so nice war an der Schule anyways.
00:13:27: Aber genau!
00:13:28: Als ich diese Serie gedreht hab, da wusste ich... Ach so.
00:13:33: Also ich mach das jetzt!
00:13:34: Das war meine erste große Shakespeare-Produktion mit dem SWR-Symphonieorchester.
00:13:39: Das war der Hammer.
00:13:40: Was war das genau?
00:13:41: Das habe ich jetzt in der Scherze gegangen.
00:13:42: Es war eine Doku-Serie wo wir ein Jahr lang begleitet wurden Wie wir, das war dann irgendwie ich glaube.
00:13:50: Wir waren acht Schauspieler und Sänger und Rapper wie wir Romeo Featuring Julia auf die Bühne gebracht haben in Freiburg mit Sigrun Fritsch war die Regisseurin von Panoptikum Theater Und eben mit dem SWR-Symphonieorchester.
00:14:05: es war so eine riesen Produktion und der Kika ZDF haben uns da begleitet ein Jahr lang in den Proben Wie wir die Songs lernen
00:14:16: und so.
00:14:17: Was war das für ein Aufruf?
00:14:18: Irgendwann musst du ja auch erst mal rankommen, was war ... Das war schon sehr speziell auffindig!
00:14:22: Ja voll.
00:14:22: also ich war da irgendwie seitdem ich zwölf war in so einer Schauspielagentur in Frankfurt und darüber haben sie mich halt gefunden.
00:14:30: Genau dann wurde ich da eben als Julia gekastet und es waren natürlich so die erste große Rolle und Shakespeare... Es war so eine richtig meine Initiation into Acting.
00:14:43: Wie alt warst du da?
00:14:45: Als ich gekastet wurde, war ich grade fünfzehn und dann als es alles abgedreht war, war Ich sechzehn.
00:14:51: Du
00:14:51: bist hier jetzt gerade mal Anfang zwanzig?
00:14:53: Genau!
00:14:53: Ich bin ja grad erst neunzehnt, also das war so vor so drei Jahren.
00:14:58: Na so siehst du zumindest aus.
00:15:00: Spannend.
00:15:01: Also das war sozusagen die Initialösung der Tour zur weiten Welt Und du hast aber trotzdem es geschafft Schule trotz Mobbing, trotz Produktionen Trotzdem zu Ende zu bringen?
00:15:14: Ja ich habe auch eine Klasse übersprungen.
00:15:17: Ich war so in der Schule eigentlich so ein Brain-Überflieger und hab auch einen Super Abi hingelegt und sowas Aber mit allen möglichen tiefen Depressionen und allem Möglichen.
00:15:28: Also das
00:15:28: ist
00:15:29: ja voll Total.
00:15:30: Also ich hatte da schon sehr dunkle Zeiten, auch mein bester Freund ist ganz tragisch gestorben in der siebten Klasse.
00:15:36: also so die Schulzeit uff alter Alter Falter das war schon heftig.
00:15:41: Spannend?
00:15:42: Kannst du... also ich will ja gar nicht jetzt zum.
00:15:43: aber was mich interessiert ist nicht wie bist Du denn durch diese Zeit gekommen gerade als junger Mensch?
00:15:50: Was hat dir da geholfen?
00:15:52: Also echt hundert Prozent ersten künstlerischen Schritte, die ich damals schon gemacht habe.
00:15:59: Ich hab auch viel Musik gemacht in der Zeit, viel geschrieben... Ich war dann mit vierzehn war ich in so einer Kika-Serie oder heißt dein Song?
00:16:11: Die gibt's immer noch.
00:16:12: und da hatte ich dann Musik für beschrieben.
00:16:14: und dann war ich an dieser Serie.
00:16:16: Und wirklich die Kunst von Anfang an hat mich immer wieder so gerettet Schauspiel Frankfurt im Theaterclub und sowas.
00:16:28: Ja, das war so mein... Echt zu meiner Fettung glaube ich immer wieder.
00:16:33: Also du hattest jetzt aber keinen Menschen der dir zur Seite standen sondern es kam viel aus dir heraus?
00:16:39: Das
00:16:39: ist eigentlich auch aus mir raus!
00:16:41: Also klar meine Eltern haben irgendwie auch versucht
00:16:43: klagen.
00:16:44: Dann hast du gesehen und gespürt auch noch.
00:16:45: Ja
00:16:45: schon, aber ich meine da passiert ja dann auch soviel in den Schulkontexten.
00:16:53: Ja, aber das war schon... also ich will definitiv nicht wieder in diese... würde nicht wieder an diese Zeit zurückwollen.
00:17:02: Das war schon crazy!
