Dr. Shamsey Oloko - Wer sich selbst führt, führt besser
Shownotes
Dr. Shamsey Oloko ist Philosoph, promovierter Wirtschaftswissenschaftler, Managementexperte und Achtsamkeitslehrer.
Nach Stationen als Unternehmensberater, Unternehmer, Professor und Führungskräfteentwickler begleitet er heute Führungskräfte, Teams und Organisationen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit, Selbstführung und einer sinnorientierten Unternehmenskultur. Seine Arbeit verbindet wissenschaftliche Erkenntnisse mit westlicher Philosophie, Achtsamkeit und östlichen Weisheitstraditionen. Mit seinem neuen Buch „Die Masterclass für den Geist“ zeigt er, warum der wichtigste Muskel des Menschen der Geist ist – und wie wir ihn trainieren können.
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Erfahre mehr über Nicolai Tegeler als Schauspieler, Regisseur, Sprecher, Produzent und Moderator auf seiner Homepage: https://nicolai-tegeler.de
Podcast powered by: Intro- / Outro-Sprecher: Dirk Rabis https://derprberater.com
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer brandneuen Ausgabe von So Tickt Berlin.
00:00:03: Und ich bin wieder mal mitten in Berlin, in Charlottenburg bei meinem Lieblings-Vietnamese Viviet.
00:00:09: bezahlung also beziehungsweise keine Bezahlung Werbung unbekannt nie andersherum sagt man.
00:00:15: Ich mache hier Werbung für kein Geld aber es ist einfach so.
00:00:17: ein schöner Ort mitten im Herzen der Stadt.
00:00:20: und mein heutiger Gast.
00:00:21: ja das ist ein sehr spannender Charakter sage ich mal.
00:00:25: Er verbindet auf außergewöhnliche Weise Wirtschaft, Psychologie, Philosophie und Achtsamkeit.
00:00:31: Nach Station als Managementberater, Unternehmer, Professor- und Führungskräfteentwickler begleitet er heute Führungskräfte und Organisationen bei Fragen von Sinn, Kulturwandel und Selbstführung.
00:00:44: Darüber hinaus beschäftigt er sich seit vielen Jahren intensiv mit Meditationen Philosophischer Praxis und der Verbindung westlicher und östlicher Weisheitstraditionen.
00:00:55: Ich freue mich sehr auf das Gespräch mit Doktor, und ich hoffe, ich sage es jetzt richtig.
00:00:58: Shamsay Oloco!
00:01:00: Wunderbar, auf den Punkt gebracht.
00:01:02: Das ist ein spannender Name – ich habe mich gleich verliebt darin.
00:01:05: Was bedeutet er?
00:01:06: Wo kommt er her?
00:01:07: Ja, es ist eine berechtigte Frage.
00:01:09: also der Vorname ist Arabisch.
00:01:11: Ich kann kein Wort Arabisch aber es wurden mir mal so gesagt, dass heißt sogar meine Sonne.
00:01:15: Ach ja, Shams ist irgendwie Sonne und Shamssee dann irgendwie meine Sonnen Und der Nachname, das ist das negarianische Erbe in mir.
00:01:22: Mein Vater ist aus Nigeria und Oloco also fast alle Nachnamen die irgendwie mit o anfangen.
00:01:26: er weiß wenn die kommen aus Nigeria Obo Mojela, kennt man vielleicht auch gut oder sowas oder Kulaja oder Mola Rucolaja Genau und deswegen ist dass die Kombination tatsächlich
00:01:35: sehr spannend.
00:01:36: Ich kann noch Schukran als Danke Ist ja noch nicht arabisch
00:01:40: doch.
00:01:40: Das ist auch arabisch, genau.
00:01:41: Wie gesagt ich kann kein Arabisch.
00:01:42: also ich würde jetzt
00:01:43: auch einschätzen
00:01:44: als du das alles sagen könnt.
00:01:46: Aber das kenne ich auch noch eher.
00:01:47: Schamm!
00:01:48: Die Sonne ist sehr
00:01:49: spannend.
00:01:49: Meine Sonne so?
00:01:50: Nein, meine
00:01:50: Sonne
00:01:51: sind wie ganz... Ja.
00:01:52: Es ist
00:01:52: ja toll.
00:01:52: Also ich freue mich sehr auf unser Gespräch.
00:01:54: Du bist der erste Philosoph den mir gegenüber sitzt.
00:01:58: Ich habe so viele Themen die mich da beschäftigen und deswegen freue ich mich ganz besonders mit dir einmal einzugehen.
00:02:03: aber wir haben noch viel zu besprechen.
00:02:05: Wir fangen mal von vorne an.
00:02:06: Du bist ja einer wie ich Ein Ur-Berliner,
00:02:09: du bist hier geboren.
00:02:10: Ja genau, Born and Raised!
00:02:12: Das ist auch wirklich ganz witzig weil ich sage das noch mal ganz gerne Kokotiere damit dass ich eben Born and Race in Steglitz also Ich bin eigentlich wie so ein Dorftyp.
00:02:21: Du kennst ja auch Berlin ist ja sowieso eine Ansammlung von Dörfern und in Stegezahl habe ich meine Grundschule mein Gymnasium später mit Stegezählendorf dann auch die FU Berlin wo ich gebiert habe.
00:02:29: Also da hab' ich irgendwie alles.
00:02:31: Und tatsächlich, würde ich sagen auch meine engsten Freunde sind alle noch so aus der Schulzeit.
00:02:36: Also auch Steglitzer während mit denen die nicht arbeiten, die kommen meistens an woanders her.
00:02:40: Das sind halt die Zugezogenen, die in Prenzdauer Berg wohnen oder in Wedding oder wo auch immer und deswegen ist es da schon eine Rarität.
00:02:49: Aber ich kann nicht Berlinern.
00:02:50: Ich weiß nicht wie's bei dir is'.
00:02:52: Ich versuche mal schön Hochdeutsch zu reden.
00:02:54: Aber klar, also ich mag die Electron und ich finde das auch total toll weil es ja auch eine Persönlichkeit eines Menschen auszeichnet irgendwo.
00:03:04: Also darstellt?
00:03:06: Ja!
00:03:07: Aber ich mag das Hochdeutsch.
00:03:08: Das ist mir doch irgendwie lieber und klingt sehr hochdeutscht für einen Berliner.
00:03:12: Wie gesagt, ich kann es gar nicht so wirklich.
00:03:14: Ich finde Berlinern tun... Auch eher so.
00:03:18: die Brandenburger tatsächlich, spannenderweise.
00:03:21: Und dann klassische Busfahrer zum Beispiel.
00:03:24: Das ist so eine Bus-Bausfahrer-Bau-Arbeiter.
00:03:26: Die können das halt super haben und ich mag das auch manchmal ganz gerne.
00:03:29: diesen Schnack ja?
00:03:30: Ich kann es selbst halt gar nicht wirklich.
00:03:31: Ich müsste es halt künstlich faken und dann würde man glaube ich relativ schnell merken dass das nicht so authentisch ist.
00:03:38: Was ihr übrigens im Hintergrund hört, das ist nicht der Wind.
00:03:41: Das hier ein Brunnen auf diesem Walter Benjamin Platz, der immer mal wieder Ja, gefühlte Minuten in die Luft gesprengt wird als Fontäne und dann wieder nichts verschwindet.
00:03:54: Aber dieser Platz ist sehr schön!
00:03:55: Und heute es auch nicht so heiß, deswegen ist das ganz toll dich hier zu treffen draußen an der frischen Luft.
00:04:00: Schauen Sie sich... Wie schon Anfangs erwähnt ich bin total gespannt.
00:04:03: du hast einen sehr interessanten Werdegang wo wir uns jetzt gerade eben kurz kennengelernt haben im Anfangsgespräch.
00:04:11: Du wirst nicht nur West-Berliner oder beziehungsweise Berliner Ja, da will mich ja noch interessieren.
00:04:16: Du bist ja in dieser Stadt aufgewachsen und geboren.
00:04:20: Du hast diesen Wandel mitbekommen vor dem Fall der Mauer nachdemfall der Mahr.
00:04:23: Was ist denn für dich Berlin heute?
00:04:25: Und was war es vielleicht damals?
00:04:26: Gut damals warst du siehenden und Kind logischerweise offensichtlich.
00:04:29: aber was hat sich hier zum Guten gewendet und was ist deiner Meinung nach was fehlt hier in dieser stadt?