00:17:04: Also ich finde es ist total schön, danke dass du da uns so einen Blick gewährst und dass du vor allen Dingen aus dir heraus so eine Kraft entwickelt hast die wir ja scheinbar bis heute dir bewahrt.
00:17:19: Auch bis heute Dinge, die ja nicht immer nur gut laufen in dem Job.
00:17:24: Wie gehst du heute mit so vielleicht negativen Momenten um?
00:17:31: Bist du da immer noch bei dir und rettest dich aus der Situation oder hast du heute andere Wege wie du aus so dunklen Phasen rauskommst?
00:17:40: Also ich muss sagen heute inzwischen habe ich mir ein so wunderbares Netzwerk an unfassbar tollen Freunden aufgebaut.
00:17:48: Also das ist auch echt, da ist so.
00:17:51: die kleine Janina konnte ganz schön heilen mit den tollen Freundschaften, die ich jetzt hab versus halt in der Schulzeit wo dann ich irgendwie allein auf dem Klo saß und geheult hab und gehofft hab dass die Pause endlich vorbei ist.
00:18:04: Diesen Teil von mir habe ich voll heilen können und ich bin jetzt in so, ich fühle mich in so toller Community auf der ganzen Welt.
00:18:10: Also ich hab ja durch meine ganzen Reisen und so wirklich Freunde auf der ganze Welt.
00:18:14: also das ist eine Riesenrückhalt!
00:18:18: Und dann ist es nach wie vor meine Kunst und das Künstlerisch tätig sein voll.
00:18:24: Ich merke das auch wenn... Wenn ich gerade weniger Projekte habe oder weniger selbst so Anstoße, dann bin ich immer unausgeglichener.
00:18:33: Also ich bin dann am ausgeglichensten wenn ich arbeite.
00:18:35: Das war schon immer so.
00:18:38: Was natürlich auch mit seinen eigenen Risiken kommt so aber ja es ist absolut die Arbeit und dann... Ja ich mache viel Meditation und ich arbeide mit meinen Träumen und meinem Unterbewusstsein.
00:18:50: also ich hab da schon meine Tools auf die ich immer wieder zurückgreife.
00:18:58: Also du kennst es sicherlich auch.
00:19:00: Was machen wir, wenn wir nicht beschäftigt sind?
00:19:02: Gerade oder wir definieren uns ja doch in Anführungsstrichen leider viel über diesen Beruf weil das ist ja quasi das womit wir auch... Voll!
00:19:12: Wir verstecken ja nichts.
00:19:13: also jetzt wenn Du Autoverkäufer bist dann hast Du das Auto hinter dem Du stehst aber das bist nicht Du so.
00:19:20: oder die Marke.
00:19:21: Wir sind die Markel und wenn sie dich angenommen wird funktioniert es halt nicht so.
00:19:25: Deswegen spannend, also du arbeitest mit deinen Träumen, du arbetest mit dir selbst ganz wie du im Meditierst und das hilft dir bis heute auch durch nicht so gute Zeiten zu gehen?
00:19:33: Absolut, absolut!
00:19:35: Hundert Prozent.
00:19:36: und ist es auch... Also das ist auch sowas.
00:19:38: Das ist irgendwie sehr tief in mir angelegt weil während meiner Mama durch die Welt geflogen ist als ich klein war mit Toni Robbins hat mein Papa eine Tiguan Do Schule geleitet und ich bin in seinem Dojo aufgewachsen.
00:19:59: Ich hatte gar keine andere Wahl, weil ich einfach in diesem Dojo aufgewachsen bin mit Meditationen aufgewachsen und mit Tiguan do und habe dann natürlich meinen Schwarz gut gemacht.
00:20:09: weil das halt quasi von Papa, ja ich hab mir halt meine Seele hat sich ja irgendwie diese Eltern ausgesucht und genau deswegen ist es aber auch was, was irgendwie ganz tief mich irgendwie so nach Hause bringt wenn ich meditiere.
00:20:22: Weil's halt, das habe ich ja gemacht mit drei Jahren schon, weil Papa das gemacht hat.
00:20:25: Also
00:20:25: erstaunlich, Janine!
00:20:27: Ich kenne dich jetzt auch schon ein paar Tage und du bist so ein herziger... Mensch so positiv immer am Lächeln und irgendwie habe ich dich noch nie traurig oder böse gesehen.
00:20:39: Das ist ja also mein Hoch auf Dich und Deine Kraft, auch deine Stärke weil es bedeutet ja ganz viel wenn du weißt ja selber wie schwer das ist und wenn man sagt Du hast tolle Freunde.
00:20:51: Ich finde das ganz wichtig und gut aber am Ende bist du ja immer doch für Dich verhandelt.
00:20:56: Wenn das nicht funktioniert Dann ist das ja wirklich stark, finde ich.
00:21:01: Total toll und ich wusste gar nicht, dass du tequanlugern, sondern gefährlich.
00:21:05: Ja,
00:21:05: ja, ja.
00:21:06: Gefährlich.
00:21:07: Ich sag mal die Netten sind so...
00:21:08: Ja, ganz genau!
00:21:09: Ja, ich muss nicht drüber reden aber wenn es drauf ankommt.
00:21:14: Cool!
00:21:17: Du warst in deiner Teenie-Zeit schon richtig gut dabei.
00:21:21: Du hast ordentlich gedreht Du hast da schon sozusagen die Höhen des Berufs auch kennengelernt.
00:21:27: Oh, und
00:21:27: die Tiefen!
00:21:28: Und die Tiefe mit allen Neid, der dazu war?
00:21:30: Ja ja ja.
00:21:32: Also muss ich echt dazusagen das war auch eine andere Zeit was so... Das ist echt crazy.
00:21:39: aber was so Me Too Zeugs anging von wegen Ich habe schon ganz früh also echt so mit vierzehn fünfzehn richtig krasse Übergriffe erlebt.
00:21:47: Nein.
00:21:47: Ja voll deswegen bin ich heute auch so ne krasste Feministin die so voll Ja, voll darauf aus ist.
00:21:56: Gleichheit und keine Misogyny.
00:21:59: Ich habe das schon super früh mitbekommen.
00:22:00: Also ich wurde echt sehr früh eingeführt in die Höhen- und Tiefen.
00:22:05: Wow!
00:22:05: So...hundert Prozent.
00:22:07: Wow, okay, das nicht schön?
00:22:10: Und da gab es ja noch, genau damals ist man nochmal anders damit umgegangen.
00:22:14: Voll, und ich war halt auch ein Kind.
00:22:16: Das ist doch nicht
00:22:18: vergessen.
00:22:19: Ich hab alles schon mal gut mitgenommen Aber bin ich jetzt eigentlich dankbar für, weil ich kann so vieles so anders jetzt betrachten.
00:22:27: Weil ich da schon mal durchgegangen bin.
00:22:29: So vor fünfzehn Jahren quasi.
00:22:36: Du hast gedreht, du warst da relativ erfolgreich.
00:22:39: Hast auch schon Geld verdient was ja auch nicht so unerheblich ist.
00:22:44: Wie ging denn dann der Weg weiter?
00:22:45: Also ging es dann so runter weiter und brauchtest gar keine Ausbildung mehr und...
00:22:49: Nee das war dann wirklich so.
00:22:50: also diese Romeo Featuring Julia Produktion Ich weiß es noch an dem letzten Tag wo wir abgedreht haben Wir hatten die letzte Vorstellung Und meine Eltern waren da Es war ein Freiburg Mein Bruder auch und dann sind wir mit dem Auto nach Italien gefahren für unseren Sommerurlaub.
00:23:06: Und ich weiß noch ganz genau auf der Rückbank, auf dieser Fahrt habe ich entschieden nach der Schule, ich studiere Schauspiel.
00:23:15: Also das war mir dann, es war einfach, das war klipp und klar im Moment.
00:23:18: Ja.
00:23:19: Und dann ja da war ich halt grad sechzehn und ich hab mit siebzehn Abi gemacht weil ich halt eine Klasse übersprungen hatte.
00:23:28: Genau, und dann habe ich einfach angefangen mich zu bewerben bei all den Schauspielschulen und hab diese ganze Tour gemacht die man so macht an alle Schauspielschulen.
00:23:36: Und dann hat es in Stuttgart geklappt.
00:23:38: und dann war ich direkt nach meinem Abi nach Stuttgard gezogen und hab da meinen Bachelor gemacht an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst.
00:23:49: Wow!
00:23:51: Und erzähl mal, wie war die Zeit?
00:23:53: War die gut?
00:23:54: Die war also ...
00:23:55: Gerade mit den Erfahrungen, auf die du gemacht hast, Feuers.
00:23:59: Also Retrospektive war die schon echt gut?
00:24:02: Ich glaub das Tollste daran war, dass es das erste
00:24:05: Mal
00:24:06: ein Ort für mich war, wo ich nicht als Alien gefühlt hab.
00:24:10: Ah okay... Weil ich war halt auch so in der Schule, weil auf einer ganz normalen Schule da gab's keine Theater AG oder sowas und ich war eben auch so die Künstlerin, Außenseiterin, die einzige Künstler in meiner Familie in einer Klasse von acht Leuten, die alle nichts anderes gerne machen außer Shakespeare lesen und über Filme reden und so.
00:24:32: Und morgens um acht super gern aufstehen, um Chigung zu machen und danach Stimmbildungen und so... Das war schon toll!