00:04:38: Das eine sehr spannende Frage.
00:04:40: also Ja, genau.
00:04:42: Ich bin ja so ein Kind der Achtziger und Neunziger.
00:04:44: Da habe ich meine Jugendheit, wenn er hier erlebt.
00:04:47: Und insofern war Berlin für mich eigentlich vielmals auch West-Berlin.
00:04:53: Schottartenburg, Kudam zum Beispiel.
00:04:55: Und dann spielte er mit der ganzen Klubszene, kam auch der Gostengang der Osten dazu.
00:04:59: Die ganzen Ostbezirke, die irgendwie ausgebaut wurden und den Clubs eingezogen sind.
00:05:04: aber es ist halt eine relativ weite Strecke also stichwort JWD jahrelang draußen.
00:05:09: Insofern waren mein Haupt sondern Bewegungsradius tatsächlich eher in West-Berlin.
00:05:13: Und ich denke mal, was ich früher die nostalgische Erinnerung nicht habe an Berlin, ja sie sind halt verzerbt durch eine gute Jugend, die ich hatte.
00:05:23: also ich hab Berliner eigentlich immer gemocht und auch die Internationalität und würde sagen dass berlin heutetage gefühlt, ich weiß nicht so genau aber gefühld dreckiger geworden ist lauter unfreundlicher teilweise auch Ich sehe deutlich mehr Obdachlose als früher, auch in den U-Bahnen und S-Bahnen.
00:05:46: Gefühlt ist auch mehr Gewalt da also man kriegt ja gar nicht mehr so viel jetzt mit weil schon gar nicht alles gemeldet wird aber auch das Drogenproblem dass hier da ist.
00:05:55: Also es sind halt die Großstadtkrankheiten die meines Erachtens im Vergleich zu früher deutlich zugenommen haben.
00:06:01: Und ja das sind vielleicht die größten Veränderungen wie gesagt alle Krankheiten einer Großstadt die glaube ich zwangstäufigkeit kommen werden Ja.
00:06:11: Aber ansonsten, ich bin doch gerne hier, wobei ich halt am liebsten in Stege zwinne.
00:06:16: Ich bin ja ein Lichter für älter aufgewachsen.
00:06:18: Hinnburgdamm, das war so meine
00:06:20: Hütte?
00:06:20: Ja genau da in der Wohnung.
00:06:21: Nein!
00:06:22: Wo denn, das ist ja... also oh Gott wo denn?
00:06:23: Wir sind hier.
00:06:24: Dann kommt er mit Ihnen alle Besuchen nachher.
00:06:27: Nein, das musst du mir gleich mal erzählen, aber es ist ja Spaniard-Mindenburg da in dieser gelben Siedlung und zwanzig C war meine Wohnung und manche von euch da draußen wissen's vielleicht noch weil ich erzähle an dieser Stelle immer so gern dass meine Mutter mal einen Pikinesen hatte, also so ein kleinen Hund und der ist damals als noch alles frisch diese ganze Boden betoniert wurde.
00:06:46: Er ist da mit seinen Fußtapsel durch und die sind heute noch.
00:06:49: Hat
00:06:49: sich verewigt, ja?
00:06:50: Ja!
00:06:51: Heute noch.
00:06:51: ich glaube es ist jetzt mindestens fünfzig Jahre her meine Mutter ist nicht mehr dieser Pekingese lebt natürlich auch nicht mehr aber diese Tapsen sind immer noch in diesem Beton eingedrückt wie so ein Hollywood-Abdrucker.
00:07:03: Ach sehr faszinierend, du hast gerade was mich interessiert vielleicht auch aus der philosophischen Sicht weil du sagst das sind so Großstadtkrankheiten Vielleicht auch aus Jugend- oder Kindersicht noch mal eine andere, anderer Blicke auf diese Stadt.
00:07:16: Weil du bist ja in so einer Großstadt gerade wie Berlin bist oft in deinem Kiez zu Hause.
00:07:21: Das ist ein bisschen... Da fühlt man sich wohl und das kenne ich auch an mir.
00:07:25: Bevor ich dann irgendwo anders sind war, bleibe ich eigentlich meinem Kiez, erkelte ich meinen Kaffee.
00:07:29: Aber warum?
00:07:31: Warum ist das zangsläufig eventuell so dass eine Stadt wie Berlin, eine Großstadt wie Berlin sich doch eher auch in eine vielleicht nicht so positive Richtung entwickelt.
00:07:41: Ja, das ist wahrscheinlich mehr eine Frage für einen Soziologen als für den Philosophen.
00:07:45: Wer hat die Frage halt?
00:07:46: Was macht es wenn viele Menschen aufeinander kommen?
00:07:49: Die Soziologie ist ja auch zum Jahr am zwanzigjahrhundert relativ groß geworden bei der Frage, als dann die ganzen Städte angefangen haben wirklich zu... also größter zu werden.
00:07:58: sich Chicago jetzt hätte da pp und die Leute dann Armut gelebt haben.
00:08:01: Das war dann so der Ausstieg auf der Soziologie.
00:08:03: Ja, ich kann jetzt nicht genau wiedergeben was so die Theorien sind.
00:08:06: Aber ich glaube wenn ich mir das logisch erschließen wollen würde ist es eben wenn immer mehr Menschen zusammenkommen und die Infrastruktur nicht, sagen wir mal, nicht damit Schritt halten kann dass irgendwie immer mehr menschen zusammen kommen.
00:08:16: Hasselt zwangstläuft diese Verehnung vielleicht hier und da in einzelnen Bezirken?
00:08:21: Wir haben ja hier noch das Problem, dass Berlin auch sehr weitläufig ist.
00:08:24: also du baust der richtig lange von A nach B bzw.
00:08:28: auch von ein Bezirk.
00:08:28: und dann was sich von Südwesten nach Nordosten.
00:08:32: Wir haben natürlich das Glück mit der Startautobahn.
00:08:34: Aber Linie gebaut
00:08:35: wird?
00:08:36: Ja, einspurig!
00:08:36: Richtig genau.
00:08:39: Also ich schätze mal dass es einfach dieses schnelle Wachstum ist und dann vielleicht auch diese Anonymität die dann in so eine Rücksehstoßigkeit halt übergeht, dass eben wenn du halt Müll auf der Straße siehst, dann fällt es ja auch leichter weiter um Müll an die Strasse zu bringen und zu sagen okay, das ist halt nicht mein, so macht es schön jemand weg.
00:08:58: also ich merke zum Beispiel auch... Ich weiß nicht wie's bei dir jetzt ist aber Auch im beschaulichen Stegels fangen die Leute an, irgendwie ihren Sperrmüll auf die Straße zu stellen.
00:09:06: Ich kannte es halt aus Kreuzberg oder Neukölln oder so ja!
00:09:09: Aber nicht unbedingt auch Stegelismus.
00:09:11: und das ist jetzt da und dann steht halt so ein Bett.
00:09:13: Da steht vielleicht ein zwei Wochen Ja?
00:09:15: Und dann wird's halt irgendwann auf Kosten aller Gemieter natürlich abtransportiert und die, die es da hingestellt haben, deckt sich ja super funktioniert.
00:09:21: Nächstes Mal ist der Kühlschränker draußen.
00:09:24: Das ist ein Verhalten, dass so ein Stück weit dazu beiträgt.
00:09:27: Dass dann ja Vermüllung da ist und was man nicht mehr so auf den nächsten achtet wäre jetzt meine These.
00:09:35: Schade!
00:09:35: Ja ich finde die Eigenverantwortung wie es Wort so schön sagt fängt ja bei dir selbst erst mal an und ich mein klar gibt's eine BSR also eine Stadtreinigung.
00:09:44: hier heißt sie BSR Berliner Stadtreinigung aber Deswegen kann ich ja trotzdem mal einen Mülleimer schweißen.
00:09:50: Also keine große Sache.
00:09:52: Ach, spannend!
00:09:53: Ich find's so toll dass sie bei einem Ur-Berlier treffen ist und das sind wir auch noch quasi in einem Bezirk wo ihr aufgewachsen seid.
00:09:59: Ich hab da meine gesamte Kindheit verbracht also die Jugend zumindest ja.
00:10:02: Also die Kindheit genau.
00:10:04: Da haben Teltokanal Die Stecklitzer-Festwochen?
00:10:09: Natürlich
00:10:09: geht er jedes Jahr hin.
00:10:10: Ich war dieses Jahr auch wieder da gewesen, ja.
00:10:12: Also früher bin ich selbst hingang jetzt kriege ich... also ich gehe immer noch selbst und aber jetzt geh' ich mit meinem Neffen dorthin.
00:10:15: Ach, wie toll!
00:10:16: Also nächste Generationen.
00:10:18: Aber ja natürlich das war nochmal DAS Highlight für mich.
00:10:21: Und als Erwachsener gehst du halt da lang und guckst hier die Fahrgeschäfte an und denkst dir so wow wirklich?
00:10:27: Und ist es so faszinierend wie sich dieser Blick auch wandelt oder was Zeit bedeutet?
00:10:32: Also damals waren sechs Wochen Ferien irgendwie sechs Wochen Monat.
00:10:37: Heute sind sechs Wochen, wie sechs Tage habe ich jetzt geholt oder?
00:10:40: Ja!
00:10:40: Das ist doch irgendwie spannend.
00:10:41: und zumal die Eltern in meinem Freundeskreis, die sind halt die Kotzen am Strahl ja weil sie eben sechs Wochen jetzt haben wo die Kinder zu Hause sind und sich überlege Gott zwei Wochen bekomme ich covered, da war ich irgendwie wegfasern als Familie.
00:10:51: was das mit den anderen vier Wochen heute.
00:10:53: Das haben wir als Kinder gar nicht so wahrgenommen.
00:10:55: oder irgendwie konnte man früher vielleicht auch noch leichter raus und also ich hab da ganz ganz tolle Erinnerungen noch an diese Zeit.
00:11:02: Ich find dich ja auch so spannend, weil du so viel gemacht hast in deinem Leben.
00:11:05: Und du jetzt an einem Punkt gekommen bist der so... ich sag' jetzt mal meinen Naiven wir kennen uns gar nicht im Blick.
00:11:13: Sogar nicht mehr mit dem zu tun hat was du damals mal gemacht hast.
00:11:19: Du hast klassisch jedeine Ausbildung gemacht und warst hier auf den Universitäten?
00:11:22: Du hast deinen Doktor gemacht.
00:11:24: Worin?
00:11:25: Betriebswirtschaftslehre tatsächlich also speziell jetzt.
00:11:27: Marketing
00:11:29: Genau, hat seit langem daran gearbeitet.
00:11:31: Ja ganz genau!
00:11:32: Du hattest ja mein Werdegang kurz zusammengefasst.
00:11:34: also ich hatte tatsächlich sagen mal ganz gerne.
00:11:35: ich habe so die dunkle Seite der Psychologie kennengelernt den ich in Marketing studiert und vertieft habe.
00:11:41: also die ganzen Themen wie zum Beispiel Konsumenten-Sychologie fand und finde ich eigentlich sehr interessant.
00:11:45: Wie wirken Produkte auf uns was macht ein durchgeschrittener Preis mit uns künstliche Verknappungen dergleichen?
00:11:51: und habe dann halt in verschiedensten Stationen im Marketing gearbeitet, der eben als wie du schon sagst ist als Berater oder als Gründer aber eben auch der Norte-Professur für Marketing.
00:12:01: Und hab' aber dann die Kärtwinde zur hellen Seite der Psychologie geschafft.
00:12:05: ja das war denn der Weg über den Haltpraktiker für Psychotherapie wo ich dann gemerkt hab wow okay Menschen als Konsumenten ist das eine weil Menschen als Patienten ist es andere.
00:12:14: Es war mir dann zu großer Stretch und habe noch ne Coaching ausbildung gemacht gegen die Welt der Physiophie für mich auf.
00:12:23: Ich habe dann in den Wien philosophische Praxis studiert und da geht es speziell darum mit Menschen wieder ins Gespräch zu kommen, weil Philosophie sehr schnell, sehr leicht als sehr editär und abgehoben oder selbst drakt wahrgenommen werden kann.
00:12:35: Die philosophische praxis hat sich dem Ziel gemacht mit den menschen wieder ins gespräch zu bekommen und sagen wir mal existenzielle fragestellungen auch zu erörtern im Diskurs.
00:12:44: Und das hab ich dann da studiert Noch mein Master in Philosophie gemacht und habe dann den Absprung weg vom Marketing hinzu.
00:12:52: Wenn man dem jetzt einen Namen geben wollen würde, eher so was wie People and Culture.
00:12:56: Also wenn es um Menschen und Kultur geht.
00:12:58: also ich arbeite bei einer Nehmensberatung wieder als Berater aber diese Beratung hat halt diesen Schwerpunkt auf sowas wie Kulturwandel sehr viel Menschlichkeit die kann man halt menschlichkeit in die ein Kulturwandel in der Unternehmen hineinbringen.
00:13:11: Und da mache ich auch sehr viele Trainings.
00:13:12: und da wiederum ist dann mein spezielles Passion eine Leidenschaft das Thema Selbstführung, was ich eben auf der einen Seite philosophisch durchdenke oder auch versuche zu trainieren.
00:13:24: Andererseits aber mit Hilfe von Achtsamkeit, was wiederum aus dem Buddhismus kommt und diese beiden Dinge bringe ich ganz gerne zusammen in meine Arbeit und bin also jetzt weit weg von dem wie ich eins gestartet bin.
00:13:37: Total spannend!
00:13:39: Was war denn gab es?
00:13:41: Oder kannst du dich daran erinnern an einem Punkt wo du Du hast ja das, was du gemacht hast auch gerne gemacht.
00:13:47: Also so schätze ich dich zumindest ein.
00:13:49: Du fängst etwas an und ziehst es zu Ende.
00:13:51: Du gehst darin auf.
00:13:53: Du bist ja auch jemand der die Menschen anguckt und auch glaube ich will sich gewinnen kann.
00:13:58: Was war denn der ausschlaggebende Punkt wo du gesagt hast ne so wie bisher kann nicht weiter machen?
00:14:02: Ja
00:14:03: also ist es so dass ich schon immer Ein Fable für das Thema Weisheit hatte.
00:14:11: Also du kennst die Filme unserer Jugend, also es wie Karate Kid, Karate Tiger Star Wars und da gibt's ja überall diese Idee von Mr Miyagi oder Meister Yoda der alte weise Charakter sozusagen.
00:14:23: Unendliche
00:14:24: Geschichte
00:14:25: zum Beispiel!
00:14:28: Und mich hat das halt immer fasziniert.
00:14:30: Ich hab aber nie gewusst, wie ich das eigentlich machen kann was sich da irgendwie jetzt also wie kommt man zu weiß hätten in seinem Leben?
00:14:36: Ich habe verstanden, man muss irgendwas dafür tun, man musste trainieren oder irgendwas studieren vielleicht, ich weiß nicht Aber ich hatte dann früh mit dem Thema Philosophie auseinander gesetzt und gemerkt okay so richtig verstehen tue ich das nicht und so richtig begeistern tut es mich auch nicht.
00:14:49: Also habe ich dann auf das sichere Pferd gesetzt Und ich habe dann diesen ganzen Karriereweg durchlaufen, durchstritten und hab dann aber zwanzig zwölf war das gewesen.
00:15:01: Als ich noch in meinem Start-up war, das habe ich gemeinsam mit zwei Freunden gegründet Da habe ich gemerkt, dass also auf der einen Seite ich arbeite super viel Ich hatte schon jahrelang auch davor kein Urlaub mehr gehabt weil ich immer dachte okay ne?
00:15:13: Das wird jetzt noch die nächste Dache und die nächste Sache, nächste Ausbildung usw.. Und ich hatte jetzt keinen Burnout.
00:15:18: Aber es war halt schon diese Frage so wozu arbeite ich eigentlich?
00:15:21: soviel die Folie meines Lebens, die ich gerne haben möchte.
00:15:26: Das war die eine Frage.
00:15:27: Die zweite, die sich dann in dem Jahr gestellt hat, war so ein Liebeskummern der aufgekommen ist, der mich halt irgendwie bewegt hat, mich zu fragen, sag mal bin ich eigentlich Opfer meiner Emotionen?
00:15:38: Der Liebe kann dich ja krönen sie kann nicht aber auch kreuzigen.
00:15:42: und kannst du eigentlich irgendwas tun oder bist dir hilflos ausgeliefert?