00:24:39: Ich war da auch mit den Jüngsten in unserer Klasse und habe mich da eigentlich sehr das erste Mal so zugehörig gefühlt.
00:24:49: Es war schon toll, also dafür bin ich auch sehr dankbar.
00:24:52: Gegen dann nach der Schule ist genauso nahtlos weiter wie davor?
00:24:58: Nicht so ganz.
00:24:59: Also ich hatte auch während der Schulz, also dem Studium immer wieder Anfragen was natürlich ein bisschen problematisch war weil wir konnten ja nicht fehlen und man so genau da musste.
00:25:10: ich habe doch ganz schön viel abgesagt.
00:25:13: Das hat dann auch, glaube ich so ein bisschen eine Distanz zu dieser deutschen Fernsehwelt in der ich schon voll drin war geschaffen weil ich halt vier Jahre lang quasi unavailable war und ich habe da noch einen Master dran gehängt im Stuttgart, Master in Sprechkunst- und Dramaturgie und in dieser Zeit wurde mir aber ganz doll klar dass sich eigentlich jetzt nicht unbedingt diesen Streamline-Weg in Will von ans Deutsche Theater und so, der ja eigentlich so kommt danach.
00:25:47: Und genau, hab dann entschieden ich will nach New York und dann bin ich danach... das war im Jahr zwei tausend achtzehn dann nach New york gezogen.
00:25:56: Ah wie geil!
00:25:57: Ja
00:25:58: Und hab dann da angefangen mir meine Base so aufzubauen und am Theater zu arbeiten, und hab am Actor Studio studiert.
00:26:06: Also ich habe dann einfach quasi nochmal angefangen, mir woanders was aufzubauern.
00:26:11: aber für mich war halt immer klar irgendwie New York war immer so das war schon immer in meinem Feld und auch durch natürlich die Zwei-Sprachigkeit und so Ja!
00:26:21: Dann war ich in New York Habe ich da Theater gespielt, viel und auch ein bisschen gedreht.
00:26:27: Aber es war vor allem am Theater und ich habe noch weiter gelernt – am Actors Studio von ganz tollen Leuten.
00:26:33: Ja?
00:26:33: Stark!
00:26:35: Witzig, weil ich durfte mal im Off-Broadway spielen mit so einem deutschen Stück.
00:26:39: Wie sind wir mit einem... So einem alten Schulbus von New York bis nach Los Angeles über zwölf Tausend Kilometer gefahren auch und das ging um drei deutsche Auswanderer, die in Amerika ein Videostore, also Filmgeschäft aufmachen wollten was?
00:26:53: natürlich bei den geschäftstüchtigen Menschen die es ja doch da über sie sind und dem deutschen Tugenden.
00:26:59: Also da gab's so einen Culture Clutch und das war schon einfach ein geiles Stück so Hollands Schimmelpennig und jetzt ist dafür beschrieben Mega!
00:27:10: Es klingt wie ein German Stupid Idiot und ich war aber genau dafür.
00:27:13: War so perfekt, weißt du?
00:27:15: Und dann warst du da in New York und wir haben irgendwie drei Wochen gewohnt.
00:27:18: Ich weiß noch in Queens bin immer mit der U-Bahn und dann sitzen nach... Ich meine, du weißt es sehr.
00:27:22: Du bist eine Jörgerin dabei was für mich.
00:27:24: Ich bin ja ein Alien da gewesen.
00:27:25: Dann sitzt dann in einer U-bahn neben meinem Kollegen und dann lächelt uns so ne ältere Dame die ganze Zeit an.
00:27:29: den Ding herrscht weil jetzt hat sie mit mir jetzt so.
00:27:31: Und dann sagt sie beim Verlassen der u-Bahnen, Sie hätte uns da gestern gesehen im PS One Twenty Two.
00:27:36: Wie meinest du, wer kennst das?
00:27:38: Wir waren als Arztzentren oder sowas.
00:27:41: Das gibt es doch gar nicht in der ... Passiert mich hier noch nicht mal, weißt du?
00:27:45: Aber da drüben erkennt mich jemand, die da bei diesem ... Dein Popeltheater war!
00:27:49: Aber das war halt einfach total schön so... Total
00:27:51: toll!
00:27:52: Das ist super!
00:27:53: Wie schön!
00:27:54: Du hast ja sozusagen beide Einflüsse und auch beide Mentalitäten nämlich die Amerikaner schon, die Deutsche.
00:28:02: Und jetzt bist du, hast du auch da gearbeitet oder arbeitest immer noch dort?
00:28:08: Ich meine, ich hab so einen Vorurteil.