00:15:47: Und das Dritte, was in dem Jahr passiert ist war der Tod meines Großvaters.
00:15:51: Also ich habe nicht so viele Familie hier in Deutschland.
00:15:53: Ich hab noch eine Großfamilie in Nigeria.
00:15:54: Wow!
00:15:55: Ich kenne die schon einmal gesehen.
00:15:57: und insofern war der Tot meines Grossvaters der erste Tod eines Näheren verwandten.
00:16:03: Der mich hat.
00:16:03: auch nochmal zur Frage... Der war auch hier?
00:16:06: Nee, er war auch in Süddeutschlands.
00:16:07: Ah tatsächlich ja also insoferent jetzt auch nicht so eng aber trotzdem das Ängste, sowas ich halt hatte.
00:16:12: Und da hatte ich mich dann auch gefragt ...die Dinge, die ich aufschiebe Ja, so was wie A. Später werde ich mal Fidesofie machen.
00:16:18: Habe ich eigentlich doch so viel Zeit?
00:16:20: Was ist denn eigentlich der Tod?
00:16:21: Das ist der Tod für mich und gerade wenn man jung ist neigt man dazu auch ein voller Hybris zu sagen ah er wird mich noch in sächsig Jahren erst ereilen.
00:16:30: Der wird mich nur ruhe lassen!
00:16:32: So das waren für mich drei wesentliche Ereignisse die jetzt alle im Laufe des Jahres passiert sind, die mich dann dazu gebracht haben im Dezember zum Weihnachten, im Jahr zwölf, mich mal ganz systematisch Mit Religionen und Philosophien und Weisheiz-Traditionen auseinanderzusetzen.
00:16:49: Da habe ich gemerkt, okay, Religionen, da fällt es mir einfach schwer Dinge nur so zu glauben.
00:16:55: Ja, ob es jetzt Christentum Islam, Judentum is you name it... Aber einfach dieses Es ist so weil es irgendwo geschrieben steht oder das ist so, weil irgendjemand das sagt, da hab' ich einfach Probleme mit.
00:17:06: Das resoniert die mit mir!
00:17:07: Also war Religion keine Option.
00:17:09: Die zweite Geschichte waren halt die Philosophie und da hatte ich halt noch kein richtiges Verständnis zum Thema Philosophies der antiken Liebes oder der Lebenskunst, sondern hatte eher an Philosophien gedacht wie Kanau-Hegel, Heidegger, bloß wenn du hier halt liest, dann verstehst du keinen Wort also wenn du freuen, wenn du unvorbereitet dran gehst.
00:17:26: Also war das für mich auch keine Optione.
00:17:28: Da habe ich in den Fällen Osten halt gegangen ja und hab dann dem Buddhismus für mich kennengelernt und da habe ich gemerkt wow alles was jener Jugend gut fand Ja, wie zum Beispiel Star Wars.
00:17:38: Also Star Wars ist ja inspiriert vom Zen-Buddhismus.
00:17:41: Das finde ich zum Beispiel sehr interessant.
00:17:42: Es war mir damals recht so bewusst aber auch alles andere Karatekit und so das sind ja alles fernöstliche... Vorstellungen von Weisheit und was du dem tun kannst.
00:17:50: Und so hat der Buddhismus sofort mit mir resoniert.
00:17:53: Und dann bin ich in den Jahr zwanzig dreizehn für eine Zeit ins Kloster nach Nepal gegangen, also das war jetzt ne Woche gewesen.
00:18:00: ja auch ganz richtig deutsch wwwklosterreisen.de.
00:18:05: soll ich das organisieren?
00:18:07: Also kein mystisches Verwegen sieben Jahre nach Tibet sondern einfach ganz normal.
00:18:10: Habs wieder
00:18:11: erleuchtet oder...
00:18:12: Ja überhaupt nicht!
00:18:14: Ich wollte es mal machen, ich wollte mal wieder Urlaub machen eben auch mit verbinden und das war für mich dann der Beginn tatsächlich, mit diesem Weg.
00:18:24: Diese Arbeit am Geist ja, die halt ganz zentral ist eine buddhistische Lehre, dass zum Kern meines Starseins, meines Lebensweges zu machen.
00:18:34: später kam noch die Philosophie dazu, so auspektive Philosophiede, die Lebenskunst.
00:18:39: und was ich halt aufgemacht habe, ist meine ersten Erfahrungen auch mit Psychedelika Ja, also Psychidee Sturms tanzen halt wie diese Magic Mushrooms Ayahuasca und dergleichen.
00:18:49: Weil ich gemerkt hab dass man damit auch sehr gut arbeiten kann oder das heißt ich habe es gemerkt Ich habe das auch gewesen uns wird halt auch immer von der Menschheit sogar hier im Westen in der antiken Griechenland als eine Methode für eine innere Reflektion genutzt.
00:19:04: Insofern habe ich da ebenfalls an meiner Erfahrung mitgemacht Und das alles hat dann dazu beigetragen dass sich über viele Jahre Mein Geist der Forsthab, mein Geist trainiert habe und das jetzt eben auf die Straße bringe.
00:19:16: Wow!
00:19:22: Du machst Praktizierste, dass was du jetzt tust im Prinzip seit zwölf-zwölft-zehntzehn?
00:19:28: Ja
00:19:28: ganz
00:19:28: genau.
00:19:28: Und dir geht's gut.
00:19:30: Hoffentlich doch zumindest.
00:19:31: Händen wir uns den Eindruck, aber das ist total spannend.
00:19:33: Ich finde, was mich daran so fasziniert ist, dass wir alle kennen es ja auch wahrscheinlich jeder draußen auch... Wir fröhnen unser Dasein, wir leben und weil wir Dinge manchmal auch machen müssen.
00:19:46: Weil es alltäglich ist, weil wir Gewohnheitstiere sind und dann ist man aber irgendwie unzufrieden.
00:19:50: Man weiß aber gar nicht warum!
00:19:51: Ja du hast von das Wort Achtsamkeit in den Wortschatz genommen wie achten gar nicht mehr so auf uns oder?
00:19:58: Also das ist so schnelllebig.
00:20:00: das heißt wir nehmen zwar Dinge wahr Aber werden dann irgendwie krank oder depressiv und wissen gar nicht, woran das liegt.
00:20:06: Und du wirst aktiv einfach dagegen vorgegangen und hast mal in dich hineingeräuchten und geguckt was geht?
00:20:12: Und bis jetzt im Prinzip, wir haben ja seit über zehn Jahren glücklich, also beruflich glücklich aufgestellt weil du selbst aktiv wurdest und dich da mal hinterfragt hast, richtig?
00:20:22: Genau ganz genau!
00:20:23: Und halt auch vor allem dieses Training des Geistes.
00:20:25: Also viele machen ja auch Dinge... richtig ist, um sich zu heilen.
00:20:31: Also das Thema Heilung ist ja zum Beispiel auch ein ganz großes Narrativ in der heutigen Zeit.
00:20:35: Mir ging es einmal schon die seit jeher um das Thema Wachstum oder Entfaltung.
00:20:40: Die Frage was ist eigentlich dass ich
00:20:42: z.B.,
00:20:43: dass ja im Buddhismus auf eine sehr interessante Weise beantwortet wird nämlich mehr oder weniger.
00:20:47: Es gibt gar keine Echtes, es gibt keine Seele und es gibt einfach nur Bewusstsein und die Inhalte des Bewusstseins.
00:20:53: Das zu praktizieren, immer wieder sich bewusstzumachen ist Meinsachtens der Weg zu Gelassenheit.
00:21:00: Weil am Ende des Tages auch diese Weisheit dich angesprochen habe, wenn wir jetzt an Master Yoda denken oder an Mr.
00:21:05: Miyagi oder so was dir ausgestrahlt haben ist diese innere Ruhe und das ist für mich eigentlich die Idee wo sich Weisheid zeigt wie du auf die Fragen des Lebens reagierst.
00:21:16: und genau da würde ich sagen kannst du etwas tun damit du das kultivierst.
00:21:21: Und der Begriff, den ich am meisten anziehe ist eben diese heitere Gelassenheit.
00:21:26: Alles was ich tue, ob es jetzt buddhistisch oder philosophisch oder von mir aus auch psychedetisch oder psychologisch ist dient eigentlich der heiteren Gelassenheits und ja ist etwas was sich versuche zu leben und halt auch zu verkörvern.
00:21:40: Wow
00:21:42: finde ich dich gut weil ich kenne das an mir.
00:21:44: Ich bin oft gerne rastlos Ich nehme mir meine Auszeiten, die nehme ich mir schon und wenn es noch einmal um den Blog gehen ist oder mir irgendwo einen Kaffee mal zugute nehmen.
00:21:57: Aber ich finde die Einstellung zu schön.
00:22:01: Mich haben immer die Menschen am meisten fasziniert wie du gerade beschrieben hast.
00:22:06: So eine Gelassenheit haben, das hast du auf dem Punkt also die egal was sie beruflich machen ob sie Straßenfeger, Tierarzt Schauspieler oder was auch immer sind.
00:22:12: Oder Schauspelerin Die so eine gelassen wie einfach mit sich im reinen sind sagen wir noch so schön oder glücklich sind Mit dem was Sie erreicht haben.
00:22:20: und da frage ich mich immer ganz oft für mich bin Ich eigentlich glücklich Und zwar nicht mit dem, was ich war.
00:22:26: Ich bin eigentlich glücklich mit ihm und eigentlich bin auch zufrieden und bin dann aber doch wieder unglücklich und rastlos!
00:22:30: Das macht mich manchmal fertig.
00:22:32: Gut jetzt bin ich selbstständig das heißt man ist ja ständig auch mit sich selbst beschäftigt Was total schönes Aber auf der anderen Seite auch mich manchmal Rastlos durch den Alltag gehen lässt.
00:22:43: Ja also dafür so ein Tipp...
00:22:46: Ein Tipp ist gut.
00:22:47: Also ich finde die.
00:22:49: Also ich gebe eigentlich weniger Tipps, als dass sie viel mehr Fragen stellen.
00:22:53: In klassischer philosophischer Traditionen weil ich finde die Fragen, die man gute Fragen in meinen Stellen sind manchmal mehr wert als ja so ein Tipp oder einen Ratschlag.
00:23:01: Weil den Ansteigen sind ja auch Schläge.
00:23:04: also von daher die Frage, die ich mir stelle wenn du's halt auch was du jetzt gerade beschrieben hast nochmal Revue passieren lasse Was bedeutet überhaupt Glück für dich?
00:23:12: Wenn du fragst bin nicht glücklich musst dir erst mal eine Vorstellung davon haben.
00:23:15: was bedeutet Glück?
00:23:16: und diese Frage glaube ich ist Gerade in der heutigen Zeit vielleicht auch schwer zu beantworten, ist Glück für mich eine Ansammlung oder einer Maximierung ganz schöner Brustseinszustände.
00:23:28: Oder bedeutet Glück für mir eben von liebenden Menschen umgeben und erfreulich zu sein?
00:23:33: Also die Frage glaube ich ist halt wichtig!
00:23:35: Und wie du schon sagst, woran merke ich dann eigentlich dass ich glücklich bin?
00:23:39: Ja also was sind die Marker?
00:23:41: Wer kann das für dich beantwort'n?
00:23:42: Wie kannst du für dich selbst beantwort'.
00:23:44: Diese Frage, die ich halt quäl, bin ich glücklich.
00:23:46: Lässt sich halt mal gesagt und es dann vielleicht besser beantworten, wenn man da so eine kleinere erste Richtung hat wie man sie für sich rausfinden kann.
00:23:53: Ich persönlich sehe es halt auch so dass dieser innere Frieden diese innere Ruhe, die man vielleicht hat dieses Sein mit der Welt Dass das ein erster Indikator sein kann.
00:24:05: Also ist es für mich, wenn mich jemand fragt woran merkst du, dass du glücklich bist Dann sage ich ganz gerne Es ist halt eine Kommission aus Gefühl und Gedanke.
00:24:13: Also beides geht so harmonisch miteinander.
00:24:15: Ja, ich weiß dass ich quasi mit mir im Reinen bin und ja es fühlt sich auch so an das heißt ich täusche mich nicht selbst So das aber ist jemand anderen schwer also schwer zu vermitteln sondern ich glaube man muss sich auf diese reise machen sich selbst zu erforschen und zu gucken.
00:24:29: was gibt es denn noch für andere vielleicht lebensanwürfen mich eher ansprechen Und ich teile unterteile mal ganz gerne die menschheit auch in sagen wir dahingehende drei gruppen.
00:24:38: es gibt diejenigen Die haben gar keine Ahnung, was sie wollen.
00:24:41: Dann gibt es immerhin die zweite Gruppe, die halt wissen, was ihnen nicht wollen und nur ganz wenige gibt es, die wissen wirklich, was Sie wollen.
00:24:47: Manchmal ist das ein schmerzhafter Weg um von der Gruppe eins zu drei zu kommen.
00:24:51: aber ich glaube wenn du Gruppe drei gefunden hast, wenn du drin bist, wenn Du weißt, was Dich antreibt dann hast Du alles, was Du brauchst, um diesen Weg zu gehen.
00:24:59: Das heißt nicht dass das auch immer klappen wird Aber das trotzdem eine innere Stimmigkeit Ja so eine Vertikalspannung diesen Weg weiter zu verfolgen.
00:25:06: Wow
00:25:11: Also es ist für mich so interessant, weil ich mich gerne auch mit mir beschäftige und ich glaube das was wir ja vorhin schon hatten dass wir eine Eigenverantwortung lernen müssen.
00:25:21: Und viele geben ja auch gerne ihre Verantwortung ab um Leben vielleicht nicht auf ihre Belange zu gucken und zu sagen der andere ist aber schuld oder die andere.
00:25:32: Das heißt, da fängt es ja schon mal an.
00:25:34: Also meine Form von Glück auch selbst verantwortlich für meinen tun und handeln zu... ...verantwortlich zu sein Und gleichzeitig aber auch zu wissen Ich mein der Buddhismus verfolgt sicherlich nochmal andere.
00:25:46: Da bin ich nicht so firm drin.
00:25:47: Aber wie für mich ist sozusagen das Leben Was ich jetzt gerade führe mit diesem Körper und mit dem Bewusstsein Wie ich jetzt grade vor dir sitze Komme ich wahrscheinlich nicht noch Mal wieder?
00:25:58: Das ist um eine Einstellung.
00:26:00: Manche glauben an Wiedergeburt, das ist vielleicht nochmal ein anderes Thema.
00:26:03: Aber dass man diese Zeit die wir hier haben, die ja doch endlich ist
00:26:09: nutzen
00:26:09: und zwar auch dafür nutzen glücklich zu sein und zwar in jeder Form ich meine nicht egoistisch vielleicht ein Stück weit schon weil man muss ja auch aber Ja, das sage ich mir mal wieder.
00:26:24: Es ist so wichtig, weil du kannst morgen aufwachen und hast was!
00:26:28: Und so ein Glück zu haben ohne Schmerzen aufzustehen, tolle Gespräche zu führen, Menschen kennenzulernen... Das hat man nicht immer, dass wir jetzt auch in den Krieg wühren.
00:26:37: Meine andere Frage oder die so ein bisschen an mich... Ich finde es total interessant wie du die Menschen siehst, wie du damit umgehst.
00:26:43: aber wie gehst du gerade?
00:26:45: Viele haben Einwillig ein ungutes Gefühl wenn sie so in diese politische Landschaft gucken angefangen unserem land.
00:26:52: dann stehen wahlen vor der tür.
00:26:53: wir müssen es jetzt nicht vertiefen davon davor haben viele.
00:26:58: na ja angst das wäre ich dein großes wort aber du weißt was ich meine.
00:27:01: wenn man gesamt weltlich guckt ist es auch gerade wirtschaftlich sehr schwierig.
00:27:06: wie bewahrst du dir deinen deine positive gelassenheit wie gehst du da durch?
00:27:13: genau?
00:27:15: Also die Fragen, die du aufwürfst sind ja tatsächlich sehr stark oder werden gerade diskutiert.
00:27:22: Sowas wie Resilienz und mentale Gesundheit sind deswegen auch on-vogue weil sie eben genau diese Unsicherheit, diese Angst irgendwie zu tun haben.
00:27:31: Und bei mir ist es so... Diese Heitregelassen hat.
00:27:34: der Weg, den ich halt gehe Also bedeutet diesen Geist tatsächlich regelmäßig zu trainieren.