00:28:10: Als ich da drüben war ... Wir sind über zwei, drei Monate da getourt und ich hatte das Gefühl, ich krieg gleich den Oscar.
00:28:17: Auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, was da drüber ist, vor allen Dingen nicht politisch, ist aber dieses Land für mich so grade ... Das ist mal Movieland.
00:28:27: Ja voll!
00:28:27: Und die haben ja einen ganz anderen Star-Cult, den wir hier gar nicht mehr haben also mit dem Beginn des Zweiten Weltkriegs weil der Star-cult hier so vorbei.
00:28:35: Wir haben unsere Stars, aber es ist jetzt nicht so wie in Amerika.
00:28:38: Und was ich da so stark finde ist die Leute... Ich weiß nicht, wie das heute noch ist, da habe ich leider keinen Bezug mehr.
00:28:44: Aber damals war's so sie kennen alles Shakespeare?
00:28:47: Ja, das stimmt
00:28:48: schon.
00:28:49: Du bist Schauspielerin und als Schauspielerin heißt es wow!
00:28:52: Wenn du sagst hier dann sagt man eigentlich immer aha was machst du nur gerade?
00:28:57: Woher kennt man dich?
00:28:58: Und in Amerika ah Shakespeare sage ich ne... Es war mal so wie ich sage Schauspiele an und sage ach ja oh Was machst du denn?
00:29:04: also?
00:29:04: aber mit so einem positiven nicht hier von wegen aha woher muss ich dich kennen?
00:29:09: sondern Ich habe zum Beispiel gesagt Theater wo dann hier schon die Hälfte immer irgendwie nicht mehr hinhörte.
00:29:13: Sondern wenn ich aber eine Werbung gedreht hatte, da ist halt so zwei Sekunden im Bild Ich hab dir in der Werbung gesehen.
00:29:18: Da drüben ist aber gewesen, ah okay du spielst die Arte was denn Shakespeare?
00:29:21: So war's und dann sagte ich ja auch, aber das war es jetzt gar nicht.
00:29:24: Ich weiß gerade dieses Stück also womit wir damit getourt sind will sagen dass der künstlerische Support irgendwie ein anderer war und ich das auch anders getan.
00:29:34: natürlich ist die Konkurrenz riesig sehr mal die Welt die da auch spielt
00:29:38: aber
00:29:39: ich fand so die Power irgendwie diese dieses was wollen irgendwie spannender und oder sagen wir mal attraktiver oder ja unterstützende als das hier war.
00:29:52: wie immer das gefühl habe hier wird man immer ein bisschen gedeckelt.
00:29:54: Ja voll absolut!
00:29:56: Siehst du das auch so?
00:29:57: Also ist es immer noch so.
00:29:57: vielleicht, ich weiß nicht...
00:30:00: Absolut habe ich da sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht, was es so gerade angeht in Deutschland zu arbeiten versus in New York.
00:30:08: Und ich glaube das liegt auch einfach an verschiedenen Mentalitäten dass die Amis... Ich meine sie sind ja irgendwie ein junges Land noch und ich mein wer weiß wo das jetzt so gerade hingeht aber okay.
00:30:25: Da ist schon eine Macherkraft irgendwie Deutschland glaube ich nicht haben.
00:30:32: Ich habe immer das Gefühl, hier ist viel Angst im Spiel oft.
00:30:37: Das kommt ganz oft aus einer Angst während bei den Amis... Ich auf das Gefühl habe, es kommt eigentlich aus der Lust einfach auch Unterhaltung zu machen.
00:30:45: Auch so die ganze Kultur davon Kunst ist immer direkt verbunden mit Pleasure und Fun und Entertainment während es bei uns ja oft so ist okay sind da.
00:30:56: jetzt ist es sozialkritisch und politisch und ich bin die erste die irgendwie ihren Mund aufmacht bei Politik.
00:31:02: aber ich finde dass die Kunst der Kunst willen als Kommunikationstool, als Connection-Tool.
00:31:10: Als wir sitzen einfach nur zusammen in einem dunklen Raum und atmen zusammen und lassen uns eine Geschichte erzählen.
00:31:16: Das hat halt voll den Wert!
00:31:17: Und da muss ich jetzt gar nicht unbedingt politisch irgendwie meine Meinung sagen oder sonst irgendwas... in den USA und gerade ich habe ja vor allem in New York gearbeitet natürlich, also ich spreche da jetzt vor allem auch für New York halt total herrscht.
00:31:32: Also da ist halt wirklich dieses... Da ist so eine Lust an Entertainment und das prägt die des Arbeiten dort schon sehr.
00:31:43: Ich hab das Gefühl es kommt eher aus einer Lust so.
00:31:45: Interessant hast du New York sein?
00:31:46: Für mich war New York auch immer.
00:31:47: Also ich kenne New York noch vorm elften September und danach und vorm Elften September fand ich ehrlich gesagt sehr Harsch!
00:31:54: Mir ging über, mir ging über.
00:31:55: Aber nach dem elften September habe ich mich immer mehr in New York verliebt.
00:31:59: also ob ich da jetzt gearbeitet habe oder selbst oft im Urlaub war und fand ich auch New York immer spannender für mich als Los Angeles.
00:32:07: Ich wäre nach einem Zivildienst mal da und hab mir da auch die ganzen Schulen angeguckt mit meinen drei Kröten dann mal so'n.
00:32:13: Du konntest damals noch bei Stella Adler oder der New-York Filmakademie so Kurse buchen.
00:32:18: aber ich dachte jetzt werde Der nächste Leonardo und räume alles ab.
00:32:24: Aber es war einfach geil, weil ich selbst da bin ich mitgenommen worden auf irgendwelche Castings noch.
00:32:30: Weißt du wo?
00:32:30: das ist mir hier nie passiert?
00:32:32: Also nicht dass sich das jetzt... selbst da wars für mich als Allendeutschen ja.
00:32:37: Nee stimmt interessant New York ist für mich auch eher noch die kulturell.
00:32:43: Das haben wir mal greifbarere Stadt.
00:32:45: Los Angeles ist nicht weniger wichtig oder toll, aber ich finde das noch oberflächlich während New Yorks und für mich was... Also es ist eine Film- und Theaterstadt so.
00:32:55: Und Los Angeles halt komplett für mich.
00:32:57: Movieland und Schnellschnell und Money Money und noch mehr.
00:33:01: Ja voll!
00:33:02: Ich habe auch immer wieder längere Zeit in LA verbracht.
00:33:08: In New York ist es halt so toll.
00:33:09: Ich finde, in New York is eine sehr verehrtete Stadt.
00:33:12: Also das ist so sehr grounded.
00:33:17: Im Jahr alles so sehr praktisch grounded.
00:33:20: Da kann richtig Theater gemacht werden und auch ich arbeite da ja für einen Shakespeare-Theater als Freiberuflerin.
00:33:26: Und auch da sitzen dann manchmal mal sechzig Leute!
00:33:29: Das doesn't matter weil es geht wirklich um das Shakespeare und die Arbeit.
00:33:37: Das ist schon, New York ist sehr... Ich hab das mal so auch nach Freundin gesagt.
00:33:41: So brutal ehrlich!
00:33:43: Es ist ganz klar, welche Energie du reingibst, das kriegst du zurück von New York.
00:33:48: Da ist überhaupt kein... da ist nix mit Glamour und sonst irgendwas.
00:33:50: Also New York is die unglamoröste Stadt überhaupt.
00:33:56: Während jetzt LA ich schon das Gefühl habe, da ist viel somit, dass es meine Persona pushe ich jetzt nach vorne, damit ich in so einen gewissen Circle reinkomme.
00:34:07: Auch einfach geografisch da muss man ja irgendwie braucht man immer ein Auto um irgendwo hinzukommen und man begegnet nicht Leuten so.
00:34:14: Und in New York also was für tolle Leute ich schon in der Subway getroffen habe oder anstehend irgendwie um sich ein Tee zu holen oder beim Klo und das passiert halt echt in New york dann läuft man halt einfach mal Cameron Diaz über den Weg.
00:34:29: Die ist sehr sweet, mit der hatte ich meine süße Interaktion.
00:34:32: Und das passiert halt in New York und es macht alles so ganz down to earth.
00:34:36: Super ja krass!
00:34:38: Du sagst da an New York wie der Podcast heißt der Sotik Berlin.
00:34:41: wir geben gleich mal eine kleine Querverbindung zu Berlin.
00:34:44: Aber hilft dir denn deine... also was du gerade beschrieben hast dieses eher leichtere amerikanische Denken dann aber auch vielleicht die Ich sage jetzt mal vorsichtigere deutsche Version.
00:34:58: Hilft dir das auch in deinem Business, also in deinim Beruf?
00:35:01: Kommst du damit gut klar, dass vielleicht so das Deutsche in dir sagt hey Nina hier sind wir ein bisschen vorsichtig aber der Armin dann in dir gesagt komm ich gehe jetzt mal vor.
00:35:11: Also ich muss schon sagen wenn ich hier in Deutschland bin, das triggert mich schon.
00:35:15: Weil ich bin halt doch zu deutsch und in Deutschland aufgewachsen.
00:35:20: und so Dämpfer, wovon du auch gesprochen hast.
00:35:26: Dass das irgendwie alles energetisch schnell gedämpft wird und Träume nicht so groß... Also da fahre ich schon immer wieder in diese Spirale rein wenn ich hier in Deutschland bin.