00:27:40: Also wissermaßen zum Beispiel um jetzt mal konkreter zu sein, die Ticke Meditation und alles was mit der Achtsamkeit zusammenkommt also dass ich sozusagen auch merke Ich kann die Gedanken die auftraufen und auch mal loslassen.
00:27:51: Aha!
00:27:52: Also ich muss nicht immer weiter denken.
00:27:53: das heißt wenn ich jetzt zum x-mal dann denke ah das besorgt mich, das beschwert mich Das macht mich irgendwie traurig.
00:27:58: Ja da sind ja die Gedanken Auslöser für meine negativen Emotionen.
00:28:03: Und wenn ich es schaffe eben die Gedanken vorbeizunzulassen Dann habe ich die Möglichkeit, da einfach im Hier und Jetzt zu drehen.
00:28:11: Wie scheißt du das?
00:28:12: Indem ich achtsam bin!
00:28:14: Weil nur wenn ich achtzam bin, also wenn ich hier und jetzt bin und mich noch nicht in meinen Gedanken verstrickt habe kann ich diesen Gedanken nicht als Gedanke erkenne auch wieder loslassen.
00:28:22: Also ich nutze immer ganz gerne so ein Bild was ich auch in meinem Buch verwendet habe Die Masterclass für den Geist und zwar stell dir mal dein Geist vor wie einen Teich.
00:28:33: Ja denn Geist der Bewusstsein ist jetzt einfach mein Teich Und in diesem Teil, in diesem Bewusstsein sind Fische.
00:28:39: Die Fische stehen für deine Gedanken und diese Fische können mal in Schwärmen kommen sie können alleine kommen Sie springen, sind ganz wild produzieren also Wellen und diese Wellen, diese Produzieren, diese Bewegungen das sind deine Emotionen.
00:28:53: Ja Also vereinfelt ausgedrückt ja sind die Emotion eine Folge aus deinen kognitiven Gedanken letztendlich, aus den Aktivitäten.
00:29:02: nach dem Motto zum Beispiel stelle ich vor Ich gelme jetzt zu spät Drei Leute sitzen dann hier, zwei Leuten ist es egal, dass ich spiel komme und du sagst aber nee das ist blöd.
00:29:11: Ja es ist die selbe Ereignis.
00:29:12: was ist der Unterschied?
00:29:12: Du hast die Erwartungshaltung, dass jemand pünktig sein muss und deswegen bist du sauer.
00:29:16: Das heißt die Emotion ist die Folge deiner Gedanken.
00:29:19: Das heisst also die Fische sind super unterwegs Und Achtsamkeit hilft dir jetzt zu erkennen, dass du der Teich bist!
00:29:27: Du bist nicht die Fischen und du bist nicht... ...die Bewegungen.
00:29:31: Das heißt du hast Emotionen, aber du bist nicht die Emotion.
00:29:34: Du hast Gedanken und du bist keine Gedanken!
00:29:35: Du hast ein Körper, du bist kein Körper!
00:29:37: Wenn ich mir jetzt eine Hand abschneide oder Arm abscheide, würde ich immer noch sagen da bin ich so.
00:29:42: Das heisst achtsamkeit hilft dabei auf eine gewisse Art und Weise eine wohlwollende Distanz zu treten.
00:29:47: Zu dem was es ist ohne dass du irgendwas verdrängst oder bekommen möchtest ja?
00:29:52: Und das ist dieses Loslassen der Gedanken.
00:29:55: Ja, dass sich halt zum Beispiel gerade wenn ich jetzt im gedanken Chaos selber beispielsweise die Fähigkeit entwickeln, die Gedanken, weil ich sie nicht zu Ende denken möchte wieder loszulassen.
00:30:05: Und das Zweite ist dann, muss ihr vorstellen, dass wir nicht immer kritisches denken.
00:30:08: wenn du halt jetzt die Fische mal einzeln dir anschaust und sie aufschneide es und auf Herz und Nieren prüfts auch wenn die Fischen keine Herzen oder keine Nieren haben.
00:30:16: Ich weiß gar nicht ob wir Herz oder Nieren aber nicht glaube ich!
00:30:20: Darf ich noch
00:30:21: mal recherchieren?
00:30:22: Faken News, dass du da halt sehen kannst ob die in irgendeiner Weise schädlich für dich sind.
00:30:28: Ja vielleicht ist ja ein ganz dicker fetter Glaubenssatz und dicker Fisch am Grund des Meeres der immer wenn es bewegt dann sagt er du bist nichts gut.
00:30:37: Du musst perfekt sein oder andere Leute lieben nicht nur wenn du diesm jenes halt tust.
00:30:42: Und mit kritischem Denken kannst du also die Fische in deinem Geist untersuchen und gucken, ist es vernünftig so zu denken.
00:30:48: Es ist plausibel, es ist realistisches hilfreich was immer du für ein Kriterium haben möchtest... ...und das letzte Disziplin ist dann die philosophische Lebenskunst.
00:30:55: da geht es darum die richtigen Fische.. ..in deinen Teich zu bringen weil es reicht ja nicht aus wenn du Fische als sagen wir mal schädlich erkannt hast musst ihr irgendwie darauf reagieren.
00:31:04: Du musst dir wie schon sagt eine Verantwortung für dein geistiges Ökosystem besitzt.
00:31:09: Und das kann die philosophische Lebenskunst sein, die dann dafür sorgt dass du die richtigen Fische in deinen Geist, in deinen Teich packst und diese Fische näherst also quasi ihnen Aufmerksamkeit schenkt.
00:31:21: weil jeder kennt Kalenderblattphilosophie.
00:31:24: aber so ein Spruch alleine ist ja nicht ausreichend sondern man muss ihn irgendwie verinnerlichen dass es die philosophischen Lebenskunste heißt.
00:31:30: was ich selbst mache um jetzt deine Frage zu antworten ist eben sich Gelassenheit.
00:31:34: Und selbst für ein Kultivierer, indem ich meinen Geist trainiere, in dem ich Achtsamkeit trainierei, kletcher senken und philosophische Lebenskunst.
00:31:40: Also das ist sozusagen meine tägliche Routine.
00:31:43: Ähm...und damit schaffe ich es auch trotz der Wiedrigkeiten die jetzt um mich herum da sind diese Gelassenheit zu kultivieren.
00:31:49: und vielleicht noch eine letzte Anmerkung Es ist auch ganz wichtig Gelassenheid von Gleichgültigkeit zu unterscheiden.
00:31:55: Ja!
00:31:55: Ja, Gleichgütigkeit ist eher dieses.
00:31:57: also ja mir ist es scheiß egal Von außen sieht derjenige, dem als gleichgültig ist und derjenigen, der gelassen ist vielleicht gleich aus.
00:32:05: Aber derjenig, der gleichgütig ist, der würde sagen das ist mir egal.
00:32:08: ja es hat alles keinen Sinn kein Zweck keine Abwendigkeit.
00:32:13: Und der Gelassene kann immer noch sagen dass es mir wichtig, dass zum Beispiel Deutschland das Richtige getan wird.
00:32:18: Ja aber ich kann den aktuellen Entwicklung erstmal gelassen niemand stehen um dann zu entscheiden wie er aus einer Gelastheit daraus was denn jetzt die vernünftige Reaktion darauf wäre.
00:32:29: Ich könnte jetzt drei Stunden hier zuhören.
00:32:31: Ich find's ganz toll, nein!
00:32:33: Aber vielleicht noch eine Frage dahingehend... Also dass wenn ich mir da hingehende helfen lassen möchte kann ich mich an dich wenden weil du bietest auch Workshops an?
00:32:42: Du hast ein Buch geschrieben die Masterclass des Geistes.
00:32:47: was jetzt glaube
00:32:47: ich auch auf den Markt kommt lege ich euch ans Herz und dann musst du gleich nochmal erzählen worum es denn nochmal genau geht.
00:32:52: warum du es geschrieben hast das würde ich noch gerne wissen.
00:32:55: Aber ich würde gerne noch von dir, weil ich das ganz toll bin.
00:32:57: Das heißt du richtest dich aus!
00:32:58: Das ist ja auch eine Entwicklung und es ist eine Arbeit an sich selbst und viele haben ja auch da die Befrüchtung sich selbst... Die Wahrheit ist immer das was wehtut und schmerzt.
00:33:10: Das heisst Es macht keinen Spaß.
00:33:16: Wie kriege ich denn?
00:33:18: Also eine harte Frage glaube ich, ihr wüsste gar nicht wie ich die beantworten habe aber du bist ja hier der Profi und nicht ich.