00:35:39: Ich bin ja so ein Hypersensibilchen und sowas und Energie ist so... Das macht ganz wie mit mir und ich merke, dass meine Energie eine andere ist wenn ich in Deutschland bin versus wenn ich hier in New York bin.
00:35:51: Hundert Prozent!
00:35:52: Obwohl es sich nicht schlecht geht?
00:35:53: Nein das geht mir überhaupt nicht schlecht und es ist wunderschön mit dir gerade hier in Berlin Nico und wir haben ein wunderbares Essen und... Wo
00:35:59: du ja gar nicht isst, ich hab mein Töner fast alle leer gegessen.
00:36:04: Absolut, also ich weiß Deutschland und auch die Arbeit hier.
00:36:09: Und gerade Berlin und die Künstler hier so zu schätzen.
00:36:13: Ich habe dann nichts als Respekt.
00:36:17: Aber es ist ein anderes Gefühl für mich, wenn ich hier arbeite.
00:36:21: Verständlich!
00:36:22: Im Vergleich mit New York.
00:36:23: Aber du weißt das so schön?
00:36:24: Gerade jetzt ist es ein schöner Link zu Berlin.
00:36:28: Du bist ja auch immer mal wieder in Berlin zum Glück was ich persönlich ganz toll finde.
00:36:32: Ich
00:36:32: auch nicht.
00:36:33: Dann
00:36:33: bitte noch ganz oft an viel.
00:36:35: Wie lange bist du eigentlich schon so bewusst in Berlin?
00:36:40: Also das erste Mal richtig verschlagen nach Berlin hat's mich... Wann war das denn?
00:36:47: Das war im Sommer, da war ich davor eben schon in New York und habe dann aber einen ganzen Sommer hier verbracht.
00:36:54: Und es war so... Dann hatte ich auch irgendwie meine erste Berliner Agentur und sowas.
00:36:59: Genau.
00:36:59: also es war irgendwie so ja, ich glaube, das war das.
00:37:03: Und dann halt während der Pandemie ... Ich hab die Anfänger halt in New-York mitbekommen und das ist dann beim kleinen Brooklyn fünf Quadratmeter Zimmer völlig überteuert und hat aber keinen Job mehr an Theater.
00:37:15: Ich habe auch viel so Voiceover Sachen gemacht in New York, das war halt alles nicht mehr möglich.
00:37:20: Und dann muss man trotzdem in New-York überleben!
00:37:22: Dann hab ich mich Ende des Jahrzehnts dazu entschieden nach Berlin zurückzukommen und hab dann ja seitdem eigentlich dieses Back and Forth zwischen New York und Berlin.
00:37:33: Also Berlin ist irgendwie immer eine Basis für mich seit fünf
00:37:37: Jahren.".
00:37:39: Und viele sagen ja auch, oder für mich ist das so eine Berlin-New York-Connection.
00:37:43: Weil beide Städte – obwohl sie eigentlich nicht miteinander vergleichbar sind – haben aber irgendwas energetisch, finde ich, ein bisschen was.
00:37:51: Also weil du sagtest vorhin du warst so New York is so grounded?
00:37:54: Ich find' in Berlin wohl bereit.
00:37:56: unser einer unserer ehemaligen Bürgermeister Oberbürgermeisters oder regierenden Bürgemeister hat man gesagt Arm und Sexy!
00:38:03: New York ist jetzt nicht unbedingt arm Berlin, das finde ich sehr ... Du kannst dir herumlaufen.
00:38:07: Du hast dir Reiche und Arm!
00:38:09: Und du triffst halt auch immer mal wieder hier gegenüber, sitzt ganz oft Christoph Walz.
00:38:13: Ja,
00:38:13: genau.
00:38:14: Du triffest ja schon in dieser Stadt relativ viel arm- und reichprominent weniger.
00:38:20: Das lebt so vor sich hin.
00:38:22: Voll?
00:38:22: Ja.
00:38:25: Trotzdem ist Berlin wie ein großes Dorf.
00:38:27: Mhm, absolut.
00:38:28: Auch rein künstlerisch gesehen und kulturell diese ganzen Subkulturen.
00:38:33: In Berlin kann man ja auch Du kannst ja an jedem Tag immer irgendwo eine coole Ausstellung finden oder ein cooles, coole Performance.
00:38:42: Oder in einer Galerie die irgendwie einen Open Space hat und so... Und es ist halt... Es ist in New York genauso und das liebe ich!
00:38:49: Dann sitzt man mit so zehn Leuten auf einmal in einem kleinen Black Box Theater und sieht das beste Theater aus Manje gesehen und denkt zu was happening?
00:38:58: Das finde ich, das hat Berlin auch schon und deswegen liebe ich Berlin auch.
00:39:01: also ich liebe Berlin so viel allein in Sicht.
00:39:05: Jenni,
00:39:05: was können wir denn für dir noch erwarten?
00:39:08: Also erwarten, das klingt immer so doof.
00:39:10: Sag mal, was sind denn so Dinge wo du noch hin willst und worauf du hinarbeitest, was so ein Traum ist?
00:39:17: Ja also ganz spannend.
00:39:20: ich habe jetzt gerade oder bin grade dabei meine eigene Produktionsfirma zu gründen Weil ich schreibe gerade ganz, ganz viel.
00:39:31: Ich mache auch immer wieder Regie.
00:39:33: in zwei Wochen flieg' ich nach London und mach da Regie für einen Film... Also wirklich zu dieses selber Filme machen das weiß ja schon immer!
00:39:41: Und jetzt ist es Zeit so und vor allem bis schreiben und dann selbst produzieren.
00:39:50: was am meisten Spaß macht, ist dieses tolle Leute zusammenbringen und gemeinsam etwas kreieren.
00:39:56: Und ob ich da jetzt unbedingt vor der Kamera bin oder Regie führe oder die Story geschrieben habe oder das produziere und mich mir einen Ast abfreue, dass all meine Freunde zusammenarbeiten oder tolle Menschen... Also es bringt mir dieselbe Freude so.
00:40:09: Och stark!
00:40:11: Ich glaube, das ist auch was uns verbindet.
00:40:14: Ich sehe das in dir genauso, dass wir unsere Eitelkeiten so runter schrauben können
00:40:21: Total.
00:40:22: Wenn es ums Projekt geht, was uns vorantreibt?
00:40:24: Absolut!
00:40:27: Voll!
00:40:27: Für mich ist das immer das Projekt, was durch uns ja irgendwie durchfließt.
00:40:33: Aber wir sind eigentlich so ein Vehikel.
00:40:35: Ja,
00:40:37: spannend.
00:40:38: Sehr toll.
00:40:38: also da können wir zukünftig noch eine ganze Reihe von dir sehen und...
00:40:42: Ich hoffe ich bin schwer am arbeiten.
00:40:44: Stark!
00:40:45: Janina, ich guck gerade hier auf die Uhr.
00:40:47: wie haben jetzt locker.
00:40:55: Es ist total spannend.
00:41:01: Also ich mag ja deine Power, deine ... Deine Zuversicht, vielleicht auch manchmal eine gewisse Naivität die ich auch habe.
00:41:09: Voll!
00:41:09: Das ist auch glaube ich wichtig.
00:41:10: Ich will mir die auch bewahren und ich liebe meine Naivitäts.
00:41:13: Bitte ja.
00:41:14: Sie war jetzt gar kein Angriff.
00:41:16: Ich bin genauso als Encouragement.
00:41:18: Ich glaub naivität ist toll weil sie spricht von einem Vertrauen und dass sich mit offenen Herzen durch die Welt gehe und dann verletzt werde und so was?
00:41:25: aber das Herz offen zu halten trotzdem... Ich glaube es ist
00:41:30: toll.
00:41:31: Du hast es geschafft.
00:41:31: bis jetzt
00:41:32: irgendwie schon Ja Spannend.
00:41:34: I'm trying!
00:41:36: Letzte Worte?
00:41:37: Letzte warte, Nico deine Augen sind schön und ich freue mich dass wir heute sitzen und ich bin dir ganz dankbar für auch diese Community die du so kreierst weil das weiß ich voll zu schätzen.
00:41:51: also ich finde es ganz toll und ich das ist auch echt was was sich in Deutschland oft vermisse so Leute die sowieso Wie soll ich sagen, so echt so Community-Stiften sind.
00:42:02: Und das ist toll!
00:42:03: Also ich bewundere das und habe da vollen Respekt für.
00:42:05: Ich bin so froh dass wir uns getroffen haben.
00:42:08: Vielen Dank.
00:42:08: Gehe mich sehr gerne zurück und wir machen auch noch hoffentlich
00:42:12: ganz viel zusammen.
00:42:14: Danke Janier, kriege ich jetzt richtig Gänsehaut.
00:42:16: Jetzt wohlig!
00:42:18: Und was man im Bricksee mir hintergrundtört... Ich wollte mal an dieser Stelle kurz anmerken ist der Brunnen, der hier immer schön spritzt.
00:42:23: Das ist nicht das Trauschen des Windes sondern tatsächlich die frontänenartigen Brunn-Wasserspritzer.
00:42:35: Danke
00:42:36: und denkt dran ihr da draußen bleibt zuversichtlich und fröhlich.
Neuer Kommentar