00:33:22: Wenn ich so Zwänge habe, die vielleicht auch entwickle weil ich in einer Gesellschaft mich nicht mehr zu Hause fühle... Ich rede jetzt nicht von mir sondern mal als gemein.
00:33:33: Das sind Zwänge.
00:33:34: vielleicht fängt an dass sich keine Nachrichten mehr gucke.
00:33:37: das geht jetzt nicht darum ob es Fake News ist oder generell einfach ich möchte von draus nichts mehr wissen.
00:33:44: Das zieht mich immer runter.
00:33:45: Oder ich bin besonders reinig, weil ich immer ... Ich hatte mal bei uns in der Klasse, in der Schulklasse gab es jemand, der hat sich ständig die Hände gewaschen.
00:33:53: Bei so einem Reinigkeitsfimmel würde ich jetzt in meinem Saloppendorch sagen, das war eine krankhafte Reinigung.
00:34:00: und dann also... Diese Zwänge kommen ja auch, die sind Zwänge, die nicht gesund sind.
00:34:09: Die auch nicht gut sind aber die wahrscheinlich da her entstehen um sich irgendwie doch zu schützen vor der Außenwelt.
00:34:17: Hat das auch was mit Achtsamkeit zu tun?
00:34:19: Lass ich das dann nicht... Weil ich denn nicht genug achtsam bin oder den scheinbar kürzeren Weg hier, dann wasche ich lieber meine Hände weil ich für einen Moment die Befriedigung habe Ich hab alles unter Kontrolle, weil es hat viel mit Kontrolle zu tun.
00:34:34: Wie kann ich dagegen vorgehen?
00:34:36: Hast du mich
00:34:36: verstanden?".
00:34:37: Ja, ich habe dich verstanden und würde jetzt mal sagen dass das was so ansprichst, dass gerade ... Du hast das Wort auch selbst in den Mund genommen krankhaft.
00:34:45: Dass das eher ein Bereich ist wo die Psychotherapie ins Spiel kommt.
00:34:50: Wo es eben darum geht tatsächlich den Einzelfall sich anzuschauen ja gucken halt wie's dazu kommen ist beziehungsweise wie auch das Leid dieser Personen sich äußert.
00:35:00: und oftmals ist ja dieser Zwang dann zum Beispiel sich die Hände zu waschen, das ist ja eine Art von Relief.
00:35:05: Also man hat unglaublich viel Spannung, die man aufbaut und dieses Händewaschen ist also wie so, da geht es mir dann besser ganz kurz und dann kommt's aber wieder so.
00:35:14: Und da gibt es ja verschiedene Psychotherapeutische Ansätze, also von den drei großen haben wir die tiefen psychologischen Ansätze ,die verhaltenstherapeutischen und systemischen Etwas, wo die Psychotherapie höchstreich sein kann und armer innerhalb der Psychotherapie eben auch die Achtsamkeit.
00:35:32: Weil es gibt durchaus modernere Ansätze in der Psychotherapies zum Beispiel die Act nennt sich das also Acceptance Commitment Therapy.
00:35:39: Wo eben Achtsammkeit eine ganz große Rolle spielt dass man erst mal gewahr wird.
00:35:43: was passiert denn da eigentlich immer mehr?
00:35:44: Also was bedeutet zum Beispiel Spannung?
00:35:47: ja Oder was ist dieser Impuls, den ich habe?
00:35:50: Meinen jetzt meine Hände zu waschen.
00:35:51: Und kann ich denn diesen Impuls überwiderstehen?
00:35:54: Weil derjenige, der zwanghaft etwas tut hat das Gefühl er muss das tun und Achtsamkeit kann uns helfen wenn wir es halt gut praktizieren zu merken da isst ein Impuls.
00:36:02: aber ich bin nicht der Impuls.
00:36:03: Ich habe die Möglichkeit diesen Impul auf wenn er halt schwierig ist oder sehr stark aufdrengend loszulassen oder eine Satzhandlung vielleicht auszuüben.
00:36:14: So, und insofern von dieser Perspektive aus betrachtet kann Achtsamkeit auch innerhalb eines größeren therapeutischen Ansatzes hilfreich sein bei Zwängen.
00:36:24: Wow!
00:36:25: Dankeschön Die Masterclass für den Geist.
00:36:29: Wo ist das dann erschienen?
00:36:30: In welchem Verlag?
00:36:31: Beim Wiley-Verlag oder im Wiley Verlag weiß gar nicht was der richtige
00:36:34: Aussprache ist.
00:36:35: Jetzt habe ich natürlich schon ein bisschen rausgehört warum du dieses Buch wahrscheinlich geschrieben hast.
00:36:39: aber Wie lange hast du geschrieben?
00:36:43: Ich hab reingelesen, ich finde es total spannend.
00:36:46: Es spiegelt komplett das Lieder, wenn ich hier auch vor mir sitzen habe.
00:36:49: Es macht echt Spaß da reinzulesen weil ich glaube dass man für sich der auch ganz viel rausziehen kann.
00:36:54: Hast du es für eine bestimmte Gruppe geschrieben und was war dir da wichtig uns dem Leser mitzuteilen?
00:37:06: Genau, mehrere Fragen auf einmal.
00:37:07: Ich gucke mal, ob sie mir alle merken kann und ich glaube erst so war wie lange habe ich da einen geschrieben?
00:37:11: also die Idee ist schon seit einigen Jahren nicht so sagen wir langsam vor dich hin gereift und letztes Jahr hatte ich dann tatsächlich den Impul zu sagen jetzt mache es einfach mal ja und insofern hab ich da letztes jahr im juli begonnen, die Gedanken, die ich dazu hatte.
00:37:26: Die ich aber schon vorher hatte.
00:37:27: Also fairerweise ist das nicht so was ich hingesetzt habe und gedacht habe, okay, ich mache jetzt mal irgendein Buch sondern ich hatte vorher schon konkrete Gedanken, was sich halt da irgendwie sagen möchte... ...und habe dann angefangen bis zu Anfang dieses Jahres tatsächlich genau.
00:37:39: Und dann geht es ans Lektorat, die prüfen das ganze Zeit gegen, müssen wir gut befunden, wow!
00:37:45: Dann ging's halt den Druck.
00:37:46: So dass erst einmal so die Frage, wie grundsätzliche?
00:37:51: Die Zielgruppe.
00:37:53: Es gibt ziemlich zwei Zielgruppen.
00:37:54: Das eine, was ich so ein Stück weit reinbringe um das vielleicht so ein bisschen zu differenzieren sind Führungskräfte und gleichzeitig ist es halt so mir geht's ja die Kunst der Selbstführung, dass betrifft eigentlich jeden.
00:38:05: also insofern sie zweite die größte Zielgruppe jeder der bereit ist an sich selbst zu arbeiten weil mir geht es halt wie gesagt nicht um Heilung Mir geht es auch nicht um Well-Being Und es geht auch nicht darum irgendwie nur positive Emotionen zu kultivieren sondern es hat ein stückweit auch einen Training des Geistes Im Gepäck und Training hat eine gewisse Anstrengung.
00:38:26: Es hat ein gewisser Disziplin, ist vielleicht auch sehr kognitiv ausgelegt.
00:38:31: Und deswegen die Menschen, die das die Bock drauf haben, die jetzt sagen cool ich möchte mir selbst arbeiten wie geht es gut aber ich möchte halt irgendwie dass das auch bald wenn gut bleibt Das könnte dann für die interessant sein.
00:38:42: und Jetzt siehst du.
00:38:44: die dritte Frage muss mich kurz überlegen die du gestellt hast.
00:38:46: Ich glaube so Und doch mal worum es geht oder was war der Anlass?
00:38:49: Genau.
00:38:49: Wenn
00:38:51: Sie jetzt zurückspulen, ich hab's ja auch vergessen an dieser Stelle.
00:38:54: Ich bin ganz ehrlich, aber das hilft mich schon.
00:38:57: Vielleicht ist noch nicht der Anlass sondern genau an wen es ging und vor allen Dingen was du damit aussagen möchtest.
00:39:04: Super!
00:39:06: Ja, sehr schön also... Ich möchte eigentlich dafür, also ich habe einen Konzept reingebracht.
00:39:11: Da geht es um das nennt sich Selbstführung.
00:39:14: Selbstführungen unterscheidet sich von selbstmanagement oder auch Selbstautomierung.
00:39:17: Mir geht es etwas so um etwas grundsätzliches nämlich dass ich mich selbst führe und das ist etwas was du schon in der Antike siehst.
00:39:24: ja wenn Du halt mal schaust was irgendwie Buddha gesagt hat oder Confucius oder Ozee oder was in der Bibel sogar steht Königsalmo dann siehst Du das da Da siehst du Passagen, wo dann gesagt wird der Weise ist derjenige nicht selbst beherrscht.
00:39:37: So ja einfach ausgedrückt und insofern als Selbstführung für mich sehr viel damit zu tun mit zwei Dingen eigentlich dass ich mich selbst erkenne.
00:39:44: also ich weiß was gerade bei mir los ist und was sich will im Leben oder was ich nicht will Und es hat viel damit zutun das ich mich selber herrscht sind davon dass Ich merke meine Gedanken und Emotionen sind Dinge dem Geister auftauchen und ich muss ihnen nicht folgen.
00:39:59: Ja Es ist immer.
00:40:00: es sind wie Angebote im geist Und ich bin das vielleicht gewohnt, habitualisiert den zu folgen.
00:40:05: Aber ich muss es nicht, wenn ich genau hinschau.
00:40:07: Es ist immer nur Fische im Teich und insofern ist es also für mich ein wesiger Punkt dafür erstmal zu signalisieren was ist die Selbstführung um dann einen zweiten Schritt zu sagen hey pass auf du kannst das trainieren weil viele sich halt fragen ja nicht interessant aber wie geht es denn eigentlich so?
00:40:21: Und dieses Training da ist der zweite interessante punkt so wie wir unseren Körper trainieren.
00:40:26: Ja jeder wenn ich fragen würde wie wäre die sportlich der wird sozusagen gerne einfach ins Fitnessstudium.
00:40:30: Ich frage, wie werde ich gesünder?
00:40:33: Wie kann ich in meinem Körper vielleicht die richtigen Nahrungsmittel zufügen, wirst du sagen achte auf deiner Nehrung.
00:40:38: Selbiges gilt eben für den Geist.
00:40:40: Du kannst auch dein Geis nah umzuführen.
00:40:42: Das heißt es liegt an dir ob du Trash TV schaust oder mal ne Doku und du kannst auch deinen Geist trainieren.
00:40:47: Und dieses Training oder diese Analogie ist das was ich gerne klar machen möchte in meinem Buch Um dann aber gleichzeitig die drei Trainingsdisziplin von ihr schon gesprochen habe vorzustellen Das heißt uns zusammenfassen, mir geht es darum dass die Leute erkennen also ob sie jetzt Führungskörfte sind oder alle anderen.
00:41:05: Dass das ein Vorteil hat wenn man sich selbst führt, dass man sein Geist trainieren kann um sich selbst besser zu führen und dass das Training des Geistes aus diesen drei Disziplinen Achtsamkeit, kritisches Denken und für die Social-Lebenskunst besteht.
00:41:18: Das
00:41:19: ist total toll.
00:41:20: Also ich habe reingelesen und fühlte mich da sehr abgeholt, weil es ihm nicht abgehoben, philosophisch nichts zu verstehen ist sondern so wie du redest und ganz klar und deutlich und ich hatte eher Lust dann noch weiter reinzutauchen.
00:41:33: Ich lese aber in der Vorbereitung nicht immer komplett an das durchschaff' ich gar nicht, aber ich passage geließe und fand das wirklich spannend und freue mich jetzt aufs gesamte Buch.
00:41:42: also wenn ihr mehr fahren wollt schaut mal Masterclass des Geist
00:41:47: Für
00:41:47: den Geist, genau.
00:41:48: Im
00:41:50: Wiley-Verlag.
00:41:51: und wenn man von dir auch mal gecoached werden möchte oder auch da kann man dich einfach mal kontaktieren auf deiner Homepage?
00:41:57: Ja ganz genau!
00:41:59: Also klar es geht sowohl Coaching aber auch dieses Training für den Geists.
00:42:02: Ich hatte Spannung wenn zum Beispiel jemand das Lust hat mal sein Kitschdenken zu trainieren ich biete halt kostenlose Trainings an sowie Trainings bei Zoom Wow.
00:42:10: Einfach weil ich selbst trainiere und dadurch, ne?
00:42:12: Und weil ich eben ans andere noch anbieten möchte... ...und genau da findet man die aktuellen Daten zum Beispiel auf meiner Website.
00:42:18: wenn man darüber hinaus doch andere Kose machen möchte um das zu vertiefen sehr gerne und gleichzeitig alles kann nix muss.
00:42:23: Voll
00:42:23: gut!
00:42:24: Also ich meld mich an Ich will das unbedingt mal machen.
00:42:26: finde ich hier richtig gut?
00:42:27: ja aber ich glaube dass ich hatte ein Gespräch vor einer Woche mit einer Ernährungsparaterin und einer Ärztengefäßchirurgien Andrea Sokol und Dr.
00:42:39: Gerstin Schick, die haben auch im Buch geschrieben Gefäßgeflüster.
00:42:43: Und was ich aber ganz toll fand war der Ansatz dass die beiden ... aus der Schulmedizin und aber auch aus der Alternativ-Medizin.
00:42:49: Nämlich Ernährungsberatung, was ja oft gerne von der Schul medizin so ein bisschen für... Ja, nee, nee!
00:42:53: Du musst jetzt ein paar Statine nehmen um deine Blutfettwerte runterzukommen weil du kannst das auch durch Essen scheißen, ne?
00:42:59: Also kannst ich sagen nicht, ich will keine Haarze Ich kann es sich beurteilen Aber ich glaube schon daran.
00:43:04: Und wie du aber auch gerade gesagt hast Auch der Geist den kannst du auch trainieren.
00:43:09: Du kannst aus der Depression rauskommen oder du kannst... Ich sage mal dazu wenn wir beide auf dem Blatt weißes Blatt Papier gucken, dann habe ich wahrscheinlich ein anderes Weiß als du.
00:43:20: Es liegt auch ein bisschen an der Einstellung wie wir durchs Leben gehen.
00:43:25: Das finde ich sehr spannend.
00:43:32: Ich bin total glücklich!
00:43:33: Du hast mich hier sehr abgeholt und würde gerne mehr erfahren.
00:43:37: Hast du noch ein paar letzte Worte?
00:43:40: Oh, es ist jetzt immer das Finale und dann bin ich gleich in der Hengars Mahlzeit im Vierdokommen.
00:43:44: So meine letzten Worte.
00:43:49: Hab' ich noch letzte Worte?
00:43:49: wo hab' ich mir Greis irgendwie spontanes überlegt?
00:43:53: Ah die Wespe war da!
00:43:54: Vielleicht habe ich was getrunken vielleicht
00:43:55: habe ich sie jetzt auch getrunke Oh Gott.
00:43:57: Und jetzt ist der Moment da, wo du halt positiv wachen.
00:44:00: Vielleicht, genau vielleicht... doch ich habe vielleicht ein paar letzte Worte inspiriert durch diese Westbeers.
00:44:04: Ja ne?
00:44:04: Es gibt so einen schönen Zitat von Viktor Frankl dem österreichischen Psychiater, der mal so frei gesagt hat ja es geht nicht darum dass wir den Leben Fragen stellen nach dem Wort warum ist jetzt die westbedar oder warum regnet das heute oder was auch immer sondern das Leben stellt uns Fragen die wir und jetzt kommt der Wort Twist zu verantworten haben.
00:44:24: Also wir müssen eine Antwort auf die Fragen des Lebens finden und Antwort steckt in Verantwortung drin.
00:44:30: Insofern lade ich alle so ein, die Verantwortung für die Frage des Lebens zu übernehmen weil das ist die Idee der Selbstführung.
00:44:38: Wow!
00:44:39: Da wollte ja gar nicht mehr viel sagen und ich meinte ihm noch gerade ich würde gerne mehr erfahren also mehr erfahren von dir.
00:44:43: Ich finde du bist ne total spannende Persönlichkeit.
00:44:45: es macht echt Spaß.
00:44:48: Danke schön für dieses tolle Gespräch, für diesen super Austausch.
00:44:52: Und euch da draußen denkt dran bleibt zuversichtlich und fröhlich!
00:44:55: Dankeschön, tschau-tschau.
